Kölner Gymnasium: Trinkverbot im Ramadan – Lehrer berichten von überforderten Kindern

Der Fall mag extrem sein, aber verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen Schulen zurzeit stehen können: Eltern einer Kölner Gymnasiastin haben einen Antrag auf Befreiung ihrer Tochter vom Schwimmunterricht gestellt: Sie könnte im Becken oder beim Duschen Wasser schlucken, was im Fastenmonat Ramadan unbedingt zu vermeiden sei. Die Schulleitung hat den Antrag abgelehnt.

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[http://www.ksta.de/koeln/nichts-trinken-im-ramadan-lehrer-an-koelner-schulen-berichten-von-ueberforderten-kindern-27015768?dmcid=sm_fb_p

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  1. #1 von oheinfussel am 3. Juni 2017 - 16:40

    So wie die Pappnasen bei uns in der Gärtnerei: 37 Grad und eine Luftfeuchtigkeit jenseits von Gut und Böse.

    Den ganzen Tag nichts essen und nichts trinken -:und grüß rum heulen, weil ist ja warm… -.-

  2. #2 von oheinfussel am 3. Juni 2017 - 16:40

    Groß, sollte das heißen

  3. #3 von Simone am 3. Juni 2017 - 18:24

    Kinder, die von ihren Eltern dazu gezwungen werden, den ganzen Tag nichts zu essen und zu trinken und das bei sommerlichen Temperaturen. Warum zählt das eigentlich nicht als Kindsmisshandlung?

  4. #4 von Unechter Pole am 3. Juni 2017 - 20:03

    @Simone
    Sollte jemand drauf kommen, wird ein neuer Paragraph ins BGB eingeführt. Z.B.

    § 1631e

    Verhundern und Verdursten eines Kindes

    (1) Die Personensorge umfasst ferner das Recht, dem Kind während bis zu sechzehn Stunden am Tag Speisen und Getränke vorzuenthalten.

    (2) Die im Absatz 1 vorgesehene Zeitdauer des Vorenthaltens der Getränke kann nach Bestimmung einer von einer Religionsgemeinschaft dazu vorgesehenen Personen verlängert werden, solange diese während dieser Zeit keine Speisen und Getränke öffentlich konsumieren.

  5. #5 von reclaimer8015 am 3. Juni 2017 - 20:09

    Hätte da eher die Sorge dass eines der Kinder einen Schwächeanfall erleidet und im Schwimmbecken ertrinkt….
    Hab mal an nem hektischen Tag wirklich nichts zu mir genommen – war der Horror…kann mir das bei einem Kind schwer vorstellen.

  6. #6 von dezer.de am 3. Juni 2017 - 20:12

    Wie hoch wird wohl die Quote derer sein, die heimlich zwischendurch trinken?

  7. #7 von Friedensgrenze am 3. Juni 2017 - 20:38

    Leuten, die Durst haben nix zu trinken zu geben betrachte ich als Körperverletzung. Da dürfen Schulen nicht mitmachen.

  8. #8 von user unknown am 4. Juni 2017 - 05:34

    Es war mal muslimische Ansicht, dass nur Erwachsene fasten sollen.

    Schon wegen des Chlors wird doch jeder zu vermeiden suchen, Schwimmbadwasser zu schlucken, selbst bei Durst. Außerdem fehlen den Speisevorschriften, die etwa Schweinefleisch zum Tabu erklären, die rigide Haltung, die hier zum Ausdruck kommt, dass versehentliches Schlucken schon haram ist. Würde mich wundern, wenn das im Koran bei Fastenvorschriften anders wäre.

  9. #9 von Dennis am 4. Juni 2017 - 10:44

    @Unechter Pole
    Wer seinen Sohn ohne dessen Einverständnis ohne jegliche medizinische Indikation beschneiden lassen darf, darf seinem Kind sicherlich auch Speise und Trank über den ganzen Tag hinweg vorenthalten. Die Vorschrift muss unbedingt noch rein.

  10. #10 von Bluenemo am 10. Juni 2017 - 10:21

    Manchmal glaube ich der ganze Ursprung des religiösen Unsinns liegt an der Dehydrisierung die sie beim Fasten in der Wüste haben. Es ist ja erwiesen das dabei die Denkleistung enorm nachlässt und es auch zu Halluzination und anderen geistigen Verwirrung kommen kann.