Kirchgeldbriefe flattern in die Häuser

Das Kirchgeld für evangelische Christen wird fällig. Dieses wird nicht über die Steuer abgerechnet. Dies hat einen Vorteil.

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[http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/kirchgeldbriefe-flattern-in-die-haeuser-21102-art1520385.html

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  1. #1 von Skydaddy am 19. Mai 2017 - 13:59

    Das Kirchgeld wird fällig, weil in Bayern und Baden-Württemberg anstatt der üblichen neun Prozent nur acht Prozent erhoben werden.

    Wenn die Kirchensteuer in Bayern nur 8 statt der üblichen 9 Prozent beträgt, dann sollte die Hebegebühr, die der Staat für den Einzug verlangt, HÖHER sein – denn der Aufwand für den Staat bleibt ja gleich, egal ob 8 oder 9% eingezogen werden. Wenn aber wegen der 8% das Kirchensteueraufkommen gut 10% niedriger ist als in anderen Ländern, sollten 3,3% Hebegebühr verlangt werden.

    Tatsächlich müssen die Kirchen in Bayern allerdings nur 2% bezahlen.

  2. #2 von Unechter Pole am 19. Mai 2017 - 14:16

    Dann sollen die den „entscheidenden Vorteil“ nutzen und alle ihre Mitgliedsbeiträge auf diese Art und Weise erheben.

  3. #3 von Willie am 19. Mai 2017 - 23:43

    Das jährlich von den evangelischen Gemeindemitgliedern eingeforderte Kirchgeld ….

    Man beachte: eingefordert nicht erbeten

    „Wir können das Kirchgeld dort einsetzen, wo die von uns bestimmbaren Schwerpunkte liegen, auf den Bedürfnissen der Menschen. … Großen Wert legen wir zudem auf gut ausgebildete haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter.

    Kurz: Nicht den menschlichen Bedürfnissen, sondern denen der Kirche selbst. Wenn ans menschliche helfen geht, dann fordert man die ehrenamtliche Mitarbeit.