Europäischer Gerichtshof: Kirchen müssen für unerfüllte Gebete haften

Brüssel (Archiv) – Schluss mit leeren Versprechungen! Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einer Grundsatzentscheidung verfügt, dass Glaubensgemeinschaften wie die evangelische und die katholische Kirche für die unerfüllten Gebete ihrer Anhänger aufkommen müssen. Andernfalls drohen ihnen Sanktionen bis hin zur sofortigen Schließung wegen „unlauteren Wettbewerbs“.

Weiterlesen Der Postillion

Advertisements

, , ,

  1. #1 von Gerry am 21. Mai 2017 - 10:29

    Es hat schon ne Sekunde gedauert bis sich in meinem Hirn die Erkenntnis durchgesetzt hat: Neee, SO weit sind wir noch nicht. Leider.

  2. #2 von user unknown am 21. Mai 2017 - 11:45

    Es würde völlig genügen, wenn die Kirche für das Beten Schadenersatz leisten müsste, in Höhe des Mindestlohns pro Stunde, die die Leute gebetet haben.

    Natürlich auch für Kinder und Jugendliche (Meßdiener, Knabenchöre) plus Wochenend- und Nachtzuschläge sowie Urlaubsansprüche.

    Bei mir kämen etwa 15 Jahre * 3 Stunden/Woche * 52 Wochen * 10 Euro = 23.400 zusammen, Mit Wochenendzuschl. u. Urlaubsverg. ca. 30.000 Euro. Mal 10 Mio. Gläubige sind 300 Mrd. Euro.

  3. #3 von Rene am 21. Mai 2017 - 11:48

    Normalerweise werden in der Schutzgeldbranche Versprechen eingehalten.

  4. #4 von Skydaddy am 21. Mai 2017 - 13:31

    Es würde völlig ausreichen, wenn den Kirchen untersagt würde, unbelegte Aussagen zu machen. So wie bei Unternehmenswerbung.

  5. #5 von Elvenpath am 21. Mai 2017 - 13:54

    Hier bei uns ist das nur ein Witz vom Postillon, aber in der amerikanischen Rechtsprechung könnt eich mir so was durchaus vorstellen.

  6. #6 von Charlie am 21. Mai 2017 - 14:29

    Wenn, dann müsste Gott haftbar gemacht werden. Aber der ist leider schwer auffindbar. Gott hat kein Impressum, somit auch nicht seriös.

  7. #7 von Michael am 21. Mai 2017 - 14:35

    Ach was, das wäre doch kein Problem. Hätten die Beter mal besser das Kleingedruckte gelesen, z.B. den Satz „Die Wege des Herrn sind unergründlich.“, „Nur für allsonntägliche Kirchgänger“ oder „Lieferung am Tag des jüngsten Gerichtes“ usw. 😛

  8. #8 von Monika am 21. Mai 2017 - 18:15

    Wieder so eine Fakenews, wie bei dem Krokodil?
    Jedes ernsthafte Gebet sollte sowieso beinhalten: „aber nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe!“

  9. #9 von Charlie am 21. Mai 2017 - 19:56

    @Monika

    Die Geschichte mit dem Krokodil wurde als Fake News ausgezeichnet, um Leser darauf aufmerksam zu machen. Was andere Medien nicht gemacht haben.
    Und die Geschichte oben ist kein Fake News, sondern eine Satire.

    Jedes ernsthafte Gebet sollte sowieso beinhalten: „aber nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe!“

    Gebet heißt Bitten (nicht Danken), aber wenn nur der Wille Gottes geschehe, dann ergibt das Beten keinen Sinn. Für was beten, wenn mein Wille nichts zählt? Könnten Christen logisch denken, keine würde mehr beten.

    Aber ich kann mir deine Geschichtchen warum Beten doch einen Grund hat etc. schon jetzt vorstellen. Ich hole mir schonmal Popcorn.

  10. #10 von oheinfussel am 21. Mai 2017 - 20:42

    Wenn das Ergebnis und jedes Ereignis aufgrund Gottes Wille ohnehin schon feststeht, ist Beten nicht mehr als Betteln, dass einen der Huhu in den Wolken vielleicht doch nicht an Krebs sterben oder das nächste Erdbeben überleben lässt.

    Wie erbärmlich…