ARD strahlt Antisemitismus-Doku aus

Arte will immer noch nicht, dafür übernimmt jetzt die ARD: Die Antisemitismus-Dokumentation, die bild.de für 24 Stunden ins Internet brachte, läuft jetzt auf einem prominenten Sendeplatz im Ersten.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2017/06/17/ard-strahlt-antisemitismus-doku-aus/

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  1. #1 von user unknown am 17. Juni 2017 - 17:40

    Eine Behauptung im Film ist, dass „Brot für die Welt“, eine evangelische (Luther, wir hörn Dir trapsen!) Hilfsorganisation, große Spendenmengen nach Palästina leitet, wo sie ohne Nachweis verschwinden, mutmaßlich auch für Terrororganisationen die gegen Israel kämpfen. Außerdem wird eine Evangelische Mantelgesellschaft benannt, die mir unbekannt war und wohl in der Öffentlichkeit allgemein weitgehend unbekannt ist, wenn ich das richtig verfolgt habe inzwischen so eine Art Mutterkonzern von Brot für die Welt ist.

  2. #2 von Charlie am 17. Juni 2017 - 18:10

    Das wird natürlich nicht während der Themenwoche gesendet.

  3. #3 von Elvenpath am 17. Juni 2017 - 18:37

    @Charlie: Natürlich nicht. Denn Christentum und Islam sollen als friedfertig und gut dastehen.
    Id ÖR haben nun ma den Auftrag, den Frieden in der Gesellschaft zu wahren und die Gräben sind schon tief genug. Dass vor allem im Christentum der Judenhass noch tief verwurzelt ist, wird deswegen tot geschwiegen. Vorwürfe gegen Juden werden immer noch sehr bereitwillig angenommen und zu eigen gemacht.
    Und das mit dem Judenhass habe ich nicht aus irgendwelchen Filmen, oder Berichten. Ich erlebe es bei meinen Verwandten und Bekannten in Ungarn hautnah. Da wird ganz offen von der jüdischen Weltverschwörung. die Ungarn vernichten will, geredet.

  4. #4 von awmrkl am 18. Juni 2017 - 05:49

    Elvenpath

    „Vorwürfe gegen Juden werden immer noch sehr bereitwillig angenommen und zu eigen gemacht“

    Du hast Connections nach Ungarn? Echt?

    „jüdischen Weltverschwörung“
    Na die Idee ist ja nu zumindest stückweise weltweit zuhause, oder?

  5. #5 von Willie am 18. Juni 2017 - 06:37

    @Elvenpath

    Nicht nur in europäischen Gefilden.

    Eine Freundin von uns hat ihren Sohn (15 Jahre) auf der katholischen Schule und beim letzten Zusammentreffen habe ich das Thema „Die Juden haben Jesue ermordet“ mal angesprochen. Verwundert es Euch, wenn ich Euch mitteile, dass er es genau so noch an dieser Schule gesagt bekommt? Ok, die Mama glaubt dies auch und versteht einfach nicht, wenn ich ihr die Konsequenzen einer Nichtkreuzigung darlege.

  6. #6 von Elvenpath am 18. Juni 2017 - 15:17

    @awmrkl:
    Ja, meine Mutter ist Ungarin und wohnt dort auch in einem kleinen Dorf. Mein Bruder und ich hatten zeitweise den Kontakt abgebrochen, weil sie wirklich nur noch rassistischen Mist von sich gab. Besonders krass ist, dass sie früher hier in Deutschland komplett anders war: Eher links und intellektuell. Und jetzt ist sie total in den Nationalwahn abgedriftet. Und religiös ist sie geworden. Es ist schwer anzuschauen, wenn sich die eigene Mutter so negativ verändert.

  7. #7 von Monika am 18. Juni 2017 - 16:10

    Die Juden werden als Volk Gottes von allen beneidet, darum dieser Hass.
    Aber wer Israel segnet, den wird der Herr segnen!

  8. #8 von Deus Ex Machina am 18. Juni 2017 - 16:42

    Niemand mag Großmäuler, die sich einfach nur als „Auserwählte“ aufspielen. Die Ägypter haben die Pyramiden und unzählige Tempel, die Griechen die Akropolis und legten in Politik, Philosophie und den Wissenschaften die Grundsteine unserer heutigen Gesellschaft, die Römer trugen ganz ähnlich das ihrige dazu bei. Das größte Heiligtum der Juden ist…..eine abgewrackte Steinmauer. Nein, die beneidet niemand!