Gott ist für mich da

Hallo, mein Name ist Martin, und ich habe mich im Mai dieses Jahres konfirmieren lassen.

Viele in meiner Schule können das nicht verstehen, aber mir war es wichtig, da ich an Gott glaube. Ich beobachte, dass es viele Menschen gibt, die ihren Sinn in Geld oder Macht finden. Andere nehmen Drogen, um glücklich zu werden. Mir ist es wichtig, ein Leben mit Gott zu leben.

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[http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/nordhausen/startseite/detail/-/specific/Gott-ist-fuer-mich-da-882573764

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  1. #1 von Charlie am 17. Juni 2017 - 10:33

    10 Jahre später fragen wir nochmal nach.

  2. #2 von Agrippina am 17. Juni 2017 - 11:22

    Warum sagt dem jungen Mann keiner, dass es auch andere Alternativen außer Gott zu Geld, Macht und Drogen gibt?

  3. #3 von Elvenpath am 17. Juni 2017 - 12:08

    Ziemlich extreme Tendenzen, die dieser junge Mann da hat.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 17. Juni 2017 - 12:13

    Immer, wenn es mir schlecht geht oder irgendwas nicht stimmt und ich mit sonst keinem darüber reden kann, ist im Glauben jemand da, der mir zuhört. Egal ob man im Leben viel verliert oder ob es einem gut geht, Gott bleibt an meiner Seite.

    Beim himmlischen Psychater, der schweigend zuhört, auf der Glaubenscouch.

  5. #5 von t.nor am 17. Juni 2017 - 14:21

    Der Glaube ist eben seine Droge.

  6. #6 von Jörn Dyck am 17. Juni 2017 - 15:12

    Immer die gleichen langweiligen, abgestandenen und längst widerlegten Sprüche. Ohne Gott verfällt die Welt den Drogen! Dem Mammon! Dem Egoismus! Der Pornografie!

    Was hat das damit zu tun, ob es Gott überhaupt gibt? Wenn Drogen schlecht sind, dann löst sich das Problem am besten damit, dass man keine Drogen nimmt. Oder ist das zu einfach gedacht?

    Was hat derlei Flachsinn in einer Tageszeitung zu suchen? Gerade in Thüringen, wo Atheismus weit verbreitet ist, wäre es für den Redakteur leicht gewesen, zu untersuchen, ob wirklich alle Atheisten Drogen nehmen und dem Mammon verfallen sind, oder ob es sich hierbei nur um Kirchen-Propaganda handelt.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 17. Juni 2017 - 15:30

    “ Der Segen, der mir im Gottesdienst zugesprochen wurde, bedeutet, dass Gott immer für mich da ist.“

    … es sei denn, dass du krank wirst, einen Unfall hast, in eine Flut gerätst oder einem Pädophilen in die Hände fällst. Ach KInder, und ihre Vorstellungen!

  8. #8 von user unknown am 17. Juni 2017 - 17:50

    Und dass Gott Geld, Macht und Drogen noch nie zuverlässig ausgeschlossen hat. Herrscher von Gottes Gnaden, Vatikanbank, Bischof Käßmann besoffen am Steuer.

  9. #9 von Unechter Pole am 17. Juni 2017 - 19:56

    Hallo, mein Name ist Martin, und ich habe mich im Mai dieses Jahres konfirmieren lassen.

    Viele in meiner Schule können das nicht verstehen, aber mir war es wichtig, da ich der Jungen Union angehöre. Ich beobachte, dass es viele Menschen gibt, die ihren Sinn in Geld oder Macht finden. Mir ist es wichtig, an diesem CDU-Filz teilzuhaben.

  10. #10 von oheinfussel am 17. Juni 2017 - 21:11

    Rumpelstilzchen ist auch für ihn da – doch wirklich, er muss nur fest daran glauben

  11. #11 von user unknown am 17. Juni 2017 - 21:43

    Rumpelstielzchen? Also eine fluffige Waldfee, die sanft im Mondlicht schwebt, das ließe ich mir vielleicht noch gefallen…

  12. #12 von oheinfussel am 17. Juni 2017 - 22:09

    @uu

    Wahlweise natürlich auch eine fluffige Waldfee, die sanft im Mondlicht schwebt – lässt sich alles einrichten 🙂

  13. #13 von Noch ein Fragender am 18. Juni 2017 - 01:24

    @ #7 von Deus Ex Machina

    dass Gott immer für mich da ist.“

    … es sei denn, dass du krank wirst, einen Unfall hast, in eine Flut gerätst oder einem Pädophilen in die Hände fällst. Ach KInder, und ihre Vorstellungen!

    Das Gottesbild von dem jungen Mann scheint mir gegen diesen Einwand immunisiert zu sein:

    Egal ob … es einem gut geht, Gott bleibt an meiner Seite.

    Dieser Gott bewahrt also nicht vor Leiden, er tröstet nur im Leiden.

    Ein solcher Gott, der nicht in der Außenwelt wirkt, sondern nur noch innerpsychisch als Tröster, ist allerdings von einer Einbildung (positiver ausgedrückt: meditativer Imaginationstechnik) nicht mehr zu unterscheiden.

  14. #14 von awmrkl am 18. Juni 2017 - 05:34

    @fussel

    Oh ja, von Dir ließe ich mir einiges … gern einrichten … 🙂
    Und von Deiner Liebsten … auch.
    Nö, bin kaum Sexist.
    Mir geht nur momentan die Fantasie etwas spazieren , hehehe

  15. #15 von Willie am 18. Juni 2017 - 06:57

    Gott ist für mich da

    Jetzt wissen wir auch, warum dieser gott sich nicht um seine Welt kümmert. Er ist mit seinem kleinen, pupertierenden Martin beschäftigt.

    In der Vorbereitung zur Konfirmation habe ich den Glauben besser kennengelernt. Der Segen, der mir im Gottesdienst zugesprochen wurde, bedeutet, dass Gott immer für mich da ist.

    Das bedeutet es aber nur, weil ein paar Menschen dir das einreden. Was nutzt ein Glaube, wenn die Grundlage dazu nur Fantasie ist?

  16. #16 von Willie am 18. Juni 2017 - 07:00

    @DeM

    … es sei denn, dass du krank wirst, einen Unfall hast, in eine Flut gerätst oder einem Pädophilen in die Hände fällst. Ach KInder, und ihre Vorstellungen!

    Die antworten dazu kennen wird doch: Bei einem Ungläubigen, nicht zur religion Gehörenden ist es die Strafe des „real exsistierenden Gottes“. Bei den Gläubigen ist es ein „Gott liebt dich, er kümmert sich und prüft dich“.

  17. #17 von Monika am 18. Juni 2017 - 15:55

    Für mich ist er es, und wenn er es für euch nicht ist: Pech gehabt!