Steinmeier: Ohne Gebete wäre die Friedliche Revolution anders ausgegangen

Die Friedliche Revolution von 1989 wäre ohne die Friedensgebete unzähliger Christen in der Leipziger Nikolaikirche nicht möglich gewesen oder anders ausgegangen. Diese Überzeugung äußerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 30. Juni in der Messestadt. Er sprach im Willkommensgottesdienst zur Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen. „In dieser Kirche haben die Menschen den Mut gefunden, gegen Unterdrückung und Lüge aufzustehen. Hier erfuhren sie die Freiheit, die zum aufrechten Gang erst ermächtigt“, sagte Steinmeier. Für Freiheit träten Deutsche und Europäer auch heute ein: „Wir sollten klar Stellung beziehen, wenn Menschen verfolgt werden wegen ihres Glaubens und ihrer Überzeugungen.“ Angehörige vieler Religionen seien davon betroffen, „aber die Christen im Nahen und Mittleren Osten gegenwärtig mit neuer Härte“. Das müsse klar benannt werden.

weiterlesen:

[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/steinmeier-ohne-gebete-waere-die-friedliche-revolution-anders-ausgegangen-101611.html

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  1. #1 von Gerry am 30. Juni 2017 - 17:08

    Verdummreligioteter Geschichtsklitterer!

  2. #2 von Deus Ex Machina am 30. Juni 2017 - 17:26

    Nicht mein Präsident.

  3. #3 von Charlie am 30. Juni 2017 - 17:28

    Meint Steinmeier die Massen an unzufriedenen Atheisten (und ein paar Christen), die sich in Kirchen organisiert hatten, weil die „kirchenfeindliche“ DDR die Gotteshäuser einen Sonderstatus verliehen hatte???

    Die Kirchen wurden nur aus organisatorischen Gründen für die Demos genutzt, mit Glauben hat das nichts zu tun. Nach der Wende gab es keinen Masseneintritt in die Kirchen, ganz im Gegenteil.

    PS: 2067: Ohne Christentum gäbe es keine Ehe für alle.

    PPS: Ich dachte, nach Gauck wirds besser.

  4. #4 von deradmiral am 30. Juni 2017 - 17:50

    90% Atheisten in der DDR und alles friedlich. Aber die Gebete haben alles gerettet. Finde den Widerspruch…

  5. #5 von m0ebius am 30. Juni 2017 - 18:16

    Er hat doch recht: hätten die Frommen protestiert statt gebetet, wäre die DDR viellleicht ein paar Tage feüher zusammengebrochen.

  6. #6 von Elvenpath am 30. Juni 2017 - 20:18

    Solche Aussagen sind eine absolute Frechheit. Der weitaus größte Teil der Demonstranten, Aktivisten und Menschenrechtsgruppen war, wie in der DDR üblich, völlig unreligiös. Und keiner von denen war gewalttätig.

    2 oder 3 Kirchen haben ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Ansonsten hielten sich die DDR-Kirchenoberen sehr bedeckt.

  7. #7 von Unechter Pole am 30. Juni 2017 - 23:07

    Richtig präsidial – wie dem Gauck aus dem Maul geklaut.

  8. #8 von paul0f am 1. Juli 2017 - 08:31

    Kirchenlobbynahe Narzisten machen Geschichtsverfälschung?

    Ist ja nicht neues.^^

  9. #9 von Friedensgrenze am 2. Juli 2017 - 11:06

    Ihr armen Leipziger.

    Erst der Katholikentag, dann der Luthertag jetzt Weltgemeinschaft reformierter Kirchen-tag. Jetzt muss Leipzig nur noch die Homöopathen verduften lassen.

    Steinmeier wenn du gehst, machs Brett zu.

  10. #10 von Friedensgrenze am 2. Juli 2017 - 12:15

    Ok, jetzt mal im ernst.

    Auf dem Katholikentag dem Luthertag und nun bei Steinbrück höre ich immer nur Ökumene. Marx sprach auf dem Abschluss des Katholikentages auch ausschließlich vom Dialog mit Religionen. (Texte oder Videos waren von dieser Predigt leider nicht zu bekommen)
    Die Religiösen behaupten Gott, aber leugnen unsere evidenzbasierte Weltanschauung. Der Bundespräsident macht sich mit den Religiösen gemein und formuliert seinen Text so, als ob es Gottfreie Weltanschauungen gar nicht gäbe. Er sagte:

    „Die Freiheit des Glaubens ist unveräusserliches Menschenrecht“

    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Steinmeier-fordert-in-Leipzig-klares-Bekenntnis-zur-Religionsfreiheit

    Das ist aber gar nicht so, sondern:

    Art 18:

    Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken, Gewissens und Religionsfreiheit, dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln sowie die Freiheit seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehen von Riten zu bekunden.

    Das unveräusserliche Menschenrecht besteht also gar nicht darin dass Gottesdienste und Rieten und Gottesdienstläuten uns bedrängen dürfen sondern jeder einzelne Mensch sich für die Freiheit vom Glauben mit Recht entscheiden kann.

    Die Allianz der Gläubigen aller Richtungen die alle anderen Weltanschauungen an die Wand drängen geht mir so auf den Sack.

    Und überhaupt Steinmeier wenn Dir das friedliche wichtig ist, dann genehmige doch keinen Menschen – tötenden – Waffenexport mehr.

  11. #11 von Friedensgrenze am 2. Juli 2017 - 12:28

    zu 10

    Oder setz Deine Unterschrift nicht mehr unter Gesetze, die die Aufhebung der Gedankens und Gewissensfreiheit zur Folge haben und das Private gänzlich aufheben.