Verschweigen und Vertuschen – die Sünden der katholischen Kirche

Seit Jahren ist die katholische Kirche wegen sexuellem Missbrauch in der Kritik. Zieht sie Pädophile an?

(…)

Wohl aber könnte das Zölibat junge Männer mit pädophilen Neigungen anziehen. Klaus Michael Beier, Direktor des Instituts für Sexualwissenschaften und Sexualmedizin an der Charité Berlin vertritt beispielsweise diese These.

Wichtiger als das Zölibat ist für einige Forscher die Kultur des Schweigens, die in der katholischen Kirche vorherrsche. So sind etwa für den Theologen und Psychoanalytiker Eugen Drewermann vor allem institutionelle Zwänge in der römisch-katholischen Kirche verantwortlich: «Sie schützt sich selbst als Apparat vor den Menschen und gegen den Menschen.» Während die Kirche als Institution laut dieser Theorie von Gott gesetzt und in ihren Entscheidungen unfehlbar sei, sei der Mensch schwach. Damit werde es unmöglich über Fehler in der Struktur der katholischen Kirche nachzudenken.

weiterlesen:

[http://www.srf.ch/news/international/verschweigen-und-vertuschen-die-suenden-der-katholischen-kirche

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  1. #1 von drawingwarrior am 30. Juni 2017 - 12:18

    Wen interessiert das?
    Leute, die sich an Kindern vergehen, gehören in Therapie..und Leute, die diese Taten decken in den Knast.
    So wird das bei jedem anderen auch gehalten, nur weil bei diesen Tätern Religion draufsteht, geht der Eiertanz los!

  2. #2 von paul0f am 30. Juni 2017 - 14:06

    „Sünden“ hört sich verharmlosend an.
    Nenne wir das Kind doch beim Namen: „Verschweigen und Vertuschen – die Verbrechen der katholischen Kirche“.

  3. #3 von deradmiral am 30. Juni 2017 - 17:53

    Autoritäre Herrschaftssysteme ohne Kontrolle sind ideal für die Vertuschung von Verbrechen. Wie wäre es mit Demokratie und Gewaltenteilung? Das sind doch bestimmt auch christliche Errungenschaften /sarkasmus/

  4. #4 von Unechter Pole am 30. Juni 2017 - 23:11

    Dies heißt bei denen nicht Verschweigen, sondern Kontemplation und nicht Vertuschen, sondern Beichtgehemnis.