Muslimische Demonstration gegen Terror kleiner als erwartet

Statt 10.000 Menschen kamen nur 2000 bis 3000 zum Friedensmarsch von Muslimen in Köln. Der deutsch-türkische Islamverband Ditib hatte seine Teilnahme verweigert.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-1000-teilnehmer-bei-muslimischer-demonstration-gegen-terror-a-1152640.html

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  1. #1 von manglaubtesnicht am 18. Juni 2017 - 16:02

    Das ist echt schade.

  2. #2 von Monika am 18. Juni 2017 - 16:09

    Ich habe gehört, es waren nur 200.
    Was stimmt den nun?

  3. #3 von reclaimer8015 am 18. Juni 2017 - 17:57

    @Monika
    Es waren wohl am Anfang ca. 300, weswegen wohl noch einmal Verstärkung geholt wurde, etwas über 600 stießen wohl noch dazu sodaß am Ende ungefähr 1000 Leute da waren.
    Die meisten aber Aktivisten aus der Friedensbewegung, junge Grüne, etc. die wenigsten also wirklich Muslime. Ich bin zwar froh dass diese wenigen dann doch da waren, aber eine aktive Auseinandersetzung mit der aktuellen Problematik war das nicht – da wurden nur Schilder hochgehalten mi den altbekannten Slogans wie „Islam ist Frieden“.
    Im Gegensatz dazu waren auf der Pro-Erdogan Kundgebung über 40.000! Als Ditib rief sind alle gekommen, diesmal sagte Ditib ab und niemand war da….
    Das zeigt nur wie wenig Einfluss Lamya Kaddor eigentlich hat und evtl. auch wie sehr die Islamverbände Kontrolle ausüben. Ich glaube mittlerweile diese Frau vermarktet nur sich selbst, ihre anderen „Projekte“ sind auch allesamt gescheitert…….

    Dabei hätte hier ja einmal ein Zeichen gesetzt werden können. Das entäuscht mich vor allem da sich bei rechtem Terror sofort Maßen zu Kundgebungen mobilisieren lassen. Obwohl ich das ebenso schlimm empfinde, ist es weit weniger häufiger als islamischer Terror. Genauso schwer drängt man sich dazu im Gegensatz zu „deutschen“ Antisemitismus den von Muslimen zu thematisieren.

  4. #4 von oheinfussel am 18. Juni 2017 - 20:51

    Sehr schade, leider aber nicht so überraschend

  5. #5 von Elvenpath am 18. Juni 2017 - 21:19

    Es ist eben ein Unterschied, ob man selber friedfertig ist, oder man Gewalt komplett ablehnt.

    Viele Christen würden niemals einem Homosexuellen was antun. Aber andererseits denken viele Christen, besonders in den USA, Russland oder aus Afrika beim Terrorangriff auf den Schwulenclub in Orlando: Geschieht diesen Perversen recht.

    Genau so würden die meisten Muslime selber keine Gewalt ausüben, aber distanzieren sich nicht vom Terror gegen „Ungläubige“. Besonders die Anschläge in Paris fanden viele Muslime so falsch nicht, denn die freizügige westliche Welt halten sie für verderbt und unsittlich.

  6. #6 von Unechter Pole am 18. Juni 2017 - 22:10

    Ich kenne ziemlich viele Muslime, die allesamt Wischi-Waschi-Muslime sind, die zwar kein Scheinefleisch essen, aber nichts gegen ein Bierchen sagen und selbst mit Ramadan nichts am Hut haben. Aber sie sind auch gestandene Familienmütter und -väter und würden sich in solche abentuerliche Geschichten nicht engagieren. Aus dieser Perspektive wäre ich äußerst vorsichtig bei den Unterstellungen, dass sich die meisten Muslime vom Terror nicht distanzieren.

  7. #7 von Elvenpath am 18. Juni 2017 - 22:50

    @Unechter Pole
    Was ist denn an einer öffentlichen Demo „abenteuerlich“?

  8. #8 von Unechter Pole am 18. Juni 2017 - 23:03

    @Elvenpath
    Man kann z.B. auf die Fresse kriegen. Viele Menschen wollen nicht auffallen und sich unnötig Unannehmlichkeiten besorgen. Hätte ich mich auf eine Demo gegen Pegida/AfD/NPD, ACTA/TTIP, Tanzverbot, usw. begeben wollen, hätte meine Frau sofort ein Veto eingelegt.

  9. #9 von Willie am 19. Juni 2017 - 00:19

    Ist Euch aufgefallen, dass die dabei so einen komischeb Kreis mit Symbolen dabei ahtten (auch auf der Bühne)? Natürlich waren dort nur die drei abrahamitsch basierten Religionssymbole vertreten. Da wirkt es dann schon wieder als Witz, wenn ein Hamed Hakim (siehe Tagesthemen) von Menschen spricht die „an nichts glauben“,

    Wenn mit diesem Symbol „Werbung“ für die veranstaltung gemacht wurde, dann kann ich mir auch denken warum so mancher Muslim fern geblieben ist.

  10. #10 von paul0f am 19. Juni 2017 - 08:52

    #9 von Willie

    Wenn mit diesem Symbol „Werbung“ für die veranstaltung gemacht wurde, dann kann ich mir auch denken warum so mancher Muslim fern geblieben ist.<

    Ja, da fehlt der für Muslime so wichtige Darwin-Fisch.^^ 😉

  11. #11 von Friedensgrenze am 19. Juni 2017 - 09:21

    @ Willie

    Ich hab zwar nen Daumen nach oben gegeben aber eigentlich gehört der Darwin Fisch da gar nicht rein.

    Wichtig wäre unter dem Kreis mit dem Zeichen der drei Abrahamitischen Religionen der Mülleimer. So nach dem Motto „Keep your Brain nice and clean“ damit die Mehrzahl der Gründe für Terrorismus wegfällt.

    Der Versuch den Frieden zu erhalten wenn die Gläubigen der drei Religionen sich verstehen wie bei Lessing ist mehrfach gescheitert und meiner Meinung nach kein anzustrebender Weg. Die Grundlagen der Abrahamiten sind nichtig und verbauen die menschliche Zukunft unseres Planeten. Ich bin schon für Religionsfreiheit aber nur für den Einzelnen und nicht im Staatlichen mit dem Recht zum Zwang.

  12. #12 von Elvenpath am 19. Juni 2017 - 10:59

    @Unechter Pole: Naaa, das ist jetzt aber echt übertrieben. Die Wahrscheinlichkeit, auf einer Friedensdemo in eine Schlägerei verwickelt zu werden, ist doch wohl recht gering.

  13. #13 von Unechter Pole am 19. Juni 2017 - 11:45

    @Elvenpath
    Einmal im Leben habe ich noch in Polen (schon zu Zeiten der sog. Demokratie) an einer Friedensdemo teilgenommen, diese wurde durch Skinheads unter der mehr oder minder schweigenden Beobachtung der Polizei unterbrochen. Glücklicherweise ist mir nicht passiert.

    Und die Wahrscheinlichkeit im Fernsehen erkannt zu werden ist gar nicht klein. Ruck-zuck kommt die Unmut des Chefs, oder die Kinder werden in der Schule schikaniert, usw. je nach den Inhalten der Demo und persönlicher Konstellation. So läuft es. Letztendlich lernt die Lebenserfahrung, dass man sich nie öffentlich zu politischen Themen bekennen soll, es sei denn, man ist Berufspolitiker.

  14. #14 von drawingwarrior am 19. Juni 2017 - 15:13

    Ich finde das Symbol klasse, ich interpretiere es einfach als Eindämmungsfeld.
    Deshalb halten die einzelnen Symbole auch maximalen Abstand zueinander.

  15. #15 von Willie am 19. Juni 2017 - 21:23

    @dw

    Ich interpretiere das Teil mal als religös Unbeleckter: Da ist oben eine baggerartige Schaufel die den Asterisk und das Rote Kreuz wegschaffen will. 😉

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