Sind Gläubige die besseren Menschen? Wohl nur während des Gottesdienstes

Auch Ungläubige haben ein moralisches Gewissen.

(…)

Doch wie steht es mit dem Ranking der Gläubigen? Oder andersrum: Welche Religion bringt die «humansten Menschen» hervor? Oder: Welche Glaubensgemeinschaft schafft es am besten, die Gläubigen zu einem ethisch-moralischen Handeln anzuleiten und zu motivieren?

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[http://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/121217341-Sind-Gläubige-die-besseren-Menschen–Wohl-nur-während-des-Gottesdienstes

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  1. #1 von Charlie am 10. Juni 2017 - 16:33

    Und wenn sie schlafen.

  2. #2 von awmrkl am 11. Juni 2017 - 04:58

    Eigentlich – mE – NUR wenn sie schlafen 🙂

  3. #3 von awmrkl am 11. Juni 2017 - 05:06

    Und auch dann sind sie nicht „bessere Menschen“, sondern (in Gesamtheit) nicht besser oder schlechter als andere Menschen.
    Was ist so schwer daran, das zu kapieren?

  4. #4 von Deus Ex Machina am 11. Juni 2017 - 10:06

    „Auch Ungläubige haben ein moralisches Gewissen.“

    –> No shit, Sherlock! Echt jetzt? Diese einfache Aussage ist wohl geradezu revolutionär in religiösen Kreisen. Wir nehmen so etwas als gegeben, schließlich sind wir ja die Ungläubigen. Aber vielen ihrer Anhängern haben die entsprechenden Religionen so dermaßen den Kopf gewaschen, dass „nicht Mitglied meines Glaubens“ mit „unmoralisch/böse“ gleichgesetzt wird. Moral und Ethik haben nichts mit Religion zu tun, sie wurden nur gekapert.

  5. #5 von Elvenpath am 11. Juni 2017 - 14:24

    Ich habe es schon mehrfach geschrieben und hoffe, dass die Denkweise sich weiter durchsetzt:
    Moral, also die Unterteilung in Gut und Böse, ist ein primitives, veraltetes, und höchst problematisches Konzept.

    Gründe:
    Es gibt kein objektiv Gutes oder Böses.
    Das Konzept lässt keinen Raum für Zwischentöne, sondern kennt nur schwarz, oder weiß.
    Die Einordnung in „Böse“ rechtfertigt jedwede Handlung gegen eine Person, oder ein und hat so schon zu unendlich viel Unrecht und Leid geführt.
    Es vermittelt eine viel zu stark vereinfachte Weltsicht, die eines aufgeklärten Menschen unwürdig ist.

    Besser ist Ethik. Ethik fragt, was fair gegenüber der anderen Person ist.Man ist also gezwungen, die Sache von verschiedenen Seiten zu betrachten. Vor alle muss man sich in die Lage der anderen versetzen.

  6. #6 von meteo am 11. Juni 2017 - 22:33

    Im Artikel wird behauptet, dass die Religionen moralisch seien und die Toleranz beibringen würden, ihre Vertreter jedoch nicht nach deren Werten leben würden. Es kommt darauf an, welcher Teil. Aber wenn man zum Beispiel das Alte Testament liest, ist es hauptsächlich äußerst unmoralisch. Missionierungsaktivitäten sind meiner Meinung nach nicht schlecht an sich (da teile ich auch nicht die Meinung des Autors), und sie finden übrigens statt, weil die „heiligen Bücher“ dieses Verhalten von den Gläubigen verlangen.

  7. #7 von Unechter Pole am 11. Juni 2017 - 22:49

    Die aggressivste Mission übt zweifellos der Islam aus. Aber auch die katholische Kirche und die Freikirchen sind seit Jahrhunderten in allen Ecken der Welt dabei, die letzten Dschungelbewohner und «Heiden» zu bekehren.

    Nicht „aber auch“, sondern insbesondere. Ich bin bislang keinen muslimischen Missionaren im öffentlichen Dienst in den Kindergärten oder Schulen begegnet. Auch „Jesus lebt“ und ähnliche Lügen sieht man und hört man in den Fußgängerzonen viel häufiger, als dies bei den „lies!“*-Ständen der Fall war.

    lies [engl.] Lügen