Kreationist verklagt den Grand Canyon, weil er keine Steine sammeln durfte

Ein Geologe wollte im Grand Canyon Gesteinsproben sammeln. Die sollten beweisen, dass die Felsschluchten durch die Sintflut Gottes entstanden. Doch die Verantwortlichen erlaubten ihm nicht, die Proben zu entnehmen. Deshalb verklagt er jetzt den ganzen Park.

(…)

Die hielten Snellings Vorhaben für komplett unsinnig. Karl Karlstrom, Geologe an der University of New Mexiko, ging sogar noch weiter: Snelling habe seit 1982 absolut keine wissenschaftlichen Erfolge vorzuweisen. Damit implizierte er, dass Snelling nicht einmal ein richtiger Wissenschaftler ist.

Das wollte der Kreationist nicht auf sich sitzen lassen – und verklagte kurzerhand den NPS. Er wirft dem Parkservice religiöse Diskriminierung vor. Nur wegen seines Glaubens verboten sie ihm die wissenschaftlichen Tests. Snelling sieht darin einen Verstoß gegen seine Verfassungsrechte und die Religionsfreiheit. Außerdem bezieht Snelling sich auf Trumps Dekret zur Religionsfreiheit, das am 4. Mai unterzeichnet wurde.

weiterlesen:

[http://at.galileo.tv/earth-nature/weil-ein-geologe-beweisen-will-dass-es-keine-evolution-gibt-verklagt-er-jetzt-den-grand-canyon/

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 23. Mai 2017 - 10:46

    Snelling hält die Felslandschaft für ein Werk Gottes. Laut ihm formte sie sich vor rund 4.300 Jahren, als die biblische Flut zu Zeiten Noahs abebbte. …

    Verständlicherweise haben seine Geologie-Kollegen und fast die ganze Welt eine andere Sichtweise: Die ältesten Steine des Grand Canyon sind 1,8 Milliarden Jahre alt. …

    Außerdem bezieht Snelling sich auf Trumps Dekret zur Religionsfreiheit, das am 4. Mai unterzeichnet wurde.

    Verwechselt hier einer Religionsfreiheit mit Narrenfreiheit?

    Oder gibt es da etwa gar keinen Unterschied? (Grübel)

  2. #2 von klauswerner am 23. Mai 2017 - 15:40

    Solangsam glaube ich, diese ganze Verschwörungs- und Kreationistenprofis glauben den Scheiß selber gar nicht – sie nutzen nur diese Marktlücke um mit Büchern und Videos Geld zu verdienen.
    Neben dem Link oben im Text kommt jedenfalls als erstes mal: Shop.
    Die Suche nach dem Namen ergibt dann 68 Begriffe, teilweise echt nicht billiges Zeugs.

    Ich glaube die lachen sich zuhause in ihrer Villa alle kaputt über diese Deppen in der Welt da draußen, die den Scheiß kaufen – und prosten dem Inhaber des Kopp-Verlags zu.

  3. #3 von oheinfussel am 23. Mai 2017 - 16:18

    Wieso klagt er?
    Hat er kein Vertrauen in das stille Gebet?