Theologin: Religiöse Bildung gegen Religionskonflikte

Angesichts grassierender religiöser Gewalt zunehmend auch in Europa braucht es ein Mehr an religiöser Bildung: Das hat die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak bei einer Podiumsdiskussion am Montagabend in Wien gesagt.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2850050/

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  1. #1 von dezer.de am 21. Juni 2017 - 11:01

    Das selbe sagen die Salafisten auch. Nur aus anderen Motiven. Wir brauchen mehr Aufklärung und nicht mehr Religion.

  2. #2 von Gerry am 21. Juni 2017 - 11:05

    Feuer löscht man am besten mit Benzin, alte Feuerwehrsweisheit!

  3. #3 von oheinfussel am 21. Juni 2017 - 11:44

    Und Staunässe bei Pflanzen behandel ich am Besten mit Wasser… das klappt bestimmt…

  4. #4 von drawingwarrior am 21. Juni 2017 - 12:00

    Religiöse Bildung meint nicht konfessionellen Religionsunterricht!
    Religiöse Bildung, wenn denn richtig gedacht und gemacht, bedeutet langfristig, das sich die Religionen einer informierten Herde gegenüber sehen, die nicht jede Behauptung als Fakt kauft.
    Die im Artikel genannten Theologen verweigern denn auch genau aus dem Grund eine eindeutige Definition von Religion.
    Je unschärfer sie die Definition ihres Fachgebietes halten, desto breiter können sie ihr religiöses Wissen fassen.
    Theolügen halt!

  5. #5 von Hypathia am 21. Juni 2017 - 12:47

    Was diese Theolunken wirklich meinen, ist, dass sie die Kinder am besten von Geburt an mit ihrer Religion indoktrinieren, also verdummbibeln wollen, damit sie sich nur ja nicht einer anderen Religion zuwenden, oder gar anfangen selbstständig zu denken und alle Religionen ablehnen.

  6. #6 von Yeti am 21. Juni 2017 - 13:10

    @hypathia:

    Theolunken

    Herzallerliebst! Ist gespeichert.

  7. #7 von Gerry am 21. Juni 2017 - 13:21

    Theolunken, Glaubensverwaltungsfachangestellter,….

    Die Kommentare hier sprühen ja geradezu vor Kreativität 🙂

  8. #8 von Yeti am 21. Juni 2017 - 13:30

    @gerry:
    Das liegt an dem frischen Wind, der die freien Geister durchweht, oder so.

  9. #9 von Hypathia am 21. Juni 2017 - 13:33

    Ich habe das grad vorhin schon in einem anderen Artikel geschrieben.
    Ich möchte mal anregen all unsere schönen neuen Wortkreationen in einer Rubrik zusammenzufassen, als eine Art kleines atheistisches Wörterbuch.

  10. #10 von user unknown am 21. Juni 2017 - 14:41

    Dabei verwahrte auch er (Rüdiger Lohlker, Wiener Islamwissenschaftler) sich vor einer eindeutigen Definition, zumal der Islam weniger eine Religion als vielmehr eine „umfassende Lebensweise“ bzw. eine „offene Suchbewegung“ darstelle.

    „Umfassende Lebensweise“ ist – neben dem schlechten Deutsch – ein beschönigende Wortschöpfung, ein Euphemismus für „Ideologie mit totalitärem Herrschaftsanspruch“, d.h., dass die Religion bis in jede Verästelung der Privatsphäre hinein regieren will, was man ist, was man anzieht, in welcher Reihenfolge sich 2 heterogene Gruppen von Leuten wie zu begrüßen haben, welche Erfindungen der westlichen Moderne halal und welche haram sind.

    Ob ein Wissen über Religion – nur die eigene, oder über mehrere – zur Befriedung zwischen Religionen beiträgt, da bin ich noch skeptisch.

    Schützt Geschichts- und Kulturwissen vor Nationalismus? Ich würde sagen: Nicht unbedingt. Im Zweifel ist die Religion der Notausgang aus der Welt der Rationalität, der Vernunft, und dazu ist jeder Mensch von heute auf morgen fähig. Viele Attentäter sind Kurzindoktrinierte, die ihre Ideologie eher danach ausgesucht haben, ob diese zu ihren Gewaltexzessen passt, als dass sie in der alten Tradition ihrer Vorväter in einen Radikalisierungsstrudel geraten sind.

    Unter den Terroristen in den Bürgerkriegsgebieten und ihren Unterstützern sind aber mit Sicherheit auch viele, die sich intensiv mit dem Islam beschäftigt haben, nicht nur Islam-für-Dummies-Leser, die keine Ahnung haben.

  11. #11 von kereng am 21. Juni 2017 - 20:26

    „Religiöse Bildung gegen Religionskonflikte“ – Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Hahnemann lässt grüßen.

  12. #12 von Unechter Pole am 21. Juni 2017 - 21:05

    @dezer.de
    Die Motive sind die gleichen. Nur die Handlungsfreiheit ist unterschiedlich.

  13. #13 von Willie am 22. Juni 2017 - 06:49

    Den Atheismus als „großes Experiment der Neuzeit“ betrachte sie als gescheitert, da er es nicht vermochte, „die Grundfrage des endlichen Menschen nach einer anderen Wirklichkeit“ zu zerstören.

    Der Atheismus kennt nun mal eben keine missionierenden Handlungen. Warum brauht es einer „anderen Wirklichkeit“ als der wirklichen, realen Wirkichkeit?

    Frage „Was ist Religion?“

    Antwort meinerseits: Religion ist die kultische Verehrung “höherer Wesen” oder „Mächte“. die an der realen Wirklichkeit vorbeigehen.

  14. #14 von Rene am 22. Juni 2017 - 12:18

    @Willie. Das hast Du eher vornehm ausgedrückt.