Kirchentag: Schmidt-Salomon kritisiert Auftritt al-Tayyebs

Der humanistische Philosoph Michael Schmidt-Salomon hat in einer Diskussionsrunde kritisiert, dass Großscheich Ahmad al-Tayyeb auf dem Kirchentag aufgetreten ist. Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au verteidigte dessen Kommen.

(…)

Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au verteidigte die Entscheidung, Großscheich Al-Tayyeb auf den Kirchentag eingeladen zu haben. „Ja, er vertritt Positionen, wo wir zusammenzucken“, sagte sie. Aber es sei wichtig, miteinander zu sprechen und sich kennenzulernen. Dann könne es auch eine Annäherung geben. „Ich will nichts schönreden, aber es gibt kleine Schritte.“

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

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  1. #1 von Charlie am 28. Mai 2017 - 16:28

    Wer Luther feiert, der hält auch al-Tayyebs aus.

  2. #2 von drawingwarrior am 28. Mai 2017 - 23:55

    Luther, der Taliban seiner Zeit.

  3. #3 von m0ebius am 28. Mai 2017 - 23:56

    Fundamentalistischer Islam ist fúr die Kirchentagsorganisatoren offenbar diskutabel. Die Grenze ist erst bei Kritik der Lutherfeierei und Kirchentagsfinanzierung überschritten.

  4. #4 von Willie am 29. Mai 2017 - 05:01

    Schmidt-Salomon wurde daraufhin aus dem Publikum gefragt, ob er islamophob sei.

    Das Totschlagargument schlechthin all derer, die sich nicht den Tatsachen stellen wollen.

  5. #5 von Dr Elisabeth Amodi am 29. Mai 2017 - 15:06

    Islamophob? Was soll der Bloedsinn! Wer nicht im mainstream mitschwimmt ist also islamophob ( rassistisch und Nazi) Hier reden Leute die vom Islam keine Ahnung haben
    Glaubt Ihr dass Euch die Muslime zu irgendwelchen religioesen Zusammenkuenften einladen und Euch auch noch mitreden lassen wuerden? Selbstverstaendlich NICHT!
    Wie bescheuert seid Ihr eigentlich? DIe obersten Repraesentanten der beiden Kirchen nehmen auf dem Tempelberg die Kreuze ab, und nun darf auch noch ein Sheikh mitreden wo er nichts mitzureden hat. Ihr habt Euch gaenzlich diskreditiert und laecherlich gemacht, man verachtet Euch und haelt euch fuer bloed und Ihr habt den Muslimen nur wieder bestaetigt dass sie mit Euch leichtes Spiel haben werden. Wir koennen uns nur fremdschaemen.
    Habt Ihr noch immer nicht kapiert dass die niemals auch nur ein Jota von ihren Ueberzeugungen abruecken werden? Sie betrachten jeden einzelnen Buchstaben im Koran als von Gott gesandt und daher nicht verhandelbar. ABer dass fuer Euch alles verhandelbar ist das wissen sie inzwischen genau!
    Ich kenne den Islam und die muslimische Gesellschaft sehr gut und weiss deshalb dass man dort rueckgratlose Leute wie euch , die sich auf Kosten des eigenen Glaubens und der eigenen Werte sich dem Islam anbiedern und anschleimen wollen zutiefst verachtet und mit Recht. Aber selbstverstaendlich nuetzt man eure Schwaechen gnadenlos aus ( kann man ihnen eigentlich nicht verdenken wenn sie sich soviel Dummheit gegenueber sehen)

  6. #6 von Militante Mitte am 29. Mai 2017 - 15:43

    Der Michi ist einfach ein zu großer Softie. Solche Barbaren legen Vernunft und Wohlwollen als Schwäche aus und nutzen das schamlos aus.
    Mit „kleinen Schritten“ zum großen Sprung direkt zurück ins Mittelalter. In Dummheit vereint, im Wahn entzweit, die Religioten unserer Zeit.

  7. #7 von user unknown am 29. Mai 2017 - 19:17

    Er betonte, es gebe auch außerhalb des Islam Feinde der offenen Gesellschaft, etwa in Russland, Polen oder den USA, wo sich nationalistische Kräfte mit christlich-religiösen verbänden.

    Ich hätte den Blick nicht so weit schweifen lassen, sondern auf außerislamische Feinde der offenen Gesellschaft in Deutschland verwiesen.

    Der stärkste Gestank des Artikels geht aber doch wohl von dieser Türöffnung zur Geschlechtergleichheit in der religiösen Kinderverstümmelung aus:

    Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    Beten wahrscheinlich! Paktisch das wehrlose Kind amputieren, und dann 10 Jahre später mit dem Opfer gemeinsam eine Petition unterschreiben?

    Wäre schön, man könne irgendwo die Debatte vollständig nachhören.

    Nach heutiger Gesetzeslage darf der Arzt das natürlich nicht, und zwar weil der Eingriff, auch mit sterilem Besteck und Anästhesie die Gesundheit der Frau nicht nur gefährdet, sondern schädigt.

    Die Verharmlosung der Verstümmelung kennen wir von der Debatte um die Jungenbeschneidung schon, sowie die Ausflucht in die es-wäre-noch-schlimmer-wenn – Rhetorik.