Bischof Bode erklärt Priestermangel

Erstmals kann Bode in diesem Jahr keinen Kandidaten in seinem Bistum zum Priester weihen. Dies werde sich in den kommenden Jahren wohl wiederholen. Für den Priestermangel sieht der Bischof verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen. „Es gibt eine gewisse Unfähigkeit, Lebensentscheidungen zu treffen. So wie viele junge Leute vor der lebenslangen Ehe zurückschrecken, tun es andere vor dem Priesteramt.“ Nur wenige junge Männer wollten sich ihr Leben lang auf einen solchen Beruf mit dieser Lebensform einlassen. „Es ist ja auch ein großer Schritt, mit Haut und Haaren Agent dieser Kirche sein zu wollen, die so viel Vertrauen verloren hat.“

weiterlesen:

[https://www.domradio.de/themen/glaube/2017-06-01/bischof-bode-mit-vorschlag-gegen-priestermangel

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  1. #1 von Gerry am 2. Juni 2017 - 10:26

    „Man muss fragen, ob Priesteramt und Zölibat immer miteinander verbunden sein müssen.“
    […]
    „Wir sollten aber Frauen verstärkt in kirchliche Leitungspositionen bringen und über den Diakonat der Frau nachdenken.“

    Jahrhundertealte, „ewige“ Wahrheiten stehen plötzlich zur Disposition wenn man dem eigenen Untergang ins Auge blicken muss.

  2. #2 von paul0f am 2. Juni 2017 - 10:34

    Für den Priestermangel sieht der Bischof verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen<

    Tja .. Lügen haben bekanntlich kurze Beine.

    . „Es gibt eine gewisse Unfähigkeit, Lebensentscheidungen zu treffen. <

    Im Glauben an einen Gott mit einem Plan werden sie zu dieser Unfähigkeit erzogen. Kein Wunder also.

    So wie viele junge Leute vor der lebenslangen Ehe zurückschrecken, tun es andere vor dem Priesteramt.

    Ja das eine ist in gewissen Breitengraden auch nicht mehr Zeitgemäss und das andere ist eben kein sicherer Zufluchtsort für Faulenzer, Taugenichtse und Kinderschänder mehr.

    “ Nur wenige junge Männer wollten sich ihr Leben lang auf einen solchen Beruf mit dieser Lebensform einlassen. „Es ist ja auch ein großer Schritt, mit Haut und Haaren Agent dieser Kirche sein zu wollen, die so viel Vertrauen verloren hat.“

    „Agent der Kirche“ .. lol .. Knecht einer archaischen Ideologie würde m.E. besser passen.^^.

  3. #3 von Yeti am 2. Juni 2017 - 14:25

    Ich habe zum Priestermangel Folgendes anzumerken:

    Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, dass zwar Gemeinden zusammen gelegt werden und ein (afrikanischer oder indischer oder polnischer) Priester, den kein Mensch versteht, dann gleich drei oder vier Gemeinden „be-messen“ muss?
    Im Gegensatz dazu habe ich noch niemals gehört, dass Bistümer zusammen gelegt werden und Bischofsmangel herrschen würde.

    Wie kann das sein? Kann es sein, dass es daran liegt, dass Priestergehälter aus Kirchenmitteln bezahlt werden und Bischofsgehälter vom allgemeinen Steuergelt?

  4. #4 von Yeti am 2. Juni 2017 - 14:26

    „Steuergelt“ ist natürlich Steuergeld, gelt?!

  5. #5 von Skydaddy am 2. Juni 2017 - 15:42

    @Yeti:

    Bistümer zusammenlegen??? 1994 wurde das Erzbistum Hamburg aus Teilen der Bistümer Osnabrück und Hildesheim GEGRÜNDET.

  6. #6 von Hypathia am 2. Juni 2017 - 16:43

    @ Yeti
    Die Kirche ist halt genauso großkopfert wie andere Großkonzerne auch.

  7. #7 von user unknown am 2. Juni 2017 - 19:21

    Die Idee ist, Männer mit guten Aufstiegschancen zu locken. Der Versuch mit schicken Reiquienzimmern den Anreiz noch zu erhöhen ist leider wie ein Traum geplatzt. Einer zunehmend säkularen Welt bleiben die spirituellen Qualitäten derartiger, sakraler Orte verschlossen und so werden wir in Morden, Völlerei und Vielweiberei versinken.

  8. #8 von Unechter Pole am 2. Juni 2017 - 22:22

    Wieder die berühmte Rückkehr.