„Report Mainz“ berichtete tendenziös über Missbrauchsfälle

Das ARD-Magazin „Report Mainz“ hat in seiner Sendung am 30. Mai tendenziös über die Missbrauchsfälle zwischen den 1950er und 2000er Jahren in den Einrichtungen der Brüdergemeinde Korntal berichtet. Diese Ansicht ist der Diplom-Sozialpädagoge Martin Fitz (Korntal).

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[http://www.idea.de/menschenrechte/detail/vorwurf-report-mainz-berichtete-tendenzioes-ueber-missbrauchsfaelle-101484.html

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  1. #1 von Elvenpath am 21. Juni 2017 - 10:35

    Der genannte „Diplom-Sozialpädagoge“ Martin Fitz hatte im Kinderheim Hoffmannhaus in Korntal 1959 ein Praktikum absolviert und gehört der Brüdergemeinde an.
    Das heißt im Klartext. Er ist voreingenommen.
    Und genau so hören sich seine Vorwürfe an. Es würden „ungeheuerliche Unterstellungen“ gemacht, bezüglich der Vermittlung von Pflegekindern. Dabei wird in der Sendung ganz klar gesagt, dass davon nichts bewiesen ist sondern nur der Verdacht im Raum steht und dass das noch untersucht wird.
    Außer diesem Vorwurf, der dann auch noch mit einer falsch zitierten Textstelle „belegt“ wurde, kann der „Diplom-Sozialpädagoge“ keinerlei Belege für seine Behauptung bringen.

  2. #2 von Veria am 21. Juni 2017 - 11:17

    Wobei in dem Formular tatsächlich nur Harmloses steht (hab das grad recht mühsam aus dem Standbild entziffert). Das heisst dann aber, dass in dem Fall wohl vermutlich alles in Ordnung ist, aber die Aussagen der Opfer betreffen ja wohl nicht genau diesen einen Fall. Journalistisch unsauber ist es trotzdem.

  3. #3 von Elvenpath am 21. Juni 2017 - 11:44

    @Veria
    Ob das harmlos war, oder nicht, lässt sich aus den Bildern im Bericht nicht erkennen. Und mit Sicherheit wird es eh nicht eindeutig formuliert sein.
    Der Ermittler schließt es jedenfalls nicht aus.
    Und mal ganz ehrlich: Solche Pädophilen-Ringe sind nicht ungewöhnlich. Besonders, wenn es um Waisen und Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen geht. Die sind für so manchen Pädophilen einfach Freiwild. Und auf der anderen Seite (also die Erzieher) lässt sich damit gut Geld verdienen. So passt das alles gut zusammen.

  4. #4 von user unknown am 21. Juni 2017 - 14:21

    @Elvenpath:

    Und mal ganz ehrlich: Solche Pädophilen-Ringe sind nicht ungewöhnlich.

    Ist das so? Also ich kenne keine Pädophilenringe.

    Ich habe damals den Beitrag gesehen, und es wurde damals nicht begründet, wieso es solche Schnupperpatenschaften über ein Wochenende oder die Ferien gibt; dass damit eine dauerhafte Patenschaft getestet werden soll.

    Dass die Opfer sich widersprechen und der Lüge bezichtigen weiß ich jetzt auch nur vom Hörensagen, aber bei Hexenjagden soll man schon vorsichtig sein, gerade wenn die Vorwürfe so ungeheuerlich sind und die vermeintlichen Täter einem gerade recht kämen.

    Ein Praktikant von 1959 ist für den Zeitraum 50er-bis 0er Jahre ist natürlich auch ein wenig dünn, als Entlastungszeuge und zudem womöglich befangen.

    Vor ein/zwei Jahren gab es einen großen Aufschrei um einen Kindergarten in Mainz. Das hat sich am Ende auch als heiße Luft herausgestellt.