Kirchentag: Missionierung ist keine Belästigung

„Mission ist weder christliches Dauermarketing noch religiöse Belästigung von Mitmenschen, sondern der Operationsmodus einer Christenheit, die überzeugt davon ist, dass Gott in Christus zu uns gesprochen hat.“ Diese Überzeugung äußerte der Dekan und Pfarrer der Kirche Fraumünster in Zürich, Nikolaus Peter…

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[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/mission-ist-keine-religioese-belaestigung-von-mitmenschen-101175.html

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  1. #1 von Hypathia am 27. Mai 2017 - 19:22

    Und ob Missionierung Belästigung ist ─ intellektuelle Belästigung!

  2. #2 von Skydaddy am 27. Mai 2017 - 19:37

    Aus dem Umstand, dass Missionierung der christliche modus operandi ist, folgt in keiner Weise, dass es kein Marketing oder keine religiöse Belästigung sein kann.

    Aber Gläubige kennen ja oft einfachste Logik nicht. So schrieb mir heute die Presseabteilung des Kirchentags:

    Kirchentage sind keine Missionsveranstaltungen, sondern ein offenes Forum, auf dem viele Themen der Zeit diskutiert werden.

    Als ob das Eine das Andere ausschlösse. Jeglichen missionarischen Aspekt des DEKT zu bestreiten, ist absurd. Und was würde Jesus wohl dazu sagen – er hat doch (der Legende nach) selbst den Missionierungsbefehl gegeben.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 27. Mai 2017 - 21:11

    „Missionierung ist keine Belästigung“

    –> Doch ist sie. Und ich verbitte mir von den Ausübenden dieser Belästigung vorgeschrieben zu bekommen, was ich als Belästigung anzusehen habe. Ansonsten gäbe es ja wohl auch keine Gesetze gegen Stalker, die wollen dem Objekt ihrer Begierde ja lediglich ihre „Zuneigung“ demonstrieren.

  4. #4 von Gerry am 27. Mai 2017 - 21:20

    Christen aufs Maul hauen ist keine Körperverletzung, sondern der Operationsmodus von Menschen, die die ständige Bevorzugung von und die Belästigung durch Christen leid sind.

    Diese Überzeugung äußerte der Atheist Gerry im Kommentarbereich des Atheist Media Blogs.

  5. #5 von drawingwarrior am 27. Mai 2017 - 22:21

    Ähm, Belästigung ist, was immer als eine solche empfunden wird und zwar von dem, der sich belästigt fühlt, nicht von dem, der belästigt.

  6. #6 von Rene am 27. Mai 2017 - 22:25

    Dies zu entscheiden ist nicht Sache von Fraumünster, ‚tschuldigung, Nikolaus Peter. Angenommen, es klingelt an meiner Tür, ich wuchte mich hoch aus meinem Ikea Freischwinger, gehe zur Tür, und da steht der Nikolaus und möchte mit mir über Huhu reden. Herr Peter würde mein Haus gekrümmt vor Schmerz als Fraunikolaus verlassen. Oder Fraumünster. Oder so. Ich kann mich bei so einem Scheiß nicht richtig konzentrieren und bringe die ganzen Frauen durcheinander. ‚Tschuldigung nochmals. Jetzt fällt es mir wieder ein: Arschkopf!

  7. #7 von Elvenpath am 27. Mai 2017 - 23:24

    Was Belästigung ist, entscheidet immer noch der Belästigte. Ob er das gerichtlich durchsetzen kann ist eine andere Frage. Aber wenn ich mich belästigt fühle, durch Christen, die mich mir ihrem religiösen Scheißdreck vollsabbeln wollen, dann ist das so.

  8. #8 von user unknown am 28. Mai 2017 - 02:25

    A) Sind die Christen ja doch beim DEKT unter sich geblieben und wollten nicht versuchen die Atheisten vom 11. Gebot zum Beispiel zu missionieren.
    B) Mit Eintrittsgeldern sicherten sie sich zusätzlich vor Besuchern ab.
    C) Am Messegelände weit vom Schuss.

    Also da ist wenig Missionstechnik zu sehen. Keine Glasperlen für Einheimische, kein Schwert dabei um Köpfe abzuschlagen. Entsprechend bescheiden die Erfolge.

    Richtig ist aber, dass Missionierung Marketing ist. Eine Mission ist ein Auftrag. Im Auftrag Gottes Werbung zu machen ist Missionierung – was sonst?

    Bei niemandem anzuecken, außer bei ein paar AfD-Wählern, und das wohl auch primär, um bei anderen nicht anzuecken, das ist ziemlich dünn, da kann man sich auch eine Tüte Gummibären hinstellen, die eckt auch kaum an. Ist billiger. Mehr Vielfalt.

  9. #9 von Dr Elisabeth Amodi am 29. Mai 2017 - 15:17

    MIssionierung ist sehr wohl eine Belaestigung, egal von welchern Seite und Religion sie kommt. Man kann diskutieren, aber nicht wenn einer in der Runde ist der die anderen mit Gewalt selig machen will und glaubt beweisen zu muessen dass er allein im Besitz der absoluten Wahrheit ist. Gerade diese Leute sind es doch die den Frieden zwischen den Religionen verhindern.