Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination?

Für Kinder ist Gott so real wie Vater und Mutter

(…)

In der abendländischen Kultur werden die meisten Kinder in den christlichen Glauben eingeführt. Für sie werden Gott, Jesus und der Heilige Geist lebendige Figuren, so real wie Vater und Mutter. Kein Kind kommt auf die Idee, dass der christliche Gott möglicherweise eine Fiktion ist und Jesus womöglich nicht der Sohn Gottes, wie ihm die Eltern erklären. Sie können auch die Aussage nicht hinterfragen, dass Maria Jesus unbefleckt empfangen haben soll.

(…)

Würde man alle religiösen Begriffe wie Gott, Glaube, Religion, Erlösung, Jenseits usw. aus dem Vokabular streichen, würde kein Kind nach Gott, Himmel oder Engeln fragen oder suchen. Kinder kämen auch nicht auf die Idee, sich ein Leben nach dem Tod oder die Wiedergeburt zu wünschen.

Alles, was mit Glauben zu tun hat, ist angelernt.

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[http://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/971015766-Ist-religiöse-Erziehung-eine-sanfte-Art-der-Indoktrination-

 

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  1. #1 von drawingwarrior am 10. Juli 2017 - 12:06

    Ähm, das hatte ich fast überlesen, wenn es dir in den Kram passt,dann ist die Sprachveranlagung bei Kindern eine gute Analogie und drei Kommentare später ist das plötzlich nicht mehr relevant.
    Bravo Patrick, Logik und Vernunft sind deine starken Seiten.
    Vielleicht liest du deine Kommentare einfach mal durch, bevor du dich selbst ad absurdum führst.

  2. #2 von Patrick am 10. Juli 2017 - 16:57

    drawingwarrior: „Kinder brabbeln und quitschen, lachen und weinen, lange bevor sie durch Nachahmung von Lauten, die wir Sprache nennen, in die Lage versetzt werden, zu kommunizieren.“

    Und was soll das belegen?

    drawingwarrior: „Ähm, das hatte ich fast überlesen, wenn es dir in den Kram passt,dann ist die Sprachveranlagung bei Kindern eine gute Analogie und drei Kommentare später ist das plötzlich nicht mehr relevant.“

    Das habe ich so nicht gesagt. Dass um sprechen zu können eine entsprechende Disposition vorhanden sein muss trifft doch unabhängig davon zu, ob es um das Potential zu sprechen verwirklichen zu können eines sprachlichen Inputs bedarf oder nicht.

  3. #3 von drawingwarrior am 10. Juli 2017 - 18:56

    Das belegt deine hartnäckige Weigerung, Texte zuende zulese und einer Argumentation zu folge, wenn sie nicht von W.L.Graig oder Feser ist.

    Du hast sehr wohl die Analogie zwischen dem angeborenen Glauben und der angeborenen Fähigkeit zu sprechen gezogen.
    Ich habe dir nachgewiesen, das zumindest die Sprache eine Kulturtechnik ist, die auf einem angeborenen Verhalten basiert, der Empathie.
    Diese löst Kommunikationsversuche aus, die wiederum von Erwachsenen aufgegriffen und gelenkt wird.
    Wenn es einen angeborenen Glauben gäbe, würde sich das im kindlichen Verhalten zeigen.
    Ich habe auf dem Gebiet Erfahrungen gemacht.
    Meine Tochter hat niemals wärend ihrer Säuglingsphase oder als Kleinkind irgendein Verhalten gezeigt, das man als Glaubensvorläufer ansehen konnte.
    Sebst im Kindergarten, in dem diese Themen erörtert wurden,zeigte sie keinerlei Interesse an Gott oder Jesus oder der Bibel.
    Ihre Konfirmation hat sie, laut eigener Aussage wegen ihrer besten Freundin mitgemacht.
    Ich habe weder damals noch heute irgendeinen Einfluß auf sie ausgeübt.
    Sie wusste von meiner ablehnenden Haltung und wollte trotzdem hören was der Pastor ihr zusagen hatte.
    Heute ist sie Atheistin, Gott ist eine Gestalt aus einem Buch.
    Wie du siehst, ohne Indoktrination kein Glaube.

  4. #4 von drawingwarrior am 10. Juli 2017 - 19:13

    Wenn überhaupt, könnte man von einer Prädisposition hin zu Neugierde und Lebensfreude sprechen.

  5. #5 von Willie am 10. Juli 2017 - 23:54

    @Patrick

    Ob ein Kind ohne jeglichen Sprachinput tatsächlich von alleine sprechen können lasse ich hier einmal dahingestellt sein. Ich denke, dass dies eher nicht der Fall ist. Aber selbst wenn dies zutrifft, sehe ich nicht, welche Relevanz dies für das Thema hier hätte.

    Was soll das denn jetzt werden? Erst selbst eine Analogie herstellen und wenn man darauf antwortet diese als nich relevant abtun? Das gehört aber die die unterste Schublade,

  6. #6 von drawingwarrior am 11. Juli 2017 - 11:20

    Was ist los, Patrick?
    Keine Apologetik mehr im Programm?
    Wie wäre es mal damit, das du zugibst, das du hier Unsinn erzählt hast?
    Nicht ein Stich im ganzen Spiel, du studierter Vollhorst hast dich hier von einem Klempner vorführen lassen.
    Lass dir die Studiengebühren zurück geben und lern was Anständiges…Kassierer bei LIDL vielleicht!

  7. #7 von Durak am 11. Juli 2017 - 16:34

    Hallo allseits,
    da ich gerade anderen Ortes eine ähnliche Diskussion führe, möchte ich als interessierter Mitleser nur kurz meine Meinung kundtun:

    Meine Region ist nahezu gottlos (in den Grundschul- und Gymnasienklassen meiner mittlerweile erwachsenen Kinder gab es jeweils ein oder zwei Christen und maximal einen Moslem oder Buddhisten, unter meinen Bekannten und in meinem weiteren Umfeld gibt es bis auf eine Ausnahme nur Leute, die mit Religion nichts anfangen können bzw. denen das Thema völlig egal ist, die Kirchen sind leer und statt Religion gibt es Ethik als Pflichtfach).

    Ich bin mit Religion nur insoweit in Kontakt gekommen, dass meine Großmutter gläubig war (im Sinne des Volksglaubens an den lieben Gott) und dass ich mal interessehalber die Bibel gelesen habe.

    Meine Kinder und meine Frau haben sich nie für das Thema interessiert.

    Weder sie noch ich haben je eine Sehnsucht nach dem Glauben verspürt, noch hat es uns an irgend einer anderen Spiritualität gefehlt.

    Und so geht es der überwiegenden Mehrheit hier.

    Meine Meinung ist klar:
    Ohne Indoktrination im Kindesalter finden nur die Allerwenigsten zum Glauben (im Sinne einer Religion). Dem großen Rest ist und bleibt das Thema egal und man schaut Bibelfilme wie andere Fantasystreifen.