Bei Maischberger gehen sich Gläubige und Atheisten an die Gurgel

Erbsünde! Theodizee! Vesper! Solche Worte hört man heutzutage nicht mehr oft. Vor allem nicht in Fernsehshows. Trotzdem ging man am Mittwoch in der Talkrunde von Sandra Maischberger der Frage nach: „Spaltet Religion die Welt?“ – und lieferte mit den geladenen Gästen gleich den Beweis, dass Religion durchaus spaltbares Material in sich birgt.

(…)

Der Atheist Philipp Möller dagegen möchte den Einfluss der Religion auf die Gesellschaft zurückdrängen und behauptete: „Ohne Gott wäre die Welt besser dran“, vergisst aber, zu erwähnen, dass die größten Massenmörder der jüngeren Geschichte – Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot – allesamt Atheisten oder Religionsfeinde waren.

weiterlesen:

[https://de.nachrichten.yahoo.com/talken-uber-gott-bei-maischberger-gehen-sich-glaubige-und-atheisten-die-gurgel-103941951.html

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  1. #1 von Charlie am 15. Juni 2017 - 17:53

    vergisst aber, zu erwähnen, dass die größten Massenmörder der jüngeren Geschichte – Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot – allesamt Atheisten oder Religionsfeinde waren.

    Wenn Atheisten was sagen, dann darf dieser alternative Fakt natürlich nicht fehlen.

  2. #2 von ichglaubsnicht am 15. Juni 2017 - 17:57

    vergisst aber, zu erwähnen, dass die größten Massenmörder der jüngeren Geschichte – Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot – allesamt Atheisten oder Religionsfeinde waren

    Nicht das schon wieder. Keiner von denen hat Menschen umbringen lassen mit der Begründung, dass es keinen Gott gibt. Es waren jeweils andere Ideologien, die hinter der Menschenfeindlichkeit standen. Man könnte glatt meinen es wäre Kim Jong-un zu Gast gewesen, Humanisten wie Philipp Möller passen überhaupt nicht in diese Reihe.

  3. #3 von Unechter Pole am 15. Juni 2017 - 18:13

    Hitler

    Klar.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 15. Juni 2017 - 18:35

    “ Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot – allesamt Atheisten oder Religionsfeinde waren.“

    –> So atheistisch, dass Hitler nie aus der Kirche geschmissen wurde, eh nur das machte, was Luther gefordert hatte, Stalin ein Priesterseminar besucht hatte und diese „Feinde“ ansonsten erstaunlich gute Beziehungen zu den Kirchen unterhielten.
    Gegenfrage: Was ist mit der verfehlten kath. Sexualmoral, die eine Lösung von Hungerkrisen in 3. Welt-Ländern verhindert?

  5. #5 von dezer.de am 15. Juni 2017 - 18:36

    Den christlich indizierten Judenhass den Hitler exikutiert hat als atheistisch motiviert darzustellen ist wohl eine der grössten Lügen der neueren Kirchengeschichte. Dazu kann ich nur sagen: Fickt euch!

  6. #6 von manglaubtesnicht am 15. Juni 2017 - 18:37

    Hitler und die Nazis waren kein atheistisches Regime — das ist eindeutig eine dreiste Lüge.

  7. #7 von oheinfussel am 15. Juni 2017 - 19:20

    vergisst aber, zu erwähnen, dass die größten Massenmörder der jüngeren Geschichte – Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot – allesamt Atheisten oder Religionsfeinde waren

    Komisch, Atheisten waren ganz explizit aus der SS ausgeschlossen, ein Koppelschloss mit „Gott mit uns“ darauf, SS-Massenmörder, die mithilfe von Priestern und der Kirche über den Vatikan sich unauffällig nach Südamerika verpissen konnten, eine fast ausschließlich christliche Bevölkerung, die Hilter gewählt und zugejubelt hat, beide Kirchen segneten sehr fleißig Waffen und riefen zur Unterstützung von Hilter auf, das Ermächtigungsgesetz von Hilter wurde MIT der katholischen Kirche durchgesetzt. Hitler wurde auch nie exkommuniziert.

    Und dann muss man sich heute immer noch diese dreiste Geschichtsverfälschung anhören, die Nazis und Hilter waren Atheisten und die Kirche war ja sowas von voll dagegen. Nur um zu „beweisen“, wie schlimm die Welt ist, wenn Staat und Religion getrennt sind und Religion zur Privatsache wird.

    Dass das noch immer ganz legal behauptet werden darf, ist eine unverschämte Frechheit.

  8. #8 von oheinfussel am 15. Juni 2017 - 19:26

    [https://www.welt.de/img/regionales/nrw/mobile132062426/4262503397-ci102l-w1024/Hitler-u-OrsenigoNeujahrsempfang-1935.jpg

    Ja, seeehr atheistisch und kirchenfeindlich, dieser Hr. Hitler…

  9. #9 von oheinfussel am 15. Juni 2017 - 19:27

    Wieso muss mein Kommentar denn erst freigeschaltet werden? Oo

  10. #10 von Charlie am 15. Juni 2017 - 22:14

    @Fussel

    Zwei Links!

  11. #11 von user unknown am 15. Juni 2017 - 22:19

    Bemerkenswert ist auch der immer heftiger einsetzende Kampf gegen die dogmatischen Grundlagen der einzelnen Kirchen, ohne die aber auf dieser Welt von Menschen der praktische Bestand eines religiösen Glaubens nicht denkbar ist. Die breite Masse eines Volkes besteht nicht aus Philosophen; gerade aber für die Masse ist der Glaube häufig die einzige Grundlage einer sittlichen Weltanschauung überhaupt. Die verschiedenen Ersatzmittel haben sich im Erfolg nicht so zweckmäßig erwiesen, als daß man in ihnen eine nützliche Ablösung der bisherigen religiösen Bekenntnisse zu erblicken vermöchte. Sollen aber die religiöse Lehre und der Glaube die breiten Schichten wirklich erfassen, dann ist die unbedingte Autorität des Inhalts dieses Glaubens das Fundament jeder Wirksamkeit. Was dann für das allgemeine Leben der jeweilige Lebensstil ist, ohne den sicherlich auch Hunderttausende von hochstehenden Menschen vernünftig und klug leben würden, Millionen andere aber eben nicht, das sind für den Staat die Staatsgrundgesetze und für die jeweilige Religion die Dogmen. Durch sie erst wird die schwankende und unendlich auslegbare, rein geistige Idee bestimmt abgesteckt und in eine Form gebracht, ohne die sie niemals Glauben werden könnte. Im anderen Falle würde die Idee über eine metaphysische Anschauung, ja, kurz gesagt, philosophische Meinung nie hinauswachsen. Der Angriff gegen die Dogmen an sich gleicht deshalb auch sehr stark dem Kampfe gegen die allgemeinen gesetzlichen Grundlagen des Staates, und so wie dieser sein Ende in einer vollständigen staatlichen Anarchie finden würde, so der andere in einem wertlosen religiösen Nihilismus.

    A. Hitler, Mein Kampf.

    Gerade der völkisch Eingestellte hätte die heiligste Verpflichtung, jeder in seiner eigenen Konfession dafür zu sorgen, daß man nicht nur immer äußerlich von Gottes Willen redet, sondern auch tatsächlich Gottes Willen erfülle und Gottes Werk nicht schänden lasse. Denn Gottes Wille gab den Menschen einst ihre Gestalt, ihr Wesen und ihre Fähigkeiten. Wer sein Werk zerstört, sagt damit der Schöpfung des Herrn, dem göttlichen Wollen, den Kampf an. Darum sei jeder tätig, und zwar jeder gefälligst in seiner Konfession, und jeder empfinde es als seine erste und heiligste Pflicht, Stellung gegen den zu nehmen, der in seinem Wirken durch Reden oder Handeln aus dem Rahmen seiner eigenen Glaubensgemeinschaft heraustritt und in die andere hineinzustänkern versucht.

    derselbe, ebenda.

  12. #12 von oheinfussel am 15. Juni 2017 - 22:36

    Komisch, da fehlt ein Kommentar von mir – vor dem mit den Links.

    Aber ich hab ihn abgeschickt oO

  13. #13 von H.Heinreich am 15. Juni 2017 - 23:19

    Der Kommunismus mit seiner Schicksalsergebenheit und seinem perversen Kollektivismus ist Christentum, nur tragen Gott, Heilige und co andere Namen. Ohne die Christen hätte es nie Kommunisten gegeben. Und der Faschismus baut auf das gleiche Fundament. Jeder erfolgreiche Faschist war und ist Christ. Beide erfüllen Bedürfnisse, die die Religionen den Menschen eingezüchtet haben.

  14. #14 von F. M. am 16. Juni 2017 - 22:23

    Zwischen Faschisten und die römisch-katholische Kirche passt kein Blatt Papier!

    Der prima facie Beweis dafür ist der Versuch, den Führer des Austro-Faschismus Engelbert Dollfuss selig sprechen zu lassen, oder die enge Verzahnung des spanischen Faschismus unter dem Caudillo mit dem römisch-katholischen Klerus und der Kirche.

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