Erzbistum Köln vs. kath.net

Der Erzbistum Köln lässt in einem aktuellen Kommentar in der Kölner Kirchenzeitung gegen kath.net hetzen. In einem Kommentar hat Ansgar Mayer, immerhin Leiter der Hauptabteilung Medien und Kommunikation im Erzbischöflichen Generalvikariat, offensichtlich Schwierigkeiten mit katholischen Medien, die nicht in allen Punkten einer Meinung mit dem Erzbistum Köln sind. So diffamiert er unter Berufung auf eine „Analyse“ (übrigens ohne jeglichen Nachweis), dass es sich bei kath.net um ein Online-Angebot handle, das nicht nur konservativ, sondern „durchaus versteckt bis offen rechtspopulistisch“ sei und sich sowohl in der Wortwahl als auch im Umgang mit Nutzerkommentaren „im Umfeld von AfD, Pegida, der ‚Neuen Rechten‘ ansiedeln lässt.“

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/59933

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  1. #1 von Gerry am 14. Juni 2017 - 09:42

    Um diese Anschuldigungen nachvollziehen zu können braucht man sich nur die Kommentare unter ein paar gesellschaftspolitischen Artikeln bei kotz.net anzuschauen.

  2. #2 von Charlie am 14. Juni 2017 - 09:49

    So diffamiert er unter Berufung auf eine „Analyse“ (übrigens ohne jeglichen Nachweis), dass es sich bei kath.net um ein Online-Angebot handle, das nicht nur konservativ, sondern „durchaus versteckt bis offen rechtspopulistisch“ sei und sich sowohl in der Wortwahl als auch im Umgang mit Nutzerkommentaren „im Umfeld von AfD, Pegida, der ‚Neuen Rechten‘ ansiedeln lässt.“

    kotnet weiß das ganz genau, deshalb werden ALLE Kommentare, von Artikel die länger als 7 Tage online sind, gnadenlos gelöscht.

    Eine Hetze seitens des Bistums kann ich nicht erkennen. Ganz im Gegenteil. Allein der Stil im obigen Plärr-Arikel zeigt, wie sehr die Kritik an kotnet nicht nur berechtigt, sondern auch dringend notwendig ist. Und wie so oft veröffentlicht kotnet am Ende die email-Adresse, damit die aufgehetze Meute sich beim Kritiker ordentlich beschweren kann.

  3. #3 von Lothar am 23. Juni 2017 - 14:41

    Käme persönlich nie auf die Idee, dem Meinungsblatt „kath.net“ journalistisches Arbeiten zu unterstellen. Sie etwa? Journalismus hat, wie ich ihn kenne, ganz andere Aufgaben, als eben ein Meinungsblatt zu sein.