Kirchen sollten stärker auf Konfessionslose zugehen

Die Kirchen in Deutschland sollten stärker auf Konfessionslose zugehen und Angebote für sie entwickeln. Davon ist der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts INSA (Erfurt), Hermann Binkert, überzeugt. Er sprach am 7. Juni auf der Mitgliederversammlung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea in Wetzlar. Ihm zufolge haben sieben Prozent der rund 30 Millionen Konfessionslosen bei einer Umfrage im Auftrag von idea angegeben, sie hätten schon die Erfahrung gemacht, dass es Gott gibt. Das sei mit über zwei Millionen eine große Gruppe. Die entscheidende Frage sei, wie man sie für den christlichen Glauben begeistern könne: „Die Kirchen schmoren zu häufig …

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[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/insa-chef-binkert-kirchen-sollten-staerker-auf-konfessionslose-zugehen-101350.html

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  1. #1 von user unknown am 9. Juni 2017 - 14:33

    Die Kirchen in Deutschland sollten stärker auf Konfessionslose zugehen und Angebote für sie entwickeln.

    Eine sehr gute Idee. Mir schwebt vor, das die Kirche mir anteilig den Teil an Kohle überweist, den sie durch staatliche Förderung von jedem Bürger bekommt, inklusive kalkulatorischer Subventionen, den sie bekommt, weil sie für Leistungen gar nicht erst zahlen muss, den andere bezahlen müssen, Fernsehübertragungen etwa, Gerichtskosten, Steuererleichterungen, …

  2. #2 von Deus Ex Machina am 9. Juni 2017 - 14:37

    Haben diese Schwachmaten sich schon mal überlegt, dass Menschen konfessionslos sind, weil nichts mit den organisierten Konfessionen zu tun haben, aber eben nicht automatisch atheistisch sind? Wer was mit einer Kirche zu tun haben möchte, wäre ja wohl schon längst eingetreten, oder?
    Mal wieder so eine fadenscheinige Begründung, um sich Menschen ungefragt aufdrängen zu können.

  3. #3 von Friedensgrenze am 9. Juni 2017 - 15:54

    Beängstigende Vorstellung: wenn die ganzen riesigen Kirchen immer stärker auf uns zukommen, kurz vor uns stoppen um dann in ihren Toiletten an die Klopapierhalter zu greifen um ein Kackangebot nach dem anderen uns ungefragt vor der Nase zu entwickeln, das wir auch noch mit Geist einschnäuzen sollen !!

    Aber, haben wir diesen Fall nicht schon längst?

    Diese verkackten von uns überbezahlten mit unserem Wissen ausgestatteten kriegstreibenden Kotzbrocken wie dieser Binkert .-.-.—sind mir nicht sympathisch.

  4. #4 von Unechter Pole am 9. Juni 2017 - 16:02

    Mir reicht es schon aus, dass Kirchen sogar in städtischen Kindergärten ihre Propaganda streuen und Kinder gegen ihre Eltern einstimmen.

  5. #6 von Yeti am 9. Juni 2017 - 16:49

    @friedensgrenze#5: ???
    (ich kann kein BLÖD online lesen, selbst wenn BLIND mich lassen würde, würde ich es nicht tun. Worum geht’s, was ist der Zusammenhang?

  6. #7 von oheinfussel am 9. Juni 2017 - 17:30

    Es geht einfach nicht anders – sie müssen den Leuten auf den Wecker gehen, egal wie abweisend und desinteressiert die sind.

    Wie Stalker

  7. #8 von Friedensgrenze am 9. Juni 2017 - 18:25

    In # 5 wird der der militärische Teil der Religion noch mal betont. Während im Idea Artikel die Statistik dazu benutzt wird eine bereits mit Gott gemachte „Erfahrung“ als gesichert darzustellen. wird in #5 bei Nachweis der unterschiedlichen Kriegskritischen Haltungen so getan als ob der Bundeswehreinsatz die Ursache und nicht die Folge von gesellschaftlichen Fehlentwicklungen ist.

    INSA-Chef Hermann Binkert zu BILD: „Der Bundeswehreinsatz gegen ISIS spaltet die Deutschen. Zur Flüchtlingskrise kommt damit ein weiteres Thema, das großen Einfluss auf die politische Stimmung haben wird.“

    Es ist die Springer Zeitung die spaltet und mit den Zahlen von Binkert die Akzeptanz für solche Bundeswehreinsätze schafft obwohl fast alle Leute das Töten von Menschen als negativ ansehen, genau wie die Hilfe für Schwache.

    Der „Kampf gegen den ISIS-Terror“ und das stärkere Zugehen auf Atheisten, wird beschrieben als notwendige Aktion. Nur das sie im einen Fall im Inland und im Anderen im Ausland stattfindet. Ich empfinde das tatsächlich als bedrohlich. Hier werden tatsächlich Atheist und Terrorist als miteinander deckungsgleich beschrieben. Hier werden die Grundlagen gelegt für politische Entwicklungen ähnlich denen in der Türkei.

  8. #9 von Gerry am 9. Juni 2017 - 18:34

    Und wenn man deren Missionierungsversuche abwehrt heißt’s gleich wieder: Christenverfolgung!

  9. #10 von Veria am 9. Juni 2017 - 18:39

    Die Kirchen sollten uns Konfessionslose einfach mal gepflegt am A… äh, in Ruhe lassen, wollte ich sagen.

  10. #11 von F. M. am 9. Juni 2017 - 19:23

    Um Gottes Himmels Willen NEIN! Lasst uns in Ruhe!!!

  11. #12 von meteo am 9. Juni 2017 - 22:29

    Stellen wir uns den Titel „Atheisten sollten stärker auf Gläubige zugehen“ vor. Das würde bei der allgemeinen Bevölkerung als der größte Horror vorkommen.

  12. #13 von Feld am 10. Juni 2017 - 09:05

    [http://militaryhumor.net/wp-content/uploads/2015/09/military-humor-come-at-me-bro-whole-9-yards.jpg

  13. #14 von Predator am 10. Juni 2017 - 10:06

    Die (verficktverschissendreistdepperten) Kirchen sollen mir 31 EUR geben. Das Geld für den Kirchenaustritt hier in Bavaria. Das ist alles, was ich will von ihnen. JEMALS.

    Okay, nicht ganz, denn ich möchte zudem, dass

    sie ihr öffentliches Glockengebimmel komplett einstellen
    sie sich raushalten aus allem Staatlichen und Öffentlichen
    sie mir zu keiner Zeit direkt oder indirekt sagen, wie ich mein Leben zu führen habe
    sie den Humanismus der Aufklärung nicht für sich beanspruchen, sondern sich an ihr abstruses Märchenbuch halten
    sie sich zu 100% nur über freiwillige Beiträge ihrer Mitglieder finanzieren

    Das würde mir schon genügen, denn ich bin ein äußerst genügsamer Mensch.

    Danke im Voraus.

  14. #15 von Charlie am 10. Juni 2017 - 11:34

    Kommt mir nicht zu nahe!!!