Trump: Wir beten Gott an, nicht den Staat

Bei der akademischen Abschlussfeier der Liberty University (evangelikal) forderte der US-Präsident die Absolventen auf, gängige Auffassungen zu hinterfragen und sich nicht mit den etablierten Systemen zufrieden zu geben.

(…)

„So lange ich euer Präsident bin, wird euch niemand daran hindern, euren Glauben zu praktizieren oder das zu sagen, was ihr in euren Herzen denkt“, sagte er wörtlich. Dies berichtet das Magazin The Atlantic.

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[http://www.kath.net/news/59637

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  1. #1 von Charlie am 20. Mai 2017 - 17:54

    So lange ich euer Präsident bin, wird euch niemand daran hindern, euren Glauben zu praktizieren oder das zu sagen, was ihr in euren Herzen denkt

    Typisch Rechtspopulist. Dinge kritisieren, die keiner behauptet hat.

    Wir brauchen keine Lektion aus Washington um zu wissen, wie wir leben sollen

    Sagt einer aus Washington.

  2. #2 von Gerry am 20. Mai 2017 - 18:53

    Trump betet nur sich selbst an…

  3. #3 von Noch ein Fragender am 20. Mai 2017 - 21:09

    euren Glauben zu praktizieren oder das zu sagen, was ihr in euren Herzen denkt“, sagte er wörtlich.

    Übersetzt: Ihr dürft jetzt wieder die LGBT-Leute diskriminieren.

  4. #4 von drawingwarrior am 20. Mai 2017 - 21:09

    Speak only for yourselve, Mr. President
    And btw. my heart does not think, it pumps blood through my system.

  5. #5 von Willie am 20. Mai 2017 - 22:22

    Gilt das auch für muslimische US-Amerikaner, die evtl. dem Salafismus eher zugetan sind?

  6. #6 von user unknown am 21. Mai 2017 - 07:28

    Wir beten Gott an, nicht den Staat

    Für jemanden, dessen Ziel es ist, den Staat zu Grunde zu richten, keine überraschende Botschaft.

  7. #7 von Skydaddy am 21. Mai 2017 - 08:19

    Trump fischt seine Anhänger unter den Einfältigen, Unkritischen, leicht Manipulierbaren.

    Da ist er bei einer evangelikalen Uni natürlich genau an der richtigen Adresse.

  8. #8 von Monika am 21. Mai 2017 - 08:24

    Wo er recht hat…
    Gebt Gott, was Gottes, und dem Kaiser, was des Kaisers ist.
    Es ging immer schief, wenn ein Volk den Kaiser (Staat, Führer, großen Vorsitzenden, whatever) wie einen Gott angebetet hat.

  9. #9 von drawingwarrior am 21. Mai 2017 - 08:58

    @monika

    Und wenn ein Folk einen Gott angebetete hat, dann ging es nicht schief?
    Da hätte ich gerne einen Beleg für gesehen!

    Das Problem ist nicht der Kaiser oder Gott, es ist die Idee der Anbetung.

  10. #10 von drawingwarrior am 21. Mai 2017 - 08:59

    Ups, Volk sollte das heißen!

  11. #11 von Monika am 21. Mai 2017 - 08:59

    drawingwarrior, irgend etwas beten alle an, die einen bewußt, die anderen unbewußt,. Wo dein Herz ist, da ist dein Gott.

  12. #12 von drawingwarrior am 21. Mai 2017 - 09:11

    @monika

    Glückskeks-Sprüche!
    Ich bete nichts und niemanden an, was mich selbst einschließt.
    Mein Herz ist in meinem Körper dafür zuständig, Blut zu pumpen, das Denke findet in der Region hinter den Augen statt.

  13. #13 von Hypathia am 21. Mai 2017 - 09:26

    ► Wo dein Herz ist, da ist dein Gott.
    ► Jeder betet irgendwas an.
    ► Jeder hat eine Sehnsucht nach Gott.
    ► Jeder hat und braucht eine Art Religion.

    Das sind die Sprüche (und noch einige mehr), die man ständig von Gläubigen zu hören bekommt, die sich nicht vorstellen können, dass es Menschen gibt, die keinen imaginären Sklaventreiber brauchen, um ihr Leben zu leben.

  14. #14 von Rene am 21. Mai 2017 - 10:07

    Einen Gott anbeten? Nicht mal, wenn er bei mir persönlich vorsprechen würde. Gäbe es einen Gott, würde er Wert darauf legen, dass seine Geschöpfe ihn anbeten? Hä, zu was denn? Was ist denn das für eine kindliche Idee? Ein Wesen anbeten, das noch niemand bisher auch nur ansatzweise beschreiben konnte?

    Nein, ich weiß was mein Herz so macht und ich werde den Zucker, den mein Hirn zum arbeiten braucht, nicht für einen derartigen Schmarrn verplempern. Streut mal Zucker auf eure Hostien, vielleicht hilft es ja.

  15. #15 von Elvenpath am 21. Mai 2017 - 13:52

    Jemand, oder irgend etwas anzubeten, zeugt ganz allgemein von einer massiven psychischen Schwäche.

  16. #16 von Elvenpath am 21. Mai 2017 - 15:19

    Verflixt. Deutsche Sprache, schwere Sprache. Es muss natürlich der Dativ sein: „Jemanden, oder irgend etwas anzubeten…“

  17. #17 von Monika am 21. Mai 2017 - 18:10

    Nein, Hypathia, ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, das du ein glückliches Leben führen kannst ohne Gott.
    Also, ich könnte das nicht!

  18. #18 von oheinfussel am 21. Mai 2017 - 20:40

    Wie gut es doch ist, von anderen Menschen über den eigenen emotionalen Stand des eigenen Lebens aufgeklärt zu werden.

    Dir kann es ja nicht gut gehen, wenn du nicht an einen nachweislosen allmächtigen Huhu glaubst, der durch Abwesenheit von objektiven Beweisen glänzt. Der Elend und Leid zulässt, der entweder unfähig oder unwillig ist, Elend und Leid zu beenden. Aber schließlich verdienen die Leidenden es ja nicht anders, nech?

    Entweder ist er nicht allmächtig oder er ist ein sadistischer Narzisst, der ohne mit der Wimper zu zucken Seuchen und Erdbeben lostritt, Kindern im Mutterleib Krebs anhängt und Millionen Gebete von hungernden, gefolterten, kranken Menschen ignorieren kann oder mal eben tatenlos neben einen Genozid steht.

    Da er aber keinen einzigen objektiven Beweis für seine Existenz liefern kann, gibt die Vorstellung, dass er schlicht nicht existiert, wesentlich mehr Sinn.

  19. #19 von awmrkl am 22. Mai 2017 - 00:35

    @fussel
    „keinen einzigen objektiven Beweis für seine Existenz“
    Naja, in den NaWi gibt es leider keinerlei „objektiv“ noch „Beweis“ (nur in der Mathematik), siehe Erkenntnistheorie, zB bei wiki. Damit rennst Du kleinkarierten „theologisch-philosophischen“ Korinthenkackern geradewegs in ihr großkotziges Messer (das eigentlich nicht mal 3mm feinster Nadelspitze groß ist).

    Aber es gibt statt dessen seit langem die Begriffe der Intersubjektivität und des Belegs. Heißt zwar nicht viel anderes, ist aber relativ unangreifbar.
    Also statt „objektiven Beweis“ zukünftig „wissenschaftlich intersubjektiv bestätigte(r) Beleg(e)“.
    Daran dürfen sich dann alle Solipsisten, (De)Konstruktivisten und (Post)Strukturalisten aller Art die Zähne ausbeißen 😉
    Viel Spaß damit!

  20. #20 von Rene am 22. Mai 2017 - 11:11

    „Das Budget des Programms „Medicaid“, das Menschen mit geringem Einkommen kostenlose Arztbesuche ermöglicht, will Trump demnach in den nächsten zehn Jahren um 800 Milliarden Dollar kürzen. Berechnungen des Haushaltsbüros des US-Kongresses zufolge könne das in dieser Zeit rund zehn Millionen US-Bürgern ihrer Gesundheitsversorgung berauben.
    Zudem werde erwartet, dass Trump Änderungen an einem Programm vornehmen wolle, das arme Amerikaner mit Essensmarken versorgt, hieß es weiter“.

    Zu wem oder was betet dieser Kerl nochmal?

  21. #21 von Charlie am 22. Mai 2017 - 16:17

    @Rene

    Dem Mammon natürlich. Schon irgendwie witzig, dass ausgerechnet Wähler die am meisten von Sozialleistungen angewiesen sind, neoliberale Rechtspopulisten wählen.

  22. #22 von user unknown am 23. Mai 2017 - 01:05

    @Monika:

    drawingwarrior, irgend etwas beten alle an, die einen bewußt, die anderen unbewußt,.

    Kannst Du beschreiben, wie das geht, dieses unbewusste Anbeten?

    Ich meine, wie kann ich überprüfen, ob das stimmt, was Du schreibst, und dass ich irgendwas unbewusst anbete?

    Wenn es unbewusst ist, dann könnte es ja auch sein, dass Du unbewusst neben Deinem Gott, obwohl Du nur einen haben sollst, weitere anbetest, vielleicht bist Du unbewusst Muslima, Zeugin Jehovas, Borussia-Dortmund- und Helene-Fischer-Fan, betest unbewusst Staat und Geld und Satan an?