Kein „Moslemrabatt“: Warum das Gericht Rashid D. nicht wegen Mordes verurteilte

Ein Mann tötete seine Frau mit zahlreichen Messerstichen – weil er dachte, sie betrüge ihn. Das Landgericht Cottbus hat ihn nun wegen Totschlags verurteilt, nicht wegen Mordes. Wie ist das zu erklären?

(…)

In seiner Vernehmung bei der Polizei soll D. gesagt haben, der Koran gebe ihm das Recht, seine Frau zu töten. Der 32-Jährige sei ein einfach strukturierter Mensch mit einem sehr niedrigen Bildungsniveau, sagt Gerichtssprecher Merker. D. habe nie eine Koranschule besucht. Alles, was er über den Islam wisse, habe er sich über das Internet selbst angeeignet. Er beherrsche kein Arabisch und habe den Koran vermutlich auch in keiner anderen Sprache vollständig gelesen.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/cottbus-warum-das-gericht-rashid-d-nicht-wegen-mordes-verurteilte-a-1151914.html

Advertisements
  1. #1 von oheinfussel am 16. Juni 2017 - 09:35

    Verzeihung… wie Bitte?!

  2. #2 von Deus Ex Machina am 16. Juni 2017 - 09:50

    Ich denke, dem Opfer ist es herzlich egal, welchen Bildungsgrad sein Mörder hatte. Ein Messer wird nicht tödlicher, weil es von einem Nobelpreisträger statt einem Straßenfeger geführt wird. Und wer es schafft, ins Internet zu kommen, oder auch nur weiß, wie man eine Türklinke bedient, sollte eigentlich wissen, dass Mord Mord ist. Ich fasse es nicht.
    Aber hey, ich habe ein Diplom in Bio, vielleicht muss ich demnächst in den Knast, wenn ich schon jemandem auf den Fuß trete….

  3. #3 von Unechter Pole am 16. Juni 2017 - 12:30

    Ich verlange, dass die Rechte, die ich als Pole aus Polen kenne, für mich persönlich in Deutschland gelten:
    – Beschmieren und Bekleben von Fahrzeugen Dritter, solange sich diese per (Sonder-)Reinigung rückgängig machen lassen, gilt nach höchstrichtericher Entscheidung nicht als Sachbeschädigung und ist nicht strafbar
    – Religiöse Ritualle dürfen auf Grundstücken Dritter ohne deren Zustimmung durchgeführt werden, das sei durch das Gewohnheitsrecht und die Religionsfreiheit gedeckt
    – Strom- und Telefonversorgung als Grundrecht, also nicht abschalten, wenn ich die Rechnung nicht bezahle!
    – Schreien und laute Musik in der Nacht. Nachtruhe wurde als verfassungswidrig eingestuft.

Sag uns deine Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s