De Maizière: Kirchen überlassen Islam zu sehr dem Staat

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) fordert die Kirchen dazu auf, in der Öffentlichkeit mehr über den Islam zu diskutieren. Die Kirchen überließen den Islam zu sehr dem Staat, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Ich wünsche mir mehr kirchliche Wortmeldungen zu strittigen Fragen: was Christentum und Islam verbindet, wie ein aufgeklärter europäischer Islam aussehen soll und wo die Religionsfreiheit endet – auch die der Muslime.“

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/143915/23-05-2017/de-maiziere-kirchen-ueberlassen-islam-zu-sehr-dem-staat

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  1. #1 von parksuender am 23. Mai 2017 - 21:20

    Die Kirchen sollen also die Integrationsarbeit machen, die der Staat Jahrzehnte lang verbockt hat?
    Oder sollen die Kirchen missionieren?
    Oder über die ihrer Meinung nach „nicht-wahre Religion“ reden?
    Islam-Bashing betreiben?

  2. #2 von user unknown am 23. Mai 2017 - 22:12

    Die Christen haben sich für keine 20 Cent Gedanken über die Vereinbarkeit von Christentum und Demokratie gemacht, und jetzt sollen sie den Islam aufklären?

    Ebenso kann man Gewichtheber zu Dopingbeauftragten im Radsport machen.

  3. #3 von Willie am 23. Mai 2017 - 23:32

    „Ich wünsche mir mehr kirchliche Wortmeldungen zu strittigen Fragen: was Christentum und Islam verbindet, …

    Das ist doch einfach: Das ist das A….loch Abraham mit seinen Mordgelústen.

  4. #4 von Friedensgrenze am 24. Mai 2017 - 16:29

    Da ist der Herr De Misere also unzufrieden mit den Kirchen. Geschieht ihm recht. Die tun nix, die kassieren bloß.

    Und als alternativen Gesprächspartner schlage ich den Hamed Abdel-Samad vor. Der würde sicher gerne mit Herrn Ahmed al-Tayyeb reden und für den Zuhörer wäre das dann sicher interessant und würde Unterschiede zwischen den Universitäten Dort und Hier klar werden lassen. Was soll de Misere denn mit dem Gegenüber reden?