Nicht an Gott zu glauben, ist sinnlos

Wer genau hinschaut, kann Gott erkennen. So steht das in der Bibel und so sieht das auch der Mathematiker und Bestseller-Autor Eugen Ruge. (…)

«Ich bin von Hause aus Naturwissenschaftler», erklärte Eugen Ruge in einem Interview gegenüber dem Onlinemagazin Chrismon. «Folgt man der Wissenschaft, so gilt in der Welt das Gesetz der Entropie, der zunehmenden Unordnung, des Zerfalls. Andererseits erzählt die Geschichte des Universums das Gegenteil. Aus einem heissen Brei wurden immer komplexere Gebilde: Atome, Moleküle, das Nervensystem. Mit anderen Worten, Wunder ereignen sich. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als an Gott zu glauben. Nicht an Gott zu glauben, ist sinnlos.»

(…)

Wer wissen möchte, ob es Gott gibt, kann sich mit der Natur beschäftigen. Ist das da draussen wirklich alles einfach so zufällig entstanden? Oder gibt es doch einen Schöpfer?

(…)

Eugen Ruge sagt, es ist sinnlos, nicht an Gott zu glauben. Genau so sinnlos ist es aber, zu glauben, dass es Gott gibt und trotzdem nicht in Beziehung zu ihm zu treten.

weiterlesen:

[http://www.jesus.ch/themen/wissen/naturwissenschaften/309946-nicht_an_gott_zu_glauben_ist_sinnlos.html

 

 

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  1. #1 von Charlie am 5. Juni 2017 - 09:35

    Aus einem heissen Brei wurden immer komplexere Gebilde

    Das erklärt doch einiges, ich sehe da kein Wunder.

    Ist das da draussen wirklich alles einfach so zufällig entstanden? Oder gibt es doch einen Schöpfer?

    Und dieser unbekannte „Schöpfer“ soll es einfach so geben? Das Ding hat niemand erschaffen??

  2. #2 von teatime am 5. Juni 2017 - 09:37

    Wer wissen möchte, ob es Gott gibt, kann sich mit der Natur beschäftigen. Ist das da draussen wirklich alles einfach so zufällig entstanden? Oder gibt es doch einen Schöpfer?

    Wenn ein Mathematiker über Biologie spricht.

  3. #3 von Yeti am 5. Juni 2017 - 09:45

    Ich bin von Hause aus Naturwissenschaftler

    Nein, Eugen, bist Du nicht. Du hast Mathematik studiert und ein wenig als Assistent an einem physikalischen Institut der DDR gearbeitet. Eigentlich bist Du Schriftsteller.

    Thermodynamik, blah:

    …das Gegenteil. Aus einem heissen Brei wurden immer komplexere Gebilde: Atome, Moleküle, das Nervensystem

    Ja, aus einem (unglaublich) heißen, unstrukturiertem Brei wurden viele kleine, (unglaublich) kalte, aber kompliziertere Gebilde (ich glaube, er meint Atome, Moleküle und letztlich Menschen damit).

    Mit anderen Worten, Wunder ereignen sich. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als an Gott zu glauben. Nicht an Gott zu glauben, ist sinnlos.

    Nein, das ist alles bisher völlig im Einklang mit den uns bisher bekannten Natur“gesetzen“. Wunder finden nicht statt, es sei denn, man bezeichnet das, was bisher passiert ist als solches.

    Sinnlos ist nicht (nur) nicht an Gott zu glauben oder eben doch; sinnlos ist es Gott in der Natur zu suchen, wenn man ständig behauptet es sei dort nicht zu finden.

  4. #4 von Deus Ex Machina am 5. Juni 2017 - 09:46

    „Aus einem heissen Brei wurden immer komplexere Gebilde: Atome, Moleküle, das Nervensystem. Mit anderen Worten, Wunder ereignen sich. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als an Gott zu glauben. “

    –> WARUM? Der Mann fabriziert hier nur ein non sequitur. Wo ist das Wunder?

  5. #5 von Rene am 5. Juni 2017 - 09:58

    Eugen Ruge, Miriam Hinrichs, Jesus.ch, all das ist für mich ein starker Hinweis gegen die Existenz irgendwelcher Götter. Und Donald Covfefe natürlich.

  6. #6 von Predator am 5. Juni 2017 - 10:08

    Billigste jesus.ch-Propaganda, wie immer…

    Das Schlagwort „Naturwissenschaftler“ (obwohl Ruge Mathematiker ist/war) wird in den verdummbibelten Kreisen einfach auf den Tisch gehauen und schon fühlen sich die Religioten bestätigt in ihrem Denken. Vermutlich weil bei Religioten der Glaube an Grade/Titel/Hierarchie/Berufe auch überdurchschnittlich ausgeprägt ist, weil es an ihnen Differenzierungsvermögen und Kritikfähigkeit mangelt. Könnte ja sein.

    Dort im kurzen Text ist kein einziges nachvollziehbares Argument, warum es einen… bzw. DEN Gott geben soll, von dem Ruge spricht.

    Dann kann ich als Gegenargument auch einfach plump sagen „A universe from nothing.“ (L.M. Krauss), ohne näher auf das Buch und den Begriff „nothing“ einzugehen.

    Aber wenn ich das sage, dann hat das kein Gewicht, denn ich bin auch ein gesellschaftliches „Nothing“.

    Wäre ich aber sowas wie der Papst oder ein anderes Staatsoberhaupt in einem religiös geprägten Land (wie Deutschland z.B.) und würde das mit dem „nothing“ wiederholt sagen und schön ausgeschmückte Reden dazu halten, haha – das wäre mal ein Spaß. 😀 (abgesehen von den Morddrohungen, die ich dann erhalten würde)

  7. #7 von paul0f am 5. Juni 2017 - 10:15

    Eugen Ruge sagt, es ist sinnlos, nicht an Gott zu glauben. Genau so sinnlos ist es aber, zu glauben, dass es Gott gibt und trotzdem nicht in Beziehung zu ihm zu treten.<

    Idiot .. hättest Pfaffe werden sollen, nur dann würde dein dämliches Gesülze auch Sinn ergeben.

  8. #8 von oheinfussel am 5. Juni 2017 - 10:32

    Und welchen Gott genau hat man da jetzt zu erkennen?

  9. #9 von Gerry am 5. Juni 2017 - 11:18

    @ paul0f

    Nein, Sinn würde das nicht ergeben. Aber viele Menschen würden dann glauben dass es Sinn ergibt.

  10. #10 von dezer.de am 5. Juni 2017 - 11:45

    Dieser Drang dieser Menschen unbedingt immer Gläubige zu präsentieren die überdurchschnittlich oft eher Ungläubige sind, Mathematiker, Wissenschaftler, Philosophen etc. Und wenn sie mal einen Ausreißer erwischen freuen sie sich wie Bolle und denken, dass ihre armselige Argumentation dadurch irgendwie valider wird. Wird sie aber nicht. Sie ist und bleibt abstruser unlogischer Nonsens. Und wenn sich Hawkins und Einstein persönlich öffentlich zum Christentum bekennen und bekannt hätten. EGAL!

  11. #11 von Skydaddy am 5. Juni 2017 - 12:26

    Wenn eine oder zwei Optionen keinen Sinn ergeben, folgt daraus noch lange nicht, dass die dritte, verbleibende Option sinnvoll ist.

    Und der Typ will Mathematiker sein?

  12. #12 von drawingwarrior am 5. Juni 2017 - 19:58

    „Nicht, an Gott zu glauben ist sinnlos!“
    Ich hätte nicht gedacht, das Mathematiker so fahrlässig mit Kommas umgehen.

  13. #13 von Veria am 5. Juni 2017 - 20:34

    Herr Ruge, haben Sie schon einmal etwas von abgeschlossenen und nicht abgeschlossenen Systemen gehört? Nein? Dachte ich mir.

  14. #14 von Hal am 5. Juni 2017 - 21:31

    Es ist sehr schwierig komplexe Vorgänge korrekt einzuordnen, sie zu lagern und/oder sie korrekt zu interpretieren. Stichwort mass data weil unbedarfte idioten keine Ahnung haben was solche Informationssucht über ihren eigenen Informationsmonopol anrichten können – es geht um Machterhalt.

    Die Massenmedien GEZ und andere haben Glaubwürdigkeit verspielt – mal sehen.

  15. #15 von Elvenpath am 5. Juni 2017 - 21:43

    Ruge ist ein Dilettant. Er hat keine Ahnung von Physik. Fragen wir doch mal jemand, der WIRKLICH Ahnung von Physik hat: Stephen Hawking.

    „Gott hat den Urknall nicht entzündet, das Universum braucht keinen Gott als Ursprung, um zu existieren.“

    Stephen Hawking auf einem Vortrag am California Institute of Technology in Pasadena.

  16. #16 von Unechter Pole am 5. Juni 2017 - 23:44

    Nicht an Gott glauben! (Es) ist sinnlos!

  17. #17 von Willie am 6. Juni 2017 - 01:37

    Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als an Gott zu glauben. Nicht an Gott zu glauben, ist sinnlos.

    Sagte der Loa loa und bohrte sich seinen Weg ins menschliche Auge.

  18. #18 von Jörn Dyck am 6. Juni 2017 - 08:12

    Er liegt sachlich falsch. Die Entropie (Unordnung) nahm zu. Als Laie kann man es sich wie folgt plausibel machen:

    Ganz zu Beginn bestand das Universum aus einfachsten Elementen, diese waren aber dicht zusammengepresst. Man kann sich diese Struktur vorstellen wie der berühmte „Rubik’s Cube“ (Zauberwürfel aus den 80ern). Es war eine sehr regelmäßige, einfache Struktur. Etwa so, also würde man eine Menge Würfelzucker ganz akkurat aufeinander stapeln. Dieses Gebilde ist sehr regelmäßig und sieht überall gleich aus: Alle Abstände sind gleich, alle Elemente sind gleich.

    Das bedeutet, dass man sehr wenige Informationen bräuchte, um es vollständig zu beschreiben. Das ist der Punkt.

    Danach explodierte dieses sehr einfache, regelmäßige Gebilde in eine riesige Teilchenwolke. Die Regelmäßigkeit bestand nicht mehr, stattdessen gab es Chaos. Dadurch bräuchte man sehr viele Informationen, um das Gebilde exakt zu beschreiben. Man müsste jedes Teilchen einzeln beschreiben (mindestens was seinen Ort und seine Bewegung betrifft). Die Unordnung/Entropie nahm also zu.

    Wiederum später bildeten sich Atome, Sterne, Planeten, Moleküle. Auch hier braucht man immer mehr Informationen, um es zu beschreiben. Allein die Informationen, die man bräuchte, um die Beschaffenheit, den Ort und die Bewegung aller Bakterien in meinem Körper zu beschreiben, wäre immens.

    Das Universum verhält sich also genau so, wie die Entropie es erfordert: Aus einfach Dingen werden komplexe Dinge — und wenn sie wieder zerfallen, ist der entstandene Müllhaufen immer noch sehr komplex — ultimativ komplex, weil jede ordnende Struktur fehlt.

    Es ist also falsch, zu argumentieren, dass es ein Verstoß gegen das Entropie-Gesetz wäre, wenn alles komplex wird. Eben diese Komplexität ist das, was die Entropie „vorhersagt“.

    Ein Wunder wäre es, wenn sich das Universum zurück verwandeln würde in einen Kristall, bei dem alle Atome in einem exakten Gitter angeordnet wären, und bei dem alle Teilchen gleich wären. Dann hätte man wieder Ordnung. Aber das ist nicht der Fall.

  19. #19 von paul0f am 6. Juni 2017 - 11:46

    #9 von Gerry

    Nein, Sinn würde das nicht ergeben. Aber viele Menschen würden dann glauben dass es Sinn ergibt.<

    *g Stimmt. 🙂