Kirchentag: „Es ist auch für Atheisten gut investiertes Geld“

Die Generalsekretärin des Kirchentages, Ellen Ueberschär [AUDIO], verteidigt dagegen die staatlichen Zuschüsse im Deutschlandfunk.

„Es ist auch für Atheisten gut investiertes Geld. Und wer das Programmheft aufschlägt, wird sehen, dass genau die Themen, die alle Menschen umtreiben – wie erfüllen wir die Nachhaltigkeitsziele? Was ist mit diesem Genderkram? Was passiert in Syrien? – all diese Dinge werden auf dem Kirchentag verhandelt und jede und jeder ist herzlich eingeladen, daran zu partizipieren.“

weiterlesen:

[http://www.deutschlandfunk.de/36-evangelischer-kirchentag-christentreffen-der-superlative.1773.de.html?dram:article_id=386923

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  1. #1 von Friedensgrenze am 25. Mai 2017 - 15:44

    Es geht nicht darum ob es gut investiertes Geld ist, es geht darum, daß ausschließlich Ihre christlichen religiösen Organisationen Frau Überschär die Entscheidungen darüber treffen. Mit dem Staat und angeblich mit ihrem Gott aber nicht mit einer postreligiösen Öffentlichkeit die zu Hunderttausenden die Kirchen verlassen, denn eine Staatskirche, oder zwei, oder drei bestehen laut Grundgesetz nicht.

    Sie brechen das Recht, ich nenne es Diebstahl.

  2. #2 von user unknown am 25. Mai 2017 - 16:09

    Für eine Diskussionsveranstaltung mit Bazon Brock, Frau Bahr und J.P. Wils unter dem Titel: „Blasphemie – Ein Religionsgespräch zu Gilbert und George“ hätte ich mich interessiert, nicht auf dem Messegelände sondern am Kulturforum, Nähe Potsdamer Platz.

    Allerdings braucht man da ein Kirchentagsticket. Auf telefonische Rückfrage, weil da nichts von steht, fanden die Leute vor Ort diskursiv heraus, dass ich dafür 16 Euro zahlen müsste. Das ist mir dann doch zu viel, zumal ich wohl auch noch als KT-Besucher gezählt würde und als Entschuldigung Gottlose an den Kosten zu beteiligen.

    Dazu muss man wissen, dass Bazon-Brock in seiner Denkerei etwa 1x monatlich gratis auftritt und nur sehr defensiv um Spenden bzw. Trinkgeld für die Bewirtung wirbt, die man sich aber auch problemlos erschnorren kann, wenn man will.

    3-4 Euro als Beitrag zur Kostendeckung dieser einen Veranstaltung hätte ich verstanden und hingenommen, aber 16 Euro?

    Die zahle ich dann lieber im Jazzclub.

  3. #3 von Charlie am 25. Mai 2017 - 18:00

    Es geht um Themen, die auch Atheisten betreffen. OK, aber dafür braucht es keinen Kirchentag.

  4. #4 von drawingwarrior am 25. Mai 2017 - 18:03

    Mir zu sagen, was ich von etwas halten soll?
    Am Arsch!
    Die angesprochenen Themen werden in wissenschaftlichen Kreisen und in der Politik kontrovers diskutiert…bei diesen Esotherik-Schwätzern, die auf alles einen Jesus oder Gott kleben, was ihnen unter die Sandalen kommt, verlaufen diese Diskussionen so, wie mit Monika und Patrick hier auf dem Blogg…Ergebnis-und Sinnlos, weil Beide versuchen relevante Argumente mit Schein-Argumenten zu kontern.

    Wir werden auf eine Partie eingeladen, die wir bezahlt haben und sollen uns dann anhören, warum wir das Geld klug angelegt haben?
    Arroganz und Realitätsverweigerung in Reinkultur…zum Erbrechen!

  5. #5 von reclaimer8015 am 25. Mai 2017 - 20:49

    straight am punkt vorbei. Wundert mich nicht, denke insgeheim weiß die Klerikerfraktion das man kein Argumente für die staatlichen Zuschüsse hat.

  6. #6 von oheinfussel am 25. Mai 2017 - 21:23

    Genau, der Kirchentag ist nämlich die EINZIGE mögliche Gelegenheit, um über diese Themen zu reden!?

  7. #7 von K.Brückner am 31. Mai 2017 - 16:24

    Immer das selbe Märchen. Der Kirchentag finanziert sich selbst, die Kommune verdient jede Menge Geld. Die Wahrheit, wir Steuerzahler auch wir Atheisten zahlen das Spektakel, ein Skandal. Wenn sie eine Party veranstalten wollen, dann sollen sie auch selbst bezahlen.

    K.Brückner

  8. #8 von Skydaddy am 31. Mai 2017 - 17:36

    Themen aus christlich-religiotischer Perspektive zu diskutieren ist für Atheisten uninteressant.