Russischer Kirchenführer: Rasieren macht schwul!

Metropolit Kornili, der Anführer der altritualistischen Kirche in Russland, hat in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur NSN erklärt, dass Männer nicht ihren Bart abrasieren sollten, weil sie sonst anfälliger für Homosexualität werden würden. Wer aber einen großen Bart habe, sei weniger „korrumpierbar“ durch gleichgeschlechtliche Verführungen.

„Gott hat uns Regeln gegeben. Er hat jeden mit einem Bart erschaffen. Der katholische Westen hat sich von diesem Konzept aber vollständig verabschiedet“, so Kornili. Man könne sich aber Jesus Christus nicht glattrasiert vorstellen, sagte der Kirchenfürst weiter. „Man sollte seinem Schöpfer nicht widersprechen.“ Der 69-Jährige ergänzte, dass die nicht nur die Liebe zu Rasierern, sondern auch neumodische Haarstile und Klamotten für „Unzucht“ verantwortlich seien.

weiterlesen:

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29083

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  1. #1 von Charlie am 20. Juni 2017 - 08:07

    Jesus (hetero) nur echt mit Bart.

  2. #2 von user unknown am 20. Juni 2017 - 09:58

    Er hat jeden mit einem Bart erschaffen.

    Mich hat er auch mit Fingernägeln geschaffen. Von Schweißdrüsen will ich gar nicht erst reden. Kleidung hat er wohl bewusst weggelassen. Außerdem hat er mir 2 Brustwarzen gegeben.

    Einige hat er viele mit blonden, andere mit braunen, und schwarzen Haaren geschaffen, wenige mit roten. Viele heterosexuelle, einige homosexuelle.

    Aus dem Schöpfungsmythos kann man vieles ableiten, wenn einem danach ist.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 20. Juni 2017 - 10:04

    Religion macht dumm.

  4. #4 von oheinfussel am 20. Juni 2017 - 10:12

    Gillette – für das Beste im Mann 😀

    Da bekäme ich glatt Lust, mir den Kopf wieder zu rasieren und ihn ein Foto zu schicken, einfach um ihn zu dissen.

    Man, ich bin ja schon wieder richtig nett heute 😉
    Aber anders erträgt man die vorsätzliche Dummheit von solchen Minderbehirnten einfach nicht

  5. #5 von LeBon am 20. Juni 2017 - 10:30

    Tja, blöd für den bartlosen Vladimir Putin. 😐
    Weil er auch solche haarsträubenden Ansichten von Religioten durch strenge Blasphemie-Vorschriften geschützt hat, kann er diesen Kirchenführer nun noch nicht mal wegen Präsidentenbeleidigung verhaften lassen.

  6. #6 von drawingwarrior am 20. Juni 2017 - 10:30

    Und Männer, die auf Grund eines genetischen Defektes weder Kopf-noch Körperbehaarung aufweisen, gehören auf den Scheiterhaufen, gell?
    Ich mach mich seit gut 35 Jahren jeden zweiten Morgen schwul im Gesicht, weil mir spätestens nach einer Woche die Fresse juckt wie bescheuert.
    …und mein Gesicht ist nicht die einzige Körperregion, die regelmäßig Bekanntschaft mit Wilkinson macht.
    Aber schwul bin ich immer noch nicht.

  7. #7 von Rene am 20. Juni 2017 - 10:36

    Dieser Typ traut sich selber nicht über den Weg.

  8. #8 von parksuender am 20. Juni 2017 - 10:38

    Man könne sich aber Jesus Christus nicht glattrasiert vorstellen
    Doch kann man:

    https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61c%2BPSc7mJL.SX355.jpg

    [https://www.amazon.com/Jesus-Shaves-Disappearing-Coffee-Mug/dp/B004P4VUVU

  9. #9 von paul0f am 20. Juni 2017 - 10:41

    Grenzenlose Dummheit scheint das Primärmerkmal der Kirchenfurze .. ähh fürsten zu sein.

    Ich schätze, hier liegt der Kern des Pudels begraben:

    Der 69-Jährige ergänzte, dass die nicht nur die Liebe zu Rasierern, sondern auch neumodische Haarstile und Klamotten für „Unzucht“ verantwortlich seien.<

    Der arme Mann hat Angst vor veränderungen und würde lieber im finsteren Mittelalter sein trostloses Dasein fristen.

    Vielleicht sollte einer sich erbarmen und ihm eine Kugel geben .. natürlich die Goldenen von Rocher.^^

  10. #10 von klauswerner am 20. Juni 2017 - 11:06

    Redet nicht so! Ich trage seit ~39 Jahren Vollbart und bin immer noch hetero – das ist der Beweis!

  11. #11 von manglaubtesnicht am 20. Juni 2017 - 14:00

    @charlie: Nein, laut Bibel war Jesus schwul, das muss also ein falscher (angeklebter?) Bart sein.

    Eine Hypothese unter Bibelforschern ist, dass eine längere, heute verschollene Version des Markus-Evangeliums existiert hat. Erhalten sind aus diesem vermuteten Text nur einige Stellen, die der Kirchenvater Clemens von Alexandria (ca. 150-215) in einem Brief zitiert. Clemens warnt davor, dass verfälschte Versionen dieses längeren Textes in Umlauf seien und zitiert zum Vergleich den ihm vorliegenden, unverfälschten Originaltext. Der Text soll, so Clemens, in der heute verwendeten Version zwischen Markus 10.34 und 35 heraus gestrichen worden sein. Da er ein sehr interessantes Licht auf heute selten diskutierte Charakterzüge der Figur Jesus von Nazareth wirft, hier das komplette Zitat:

    „Und sie kamen nach Bethanien, und jene eine Frau, deren Bruder gestorben war, war dort. Und sie kam, warf sich vor Jesus nieder und sagte zu ihm: „Sohn Davids, habe Erbarmen mit mir.“ Aber die Jünger wiesen sie zurück. Und Jesus, der in Wut geriet, ging mit ihr in den Garten, wo das Grab war, und sogleich wurde ein lauter Schrei aus dem Grab gehört. Und indem er näher trat, rollte Jesus den Stein vom Eingang des Grabes. Und sogleich ging er hinein, wo der Jüngling war, streckte seine Hand aus und zog ihn hoch, indem er seine Hand ergriff. Aber der Jüngling, als er ihn ansah, liebte ihn und fing an, ihn anzuflehen, dass er bei ihm sein möge. Und sie gingen aus dem Grab heraus und kamen in das Haus des Jünglings, denn er war reich. Und nach sechs Tagen sagte ihm Jesus, was er tun solle, und am Abend kam der Jüngling zu ihm, ein leinenes Tuch über [seinem] nackten [Körper] tragend. Und er blieb diese Nacht bei ihm, denn Jesus lehrte ihn das Geheimnis des Reiches Gottes.“

    Kirchenvater Clemens schreibt empört, diese „makellosen und heiligen Worte“ seien bösartig interpretiert worden, „äußerst schamlose Lügen“ seien über Jesus und den Jüngling erzählt worden. Um was für „Lügen“ es sich dabei gehandelt haben mag, kann sich wohl jeder selbst denken.

  12. #12 von Noch ein Fragender am 20. Juni 2017 - 14:44

    Die „Heilige“ Schrift gibt auch zu dieser Frage klare Wegweisung:

    Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren Bart stutzen. 3. Mose 19, 27

    https://www.bibleserver.com/text/LUT/3.Mose19

  13. #13 von Rene am 20. Juni 2017 - 17:22

    Ich habe mit 18 angefangen zu arbeiten, in einer Branche, in der es schon immer reichlich Schwule gab. Mit 19 hatte ich einen Vollbart und es kehrte Ruhe ein. Reine Notwehr.

  14. #14 von Gerry am 20. Juni 2017 - 17:30

    @ Rene

    Du warst tatsächlich mal Priester?

  15. #15 von Rene am 20. Juni 2017 - 19:51

    @Gerry. Der war gut!

  16. #16 von Michael am 20. Juni 2017 - 19:55

    Ich meine, das ist ein klarer Fall für den Arzt oder besser gleich für gleich mehrere Ärzte. Der Herr hat da nämlich anscheinend etwas fehlinterpretiert. Hier, wie das in Wahrheit[tm] ist:

  17. #17 von Lando Schmidt am 20. Juni 2017 - 20:53

    Und was ist mit Schambehaarung?
    Und den Beinen?????

    Ich bin offensichtlich sexuell verwirrt.
    Was bin ich denn jetzt???
    Untentum, nach meinen Beinen zu urteilen, bin ich hetero, aber mein Gesicht ist homo.
    Bin ich damit bi oder schizophren?
    Ob das gut gehen kann?
    Entweder, ich lasse mir einen Bart wachsen, oder ich epiliere mir die Stelzen.

    Eigentlich aber ganz praktisch, daß man sich jetzt seine sexuelle Orientierung aussuchen kann.
    Angeschissen sind nur Homos, die auf Bärte stehen, weil ja alle Bärtigen Hetero sind. Und Frauen, die keine Bärte mögen haben auch Pech, weil alle Glattrasierten schwul sind!

  18. #18 von holey spirit am 20. Juni 2017 - 23:25

    Ich spendier ihm ein Jahresabo der Zeitschrift „American Grizzly“. Das dürfte ganz nach seinem Geschmack sein.

  19. #19 von awmrkl am 24. Juni 2017 - 14:58

    @hs
    Was Du für Zeugs kennst!