Homophob: Deutsche Evangelische Allianz kritisiert Süddeutsche Zeitung scharf

Jeder an einer staatlichen Universität in Deutschland ausgebildete protestantische Theologiestudent lerne, dass die Bibel nicht wörtlich zu verstehen sei. Doch viele Pfarrer würden offensichtlich auf der Kanzel das im Studium Gelernte rasch wieder vergessen. Weiter heißt es, dass ein „postfaktischer Ansatz“ dazu führe, „dass heute besonders unter den russischen Orthodoxen, den polnischen Katholiken oder den deutschen Evangelikalen die Homophobie ein biblisch begründetes Markenzeichen der Fundamentalisten ist“.

(…)

„Die Deutsche Evangelische Allianz hat weder Angst vor Lesben und Schwulen noch steht sie ihnen feindselig gegenüber.“ Sie setze sich für die traditionelle Ehe von Mann und Frau ein: „Daraus lassen sich weder Diskriminierung noch Aversionen noch Feindseligkeiten ableiten.“

weiterlesen:

[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/deutsche-evangelische-allianz-kritisiert-sueddeutsche-zeitung-scharf-101364.html

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  1. #1 von Charlie am 10. Juni 2017 - 16:26

    Sie setze sich für die traditionelle Ehe von Mann und Frau ein: „Daraus lassen sich weder Diskriminierung noch Aversionen noch Feindseligkeiten ableiten.“

    Finde den Fehler. Hört ihr euch eigentlich beim Reden zu??

  2. #2 von F. M. am 10. Juni 2017 - 17:22

    Nein Charlie, die hören nur was sie hören wollen. Und da gehört der eigene Blödsinn eben nicht dazu.

  3. #3 von oheinfussel am 10. Juni 2017 - 17:25

    Und homosexuelle Freunde haben sie auch, nech?

  4. #4 von Elvenpath am 10. Juni 2017 - 21:48

    „Jeder an einer staatlichen Universität in Deutschland ausgebildete protestantische Theologiestudent lerne, dass die Bibel nicht wörtlich zu verstehen sei.“

    Nichts weiter, als das Eingeständnis, dass in der Bibel Blödsinn steht. Die Bibel wurde in einer primitiven Zeit von Menschen mit primitiven Vorstellungen geschrieben, bzw. zusammengeklaut, und war für die damaligen Menschen klar und leicht verständlich.Was Theologen da hinein interpretieren ist schlicht Unfug und Wunschdenken. Die Inhalte der Bibel werden so frisiert, dass sie in die heutige Zeit passen.
    Ich möchte dazu mal Einstein zitieren:

    „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern.“

  5. #5 von Skydaddy am 11. Juni 2017 - 07:10

    Ich habe nichts gegen Religion. Ich setze mich bloß für die Religionskritik ein.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 11. Juni 2017 - 10:34

    „Jeder an einer staatlichen Universität in Deutschland ausgebildete protestantische Theologiestudent lerne, dass die Bibel nicht wörtlich zu verstehen sei.“

    –> Ja, DAS Grundlagenwerk deines Glaubens, das Wort Gottes, darfst du nicht wörtlich nehmen! Sehr toller Grundsatz fürs Studium. Bei uns Biologen und wohl auch anderen Naturwissenschaften wird stellenweise um Nachkommastellen gestritten. „Darf ich in der Chemieklausur mit 610^23 für ein Mol rechnen?“ —„Nein, um die Ergebnisse vergleichbarer zu machen wird 6,02210^23 als Standard-Wert verwendet! Alles andere wird als Fehler gewertet“
    Aber drauf geschissen, sind ja nur menschliche Forschungsergebnisse, die man da bearbeitet, da muss man ja genau sein. Nicht bei göttlichen Wahrheiten.

    „Doch viele Pfarrer würden offensichtlich auf der Kanzel das im Studium Gelernte rasch wieder vergessen. “

    –> Vergessen, oder bewusst ignoriert, da niemals wirklich verinnerlicht?
    Man muss sich sich doch allein mal die widersprüchliche Ausgangslage vor Augen führen: Wie viele Atheisten studieren schon Theologie? Stattdessen ist da jemand, der so dermaßen von seinem Märchenbuch überzeugt ist, dass er sein Leben danach ausrichtet und es verkünden will. Und dem wird gesagt, dass er alles was da drin steht, nicht für bare Münze nehmen, es sogar nach eigenem Gusto verdrehen und dehnen kann? Selbst wenn sie das wirklich beherzigen WÜRDEN, kommen unsere frischgebackenen Theologen dann in die Gemeinden und treffen dort auf das gemeine Glaubensvolk. Und dort sind die Leute, die die Bibel beim Wort nehmen, denn alle anderen, die es so wie das Theologiestudium sehen würden, sind doch schon längst abgesprungen und nehmen kaum noch oder gar nicht mehr am Gemeindeleben teil.
    Das Theologiestudium geht an der Natur seines vermittelten Inhaltes vorbei.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 11. Juni 2017 - 10:36

    Da fehlen die Mal-Zeichen jeweils hinter den beiden Sechsen.