Charamsa erhielt nach Coming-out Todesdrohungen

Der polnische Ex-Priester Krzysztof Charamsa hat in einem Interview mit Bunte davon erzählt, dass ihn offenbar aufgebrachte Gläubige nach seinem Coming-out vor zwei Jahren nach dem Leben getrachtet hätten: „Mehrere Male erhielt ich Drohungen, auch Todesdrohungen, zum Beispiel über Messenger oder Twitter“, so Charamsa. „Menschen, die an Gott glauben, aber andere bedrohen – das ist ein Drama, ein Zeichen für die Degeneration der Religion. Das heißt nichts weiter als Fundamentalismus und Hass.“ Der 44-Jährige betonte, er halte aber daran fest, dass „wahre Religion“ anders sei.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=28952

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  1. #1 von Gerry am 1. Juni 2017 - 10:29

    „Menschen, die an Gott glauben, aber andere bedrohen – das ist ein Drama, ein Zeichen für die Degeneration der Religion. Das heißt nichts weiter als Fundamentalismus und Hass.“

    Nein, mein Freund. Das ist ganz normale Religion. Ein jahrtausendealtes Mittel um für Gruppenzusammenhalt der eigenen Gruppe und Abgrenzung gegenüber anderen Gruppen zu sorgen.

    Wie gut das als Basis für menschliches Zusammenleben funktioniert hat er ja erlebt.

    Der 44-Jährige betonte, er halte aber daran fest, dass „wahre Religion“ anders sei.

    Und wieder einmal ist die frühkindliche Indoktrination stärker ausgeprägt als die später erworbene Denkfähigkeit. Zeigt deutlich dass Schulbildung früher auch keine besseren Ergebnisse brachte als heute.

  2. #2 von Charlie am 1. Juni 2017 - 10:54

    Die wahren Gläubigen sind die Homophoben. Umso weniger sie glauben, umso toleranter sind sie.