Bei jungen Dschihadisten spielt Religion eine wesentliche Rolle

Religion kann zur Gewalt verführen, sagt der Religionswissenschaftler Johannes Saal. Ein Gespräch über den Zusammenhang von Religion und Terror.

(…)

Welche Rolle spielt die Religion bei den jungen Radikalen?

Viele junge Dschihadisten sind theologisch wenig versiert, jedoch ist die Rolle von Religion wesentlich. Das geringe religiöse Wissen steht auch im Zusammenhang mit dem hohen Anteil an Konvertiten und «wiedererweckten» Muslimen. Solche Personen haben zumeist wenige theologische Argumente gegen eine dschihadistische Interpretation des Islam.

Dennoch sind religiöse Motive für diese Menschen bedeutend. Die Auswanderung in das Kalifat und der Dschihad gegen Ungläubige wird als religiöse Pflicht und ehrenwerte Tat erachtet, die mit sozialer Anerkennung und paradiesischem Lohn entgolten wird.

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[https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/bei-jungen-dschihadisten-spielt-religion-eine-wesentliche-rolle

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  1. #1 von Gerry am 3. Juli 2017 - 17:44

    Wie jetzt?
    Es gibt doch einen Zusammenhang zwischen Religionen die Mord und Totschlag fordern und Gläubigen die Mord und Totschlag ausführen?

    Was kommt als nächstes?
    In religiösen Einrichtungen für Kinder die von Anhängern einer autoritären Religion geführt werden werden Kinder geschlagen?

    Wollen etwa doch nicht alle Religionen dass wir uns einfach gegenseitig lieb haben?

  2. #2 von Deus Ex Machina am 3. Juli 2017 - 18:06

    Aber das hat doch nichts mit dem Islam zu tun!

  3. #3 von Charlie am 3. Juli 2017 - 18:08

    Dennoch wird hartnäckig weiter behauptet, dass die alle religiöse Analphabeten seien.

  4. #4 von Friedensgrenze am 3. Juli 2017 - 19:33

    “ Halten Sie Moscheen für eine Gefahrenquelle? Die grosse Mehrheit sicherlich nicht. Es gibt…“

    Die Möglichkeit einer Gefahrenquelle wird ausgeschlossen mit dem Argument, dass sich die bösen Buben dann nicht mehr dort treffen?.

    Ja, aber dann ist doch der Religiot schon in den Brunnen gefallen und ist bereits religiös motiviert und zwar unabhängig von der Ausrichtung der Moschee und dem Weg des Einzelnen. Da Religionsfreiheit besteht und wir das dulden müssen sollte der Staat von so was getrennt sein und auch Gemeinde eher als Konkurrenz zum Staat gesehen werden.

    In dieser Frage bin ich im Moment empfindlich weil ein Lehrling der bisher immer aufmerksam, kooperativ und interessiert war seit Moscheeaufenthalten und Ramadan nur noch schwer zugänglich, abwartend und entrückt wirkt. Das Problem lässt sich auch nicht im Gespräch bei ner Flasche Bier relativieren. Ich halte Moscheen für gefährlich auch wenn der Lehrling definitiv kein Dschihadist ist. Es sind halt menschliche Kommunikationswege verschüttet worden.