‚Wissenschaftler behaupten: Atheisten sind intelligenter als religiöse Menschen‘

Eine Metastudie von Psychologen hat ergeben, dass Atheisten durchschnittlich in IQ-Tests besser abschneiden als religiöse Menschen. Als Erklärung für die höhere Intelligenz von Nichtreligiösen sieht die Studie, dass Gläubige Menschen eher von Instinkten gesteuert sind während Atheisten eher ihren Verstand nutzen. Mit der damit einhergehenden höheren Neugier und der besseren Fähigkeit zur rationalen Problemlösung ist es möglich Instinkte zu überwinden, womit sich Gläubige schwerer tun.

focus.de/wissen/weltraum/astronomie/religion-und-wissenschaft-studie-besagt-atheisten-sind-intelligenter-als-religioese_id_7250955.html

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  1. #1 von MaNo am 4. Juli 2017 - 00:52

    „Mit anderen Worten: Religion ist ein Instinkt, doch um bestimmte Situationen rational analysieren statt Instinktreaktionen zu folgen, bedarf es der Intelligenz. „Intelligentere Menschen können besser darüber reflektieren “, so Dutton.“

    Diese Worte schmeicheln mir zwar, ich sehe aber eine Religion als eine Flucht vor anstehenden, notwendigen Entscheidungen und Abgabe der Verantwortung an eine „höhere Instanz“. Wenn man Mechanismen der Religionen erkannt hat, ist es ein Kinderspiel, auf sie zu verzichten. Dabei halte ich mich gar nicht für eine Intelligenzbestie.

  2. #2 von Willie am 4. Juli 2017 - 02:08

    Wie sind denn da die Unterschiede genau, 1 Punkt, 10 Punkte …?

    Mich pers. langweilen so langsam solche Artikel, da es dort letzendlich nur um Schwanzvergleiche geht die im Millimeterbereich liegen.

    Religion lasse sich als separat erworbener Instinkt betrachten, wogegen Intelligenz es dem Menschen erlaube, sich über diesen Instinkt zu erheben. Dies bringe evolutionäre Vorteile, denn es helfe, Probleme besser zu lösen.

    So etwas läßt mich aufhorchen, da dies ja nicht generell bedeutet, dass religiöse Menschen nicht auch ihren Instinkt überwinden könnten. Bei so manchen Themen, die eben nicht ihr Glaubensgebilde betreffen werden sie es gauso tun wir wird Nichtgläubgen.

  3. #3 von deradmiral am 4. Juli 2017 - 09:31

    Umgedreht wird ein Schuh raus: Intelligente Leute werden häufiger Atheisten als weniger intelligente.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 4. Juli 2017 - 10:00

    Atheisten sind intelligenter als religiöse Menschen

    Ach, und ich dachte es wäre genau umgekehrt:

    Die atheistische Lösung des Theodizeeproblems versteht auch ein einfach strukturiertes Gehirn.

    Für die gelehrten Abhandlungen der Religiösen zu diesem Problem braucht man schon einige Gehirnwindungen mehr.

    Zyn off

  5. #5 von ptie am 4. Juli 2017 - 10:14

    kombiniert mit dem Flynn-Effekt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flynn-Effekt
    löst sich die Religion also einfach so auf 🙂

  6. #6 von drawingwarrior am 4. Juli 2017 - 10:23

    Wissenschaftler stellen Hypothesen auf, keine Behauptungen.
    Fokus, was soll das werden, ein Intelligenztest?

  7. #7 von Rene am 4. Juli 2017 - 13:05

    Ein Indiz dafür könnte sein, dass der Anteil der Atheisten in den Gefängnissen und in den Kriminalstatistiken auffallend gering ist. Augenfällig ist auch der Vergleich zwischen christlichen und säkularen Ländern, sowohl was Bildung und Verbrechensrate betrifft.

  8. #8 von user unknown am 4. Juli 2017 - 23:46

    Bei so manchen Themen, die eben nicht ihr Glaubensgebilde betreffen werden sie es gauso tun wir wird Nichtgläubgen.

    Sollte man meinen. Andererseits ist es ein beliebter Reliigionssport, allen Themen etwas religiöses abzugewinnen, um sie dann theologisch anzugehen, bzw. die getroffene Instinktentscheidung theologisch zu begründen. (alternativ: zu begrünen).