Marsch fürs Leben in Wien verboten

Nachdem im vergangenen Dezember der „Marsch fürs Leben“ in der Wiener Innenstadt kurzfristig und ohne nachvollziehbare Gründe von der Landespolizeidirektion (=LPD) untersagt wurde, hat der Veranstalter Jugend für das Leben Beschwerde erhoben und zieht nun vor das Landesverwaltungsgericht Wien. Kommenden Dienstag, den 30 Mai 2017, findet die öffentliche Verhandlung in der Muthgasse 62 in Wien statt.

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[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170525_OTS0022/marsch-fuers-leben-in-wien-verboten-veranstalter-sehen-angriff-aufs-demonstrationsrecht-und-ziehen-vors-gericht

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  1. #1 von oheinfussel am 27. Mai 2017 - 18:58

    Wie wäre es mal, diese ganzen Moralapostel würden Patenschaften für arme Kinder übernehmen? Oder etwas für die Umwelt tun? Etwa im eigenen Garten möglichst heimische Blumen pflanzen, die Bienen und anderes Getier nähren, möglichst auf Chemie im Garten verzichten, ökologisch schonend und sinnvoll wirtschaften?

    Blutspenden gehen, als Knochenmarkspender sich eintragen lassen und einen Organspendeausweis haben?

    Über Verhütung und eine menschenfreundliche Sexualität aufklären?

    Das würde sehr viel mehr Leben retten, als ihr doller Marsch mit erhobenen Zeigefinger …

  2. #2 von Hypathia am 27. Mai 2017 - 19:30

    „Allerdings wurden alle Routen wegen angeblicher ´Überfüllung der Innenstadt in der Adventszeit´ kurzfristig verboten“. Eine weitere Alternativroute sei von der Polizei ebenfalls untersagt worden, sodass aus dem Marsch kurzfristig eine Standkundgebung auf engstem Raum wurde, kritisiert Mashkarynets: „Der Charakter unseres Marsches ging verloren und auch die Reichweite unserer Botschaft hat sehr darunter gelitten!“

    Wie mir das Gejammere auf die Eierstöcke geht!
    Alle sind ja immer sooooo böse und außerdem ist das sicher wieder CHRISTENVERFOLGUNG!!!!!!

  3. #3 von user unknown am 28. Mai 2017 - 03:09

    Merkwürdig.

    Überfüllte Innenstadt usw. – das klingt windig. Dass das christ-katholiche Österreich allerdings einen Katholenumzug mutwillig mit fadenscheinigen Argumenten blockt ist auch schwer nachvollziehbar.

  4. #4 von Hypathia am 28. Mai 2017 - 12:35

    @ user unknown

    Zur selben Zeit gab’s noch 2 andere Demonstrationen, die große Teile des Polizeikontingents erforderten. Da konnte man dann nicht auch noch Polizeikräfte für die Lebensspinner abstellen.
    Das war der Grund dafür, dass der Marsch untersagt wurde, aber eine Standdemo durften sie eh abhalten.

  5. #5 von Rene am 6. Juni 2017 - 13:00

    Wie der Wiener sagt: Gehts scheissen!

  6. #6 von Siegrun am 6. Juni 2017 - 13:43

    @Rene: es geht noch „schöner“: „Geht’s stearm“! (=geht sterben!)