Antisemitismus-Doku: „Brot für die Welt“ weist Vorwürfe zurück

Ein Beispiel sei „Brot für die Welt“. Die Aktion habe zwischen 2013 und 2015 rund 800.000 Euro an die israelische Nichtregierungsorganisation „B’tselem“ überwiesen. Sie ist umstritten, weil sie Israels Regierung „Apartheid und Nazi-Methoden“ vorwirft. Für „Brot für die Welt“ endet nach eigenen Angaben jede Förderung, „wenn das Existenzrecht Israels nicht anerkannt wird, zum Boykott von Waren aus Israel aufgerufen oder Antisemitismus geäußert wird“. In der Dokumentation werde ein Fall aus dem Jahr 2014 aufgegriffen, bei dem ein Mitarbeiter in einem Interview den Holocaust leugnete. Er sei daraufhin sofort entlassen worden. Man sei überzeugt, dass „B’tselem“ die Fördervorgaben von „Brot für die Welt“ achte: „Deswegen setzen wir die Zusammenarbeit fort.“ Die Organisation sei zudem 2014 mit einem Menschenrechtspreis einer schwedischen Anwältevereinigung ausgezeichnet worden.

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[http://www.idea.de/menschenrechte/detail/dokumentation-hass-auf-juden-brot-fuer-die-welt-weist-vorwuerfe-zurueck-101419.html

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