Die Bibel – Göttliche Fake News!

Die Bibel ist kein Geschichtsbuch. Trotzdem wird in ihr immer wieder nach der Wahrheit gesucht. Wer das tut, kann eigentlich nur scheitern.

(…)

Denn die Bibel ist kein Geschichtsbuch. Und an sie die Frage zu stellen: „Was ist davon wahr? Was ist wirklich, wahrhaftig davon passiert?“ –, diese Frage ist eine sehr moderne. Die Evangelisten schrieben ihre Geschichten von Jesus nicht als Historiker, sondern als Verkünder oder, böser ausgedrückt: als Propagandisten. Und sie hatten einen anderen, sagen wir: antiken Begriff von Wahrheit.

Wahrheit war das, was sie für wahr hielten, was dem Glauben und ihrer Gemeinde diente. Sie hielten sich, was wieder ziemlich modern wäre, an „alternative facts“. „Credo, quia absurdum est“ – „Ich glaube, weil es unpassend (oder absurd) ist.“ So ähnlich haben es der antike christliche Schriftsteller Tertullian vor etwa 1800 Jahren und davor schon Paulus gesagt.

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[http://www.taz.de/!5407112/

 

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  1. #1 von Charlie am 5. Juni 2017 - 09:38

    „Ich glaube, weil es absurd ist.“ Den Spruch sollten sich alle Christen tätowieren lassen!!!

  2. #2 von paul0f am 5. Juni 2017 - 10:24

    Die Bibel, der Koran, die Thora (AT/NT) oder sonstige sog. „heiligen Bücher/Schriften“ = Fake News!<

  3. #3 von uwe hauptschueler am 5. Juni 2017 - 13:12

    Wenn ich von absurdem Verhalten Religiöser höre oder lese, dann glaube ich dies in der Regel.

  4. #4 von Skydaddy am 5. Juni 2017 - 15:21

    @Charlie:

    Und gleich darauf im Golf von Mexiko baden?

  5. #5 von Friedensgrenze am 5. Juni 2017 - 17:39

    Märchenbuch heisst das gesuchte Wort. Die Bibel ist ein Märchenbuch.

  6. #6 von Rene am 5. Juni 2017 - 21:50

    Irgendwie erinnert mich diese Sichtweise an die Definition des klassischen Bullshit. Jeder weiß, dass es absurd ist, aber alle spielen mit. Die irrsten Geschichten werden am Leben erhalten, weil sie irre sind. Jesus ist über’s Wasser gelaufen? Muhaha, der war gut!