Großbritannien: Jeder 5. Jugendliche ist ein „aktiver Nachfolger Jesu“

Eine neue Studie enthüllt Erstaunliches: Tausende von jungen Menschen in Grossbritannien werden Christen – 13 Prozent der Teenager entscheiden sich für den Glauben, weil sie eine Kirche besucht haben. 

Die Untersuchung wurde von der christlichen Jugendorganisation Hope Revolution Partnership in Auftrag gegeben. Sie enthüllte, dass die Zahl von jungen Christen in Grossbritannien viel höher ist als ursprünglich angenommen: 21 Prozent der Bevölkerung zwischen 11 und 18 Jahren bezeichnen sich als «aktive Nachfolger Jesu»; 13 Prozent sagen von sich, dass sie aktive Christen sind, die eine Kirche besuchen.

weiterlesen:

[http://www.livenet.ch/news/international/interkulturelles_mission/312135-uk_ueber_20_prozent_der_jugendlichen_ueberzeugte_christen.html

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  1. #1 von Charlie am 26. Juni 2017 - 08:39

    Was für ein bescheuerter Artikel. Und den Mist soll ich glauben??

  2. #2 von Gerry am 26. Juni 2017 - 08:41

    Rund 13 Prozent der Teenager gaben an, dass sie sich nach dem Besuch einer Kirche oder einer Kathedrale entschieden hätten, Christ zu werden. Der Einfluss von Kirchgebäuden war damit grösser als der Besuch einer Jugendgruppe, einer christlichen Hochzeit und als das Gespräch mit anderen Christen über ihren Glauben.

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann gehen sie heute noch täglich in die Kirche……………….

  3. #3 von Skydaddy am 26. Juni 2017 - 09:43

    Hier der Originalartikel: http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/17/one-six-young-people-christian-visits-church-buildings-inspire/

    One in six young people are practising Christians, new figures show, as research suggests thousands convert after visiting church buildings.

    Ich finde es übrigens Grundsätzlich nicht verwunderlich, dass in England sich 20% der Jugendlichen als Christen bezeichnen. Die haben praktisch ’ne Staatskirche. Ich habe zwar gerade keine Zahlen, aber ich schätze, dass die Zahl in Deutschland sogar höher sein dürfte.

    Dass die Jugendlichen durch Kirchengebäude konvertiert werden oder sich auch nur informiert „selbst entscheiden“, halte ich allerdings für Nonsens.

    Falls der Anteil hier größer wird, könnte es sich um eine Reaktion auf eine wahrgenommene „Islamisierung“ handeln.

  4. #4 von Gerry am 26. Juni 2017 - 10:02

    @ Skydaddy

    Zumindest für die Katholiken hab ich bei fowid was ansatzweise verwertbares gefunden
    https://fowid.de/meldung/einstellung-katholiken-kirche-und-glauben-2002-und-2009

    Die Teenager sind da aber leider nicht komplett erfasst.

    Leider ist natürlich nicht definiert was unter „active followers of Jesus“ zu verstehen ist.

  5. #5 von deradmiral am 26. Juni 2017 - 11:26

    Neuer Gottesbeweis: Beweis durch Gebäude.

  6. #6 von oheinfussel am 26. Juni 2017 - 12:25

    Das ist so blöde, eine Schande für die verschwendeten Bits

  7. #7 von parksuender am 26. Juni 2017 - 13:40

    A: „Würdest Du dem zustimmen, dass Du als Christ Jesus nachfolgst?“
    B: „Jesus nachfolgen? Was meinst Du damit?“
    A: „Wenn wir ihm nachfolgen wollen, müssen wir einfach Gottes Liebe weitergeben. Praktizierst Du beispielsweise Nächstenliebe?“
    B: „OK, ja, auf jeden Fall“

    So oder so ähnlich müsste es abgelaufen sein. Der Begriff der Jesu-Nachfolge habe ich in Gottesdiensten schon so schwammig vernommen, dass jeder gottlose Humanist prinzipiell dem zustimmen müsste.

  8. #8 von Noch ein Fragender am 26. Juni 2017 - 13:40

    In der fett gedruckten Zusammenfassung steht:

    13 Prozent der Teenager entscheiden sich für den Glauben, weil sie eine Kirche besucht haben.

    Im Text heisst es dagegen:

    13 Prozent sagen von sich, dass sie aktive Christen sind, die eine Kirche besuchen.

  9. #9 von user unknown am 26. Juni 2017 - 13:44

    Meine Hoffnungen liegen auf den 4/5, die Christus nicht nachfolgen.

  10. #10 von parksuender am 26. Juni 2017 - 14:52

    @NeF
    In der Umfrage heißt es im Original:
    When you think about the reasons you became a Christian which two or three of the following, if any, were most important for you?
    Gefragt wurden alle Christen, nicht nur die Aktiven

  11. #11 von parksuender am 26. Juni 2017 - 14:53

    Hier die gesamte Umfrage mit ausführlichen Zahlen:
    [http://www.comresglobal.com/wp-content/uploads/2017/05/Hope-Church-of-England-Perceptions-of-Jesus-Survey-Data-Tables.pdf

  12. #12 von Noch ein Fragender am 26. Juni 2017 - 15:00

    @ parksuender

    Danke für den link. 🙂

  13. #13 von Skydaddy am 26. Juni 2017 - 20:03

    Man fragt sich, wieso englische Jugendliche massenhaft Kirchen besuchen, obwohl sie keine Christen sind …

  14. #14 von Skydaddy am 26. Juni 2017 - 20:19

    @Parksuender: Vielen Dank für den Link!

    Ich halte das Ergebnis für völlig unspektakulär. Die Frage, aus welchem Grund man Christ wurde, wurde allen „Christen“ gestellt. Ich habe die Umfrage bisher nur kurz überflogen, gehe aber davon aus, dass die meisten sich überhaupt keine Gedanken gemacht (sich also nicht bewusst „für Jesus“ entschieden) haben, sondern sich aufgrund ihrer Sozialisation als Christen betrachten.

    Viele der vorgegebenen Antworten treffen entweder zu oder nicht, z.B. „religiöse Familie“ (mehr oder weniger), Besuch einer religiösen Schule, Sonntagsschule, Lesen der Bibel, regelmäßiger Kirchgang, christliche Jugendgruppe, Besuch einer christlichen Lebensfeier wie Hochzeit, spirituelle Erfahrung, Besuch einer Kirche.

    Abgesehen davon, dass ich hier irgendwie den Eindruck habe, das dies meistens Dinge sind, die man erst macht, wenn man schon Christ ist (oder als solcher gilt): Zwei oder drei Antworten sollten angekreuzt werden. Wer da keine religiöse Schule etc. vorzuweisen hat, nicht in den Gottesdienst geht, nie in der Bibel liest usw., wird schnell beim Besuch eines Kirchengebäudes landen.

    Witzig, dass die Möglichkeit, dass der christliche Glaube so überzeugend ist, nicht mal vorgesehen war.

    Ich gehe daher davon aus, dass das Ergebnis im Hinblick auf den „Grund Kirchengebäude“ ein bloßes Resultat des Umfragedesigns ist.

  15. #15 von Deus Ex Machina am 27. Juni 2017 - 10:50

    Na, dann müssen die Kirchen auf den brit. Inseln ja jetzt gerammelt voll sein. Ebenso auch die Priestrseminare.