Glaubensvertiefung – Schutzmechanismus gegen unkontrollierte Triebe

Die Religionspsychologin Martha von Jesensky hat viele „Priester, Nonnen und Mönche psychologisch betreut. Viele von ihnen versuchten, ihren Sexualtrieb zu sublimieren, das heisst, zu vergeistigen. In ihren Gemeinden sind sie aktiv tätig, tun viel Gutes, brauchen andere Menschen, haben aber Angst vor der Einsamkeit“.

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[http://www.kath.net/news/60064

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  1. #1 von Charlie am 28. Juni 2017 - 15:37

    Geilheit einfach wegbeten, funktioniert sicher. Deshalb hat die Kirche auch keine Missbrauchsfälle.

  2. #2 von paul0f am 28. Juni 2017 - 16:01

    Ich würde es vielleicht sogar „unnatürlich“ bezeichnen, seine Arterhaltungstriebe dauerhaft unterdrücken zu wollen.
    Kennt man solch ein Verhalten auch aus der Tierwelt?

  3. #3 von drawingwarrior am 28. Juni 2017 - 17:17

    Ich möchte es mal vorsichtig formulieren; die Alte hat nicht alle Latten am Zaun!

  4. #4 von Unechter Pole am 28. Juni 2017 - 18:41

    Welche Vertiefung ist die Glaubensvertiefung? Die vordere oder die hintere?

  5. #5 von F. M. am 28. Juni 2017 - 20:52

    Einsamkeit selbst wählen. Dann Angst davor haben. Ja klingt logisch. Katholische Logik eben.

  6. #6 von ptie am 28. Juni 2017 - 20:57

    Regi die Neue: Worin liegt Ihrer Ansicht nach der Hauptgrund für das Verhalten bei den Geistlichen?

    Jesensky: «Als analytisch orientierte Psychologin ist diese Frage für mich einfach zu beantworten. Im Grunde genommen geht es um die mangelhafte Verinnerlichung der christlichen Gebote. Je besser es uns gelingt, die Lehre der Kirche zu verinnerlichen, desto mehr Kontrolle haben wir über unsere sexuellen Erregungen.

    Ich bin kein Psychologe, aber mir erscheint die Antwort vollkommen absurd zu sein – kann ein Psychologe etwas damit etwas anfangen?

  7. #7 von Elvenpath am 28. Juni 2017 - 21:33

    Ziemlich schizophren. Auf der einen Seite erkennt die Frau sehr genau die negativen Auswirkungen der Religion und des Glaubens. Ihr Lösungsansatz ist dann allerdings vollkommen unverständlich: Mehr Religion, mehr Glaube.
    Man spürt förmlich, wie hier zwei Welten kollidieren: Die intellektuelle, die sie sich angeeignet hat und die indoktrinierte, gegen die sie sich nicht wehren kann.

  8. #8 von Rene am 29. Juni 2017 - 00:08

    Gleichzusetzen ist damit, Einhörnern das popeln abzugewöhnen. Hat Religionspsychologie etwas mit dem Studium der Psychologie zu tun oder mehr mit dem Lesen aus Kartoffelschalen?

  9. #9 von awmrkl am 29. Juni 2017 - 09:36

    Ich hab bei kotz.net etwas weiter rumgestöbert und unter dem Titel
    „Ist Merkel noch wählbar?“
    folgenden Kommentar gefunden (nur bei gutem Appetit genießbar!):

    „Chris2 vor einer Stunde
    „Seit wann ist Merkel nicht mehr wählbar?“
    So müsste die Frage richtig lauten. Spätestens seit der Zeit zwischen Grenzöffnung (und -nichtwiederschließung) und dem Taharrush in der Kölner Silvesternacht mit etwa 1500 Opfern hätte jedem aufgehen müssen, dass diese Frau uns alle ihrem Populismus opfert und wir nach Strich und Faden „befaked“ werden (1.1.16: „Die Silvesternacht verlief ruhig“). Und bis heute sind wir im eigenen Land weitgehend schutzlos, allen Wahlkampfparolen zum Trotz. Aber die „Köterrasse“ lässt ja alles mit sich machen. Selbst hier gibt es Leute, die Nicht-„C“DU-Wähler allen Ernstes für „dumm“ erklären..,“

    Kein weiterer Kommentar nötig, oder?

  10. #10 von m0ebius am 29. Juni 2017 - 10:17

    @ptie
    Ich bin zwar kein Psychologe, aber dass diese Aussage nicht ansatzweise wissenschaftlich sein kann, ist trotzdem klar, wenn sie eine „mangelhafte Verinnerlichung der christlichen Gebote“ diagnostiziert. Das hat also selbst mehr mit ihrem Glauben zu tun – nämlich dem, dass es einer notwendige Verinnerlichung der christlichen Gebote bedürfe, um keine Kinder zu missbrauchen. Die wird offenbar selbst bei Berufschristen nicht erreicht. Was für Monster wir Atheisten dan sein müssen!