63 Studien: Atheisten sind klüger als Gläubige

US-amerikanische Wissenschaftler haben eine Ansammlung aus 63 Studien zusammengefasst und sind zum Entschluss gekommen, dass Intelligente Menschen in der Regel häufiger Atheisten als gläubige Menschen sind. 

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[http://www.bigfm.de/buzzhaltestelle/20045/zusammenfassung-63-studien-belegt-atheisten-intelligenter-glaeubige-menschen

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  1. #1 von Monika am 18. Mai 2017 - 10:58

    Autisten sind ja auch häufig sehr intelligent.
    Atheismus halte ich sowieso für religiösen Autismus.

  2. #2 von Smiling_Joe am 18. Mai 2017 - 11:00

    Sie sind zu dem „Entschluss“ gekommen?

  3. #3 von Hinterfragerin am 18. Mai 2017 - 11:42

    Ich denke, es ist andersherum: Nicht Atheisten sind klüger als gläubige Menschen, sondern klügere Menschen werden, unter den richtigen sozialen Umständen (keine absolute Meinungshoheit der Religion mehr, sozialer Druck nimmt ab) eher zu Atheisten oder zumindest Agnostikern. So wird es ja im Text auch formuliert.

    Vermutlich, weil sie tendenziell eher dazu neigen. Dinge in Frage zu stellen und zu reflektieren.

  4. #4 von deradmiral am 18. Mai 2017 - 11:53

    In dem Artikel wird Alan Turing falsch geschrieben. Wahrscheinlich ist meine Intelligenz daran schuld, dass ich immer wieder Fehler finde…

  5. #5 von Veria am 18. Mai 2017 - 11:59

    @Monika: Erklär mir bitte den Begriff „religiöser Autismus“ genauer, insbesondere auch im Hinblick darauf, was daran für die Existenz eines Gottes oder mehrerer Götter spricht.

  6. #6 von drawingwarrior am 18. Mai 2017 - 12:16

    Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, das intelligente Menschen selbst entscheiden was für sie wichtig ist und was nicht.
    Damit fällt die sonntägliche Zwangsbeglückung durch den Dorfschamanen sehr schnell in die Kategorie besonders wertfrei.

  7. #7 von Charlie am 18. Mai 2017 - 12:41

    Ich bin wegen des Atheismus nicht klüger geworden, sondern gebildeter!

  8. #8 von Skydaddy am 18. Mai 2017 - 13:09

    Dieser Zusammenhang zwischen Atheismus und Autismus (oder Asperger-Syndrom) wird ja schon seit Längerem von apologetischer Seite behauptet, und ich gehe davon aus, dass er in der Tendenz tatsächlich besteht. Einfach deshalb, weil Religionen ganz massiv auf sozialen Druck setzen. (Die (Kirchen-) „Strafe“ der Exkommunikation gibt es ja heute noch, und auch bei Sekten ist es typisch, dass die Opfer erst sozial abhängig gemacht werden, von der Außenwelt isoliert, und dann mit dem Ausschluss bedroht werden.) Da wird es natürlich Leuten einfacher fallen, offen die Religion aufzugeben, wenn sie weniger Wert darauf legen, was andere denken.

    Das macht Atheisten zwar weder zu Autisten noch zu Aspergern, aber die TENDENZ wird sich sicher feststellen lassen.

    Apologeten, die mit diesem Zusammenhang kommen, scheinen geistige Unabhängigkeit für einen Nachteil zu halten, das sagt schon sehr viel.

  9. #9 von Diamond Mcnamara am 18. Mai 2017 - 13:23

    Monika spricht mit ihrem Gotte. Sie hat mir versprochen, beim nächsten Male mit ihren Smart-Phone das Gespräch aufzunehmen (nur, wenn ER auch antwortet, natürlich). Danke im voraus, Monika.

  10. #10 von Skydaddy am 18. Mai 2017 - 13:30

    Jetzt sind es schon 64 Studien …

  11. #11 von ptie am 18. Mai 2017 - 13:31

    @monika:
    Autismus ist eine Entwicklungsstörung – als Atheist empfinde ich mein nicht-Glauben an schlecht definierte, nicht-belegte Gottesvorstellungen nicht als störend sondern als recht angenehm. Ich würde auch nicht Religion als Krankheit bezeichnen – außer diejenige Person würde darunter leiden.
    Ich habe Freude daran, dem ersten Augenschein nicht zu glauben sondern darüber nachzudenken und es in Zweifel zu ziehen. Ich habe auch Freude am offenen Gedankenaustausch. Ich erfreue mich häufig an mir fremden Ansichten, da ich durch diese lernen kann. Ich habe mit Freude und Spannung als Jugendlicher die Mythen und Sagen der Griechen und Römer. Auch die Sagen der „Germanen“ und anderer Völker habe ich gelesen. Ich habe Texte zu den religiösen Vorstellungen von „Naturvölkern“ gelesen. Ich habe mich beschäftigt mit Hinduismus, Buddhismus und vielen anderen Religionen. Gerade die Vielzahl dieser unterschiedlichen Göttervorstellungen hat mich dazugebracht, diese Vorstellungen anzuzweifeln.

    Religiöser Autismus führt vielleicht dazu, dass man bei der Gottesvorstellung bleibt, in der man aufgewachsen ist.

    Ich hoffe, dir ist klar, dass diese 63 Studien nicht beweisen, dass jeder Atheist intelligenter als jeder Religiöse Mensch ist. Die Intelligenz dürfte „normalverteilt“ sein. Das bedeutet, dass es viele religiöse Menschen gibt, die intelligenter als viele Atheisten sind. (Andersherum gilt das nach den Studien natürlich erst recht :-))

  12. #12 von Monika am 18. Mai 2017 - 15:44

    Religiöser Autismus führt vielleicht dazu, dass man bei der Gottesvorstellung bleibt, in der man aufgewachsen ist.“

    Kann ich so gelten lassen, ptie- , ich bin ja konvertiert!
    Im Übrigen danke ich für die sachlichen Antworten..

  13. #13 von Deus Ex Machina am 19. Mai 2017 - 07:38

    „Religiöser Autismus“ ist genau wie die sog. relig. (A-)Musikalität nur ein lausiger Versuch, den eigenen irrationalen, unbegründeten, idiotischen Glauben als besondere Fähigkeit, Vorteil oder zusätzlichen „Sinn“ darzustellen.

  14. #14 von Monika am 19. Mai 2017 - 12:05

    Oder als Charisma (Gnadengabe)!

  15. #15 von Hypathia am 19. Mai 2017 - 12:51

    @ Monika

    Wenn der Glaube an einen Gott eine Gnadengabe ist, wie du schreibst, dann ist er ja noch ein größeres Arschloch, wenn er die Ungläubigen in die Hölle schickt! Denn die Ungläubigen können ja gar nichts dafür, dass dieser Gott ihnen nicht die „Gnade“ gibt, an ihn glauben zu können.

  16. #16 von Monika am 19. Mai 2017 - 16:31

    Hyphatia, es gibt keine Hölle, aber wenn es sie gäbe- Gott kann tun und lassen, was er will, Es muß dir nicht gefallen.

  17. #17 von Hypathia am 19. Mai 2017 - 17:32

    @Monika

    Dann landen wir alle im Himmel? Egal ob wir glauben oder nicht?

  18. #18 von Veria am 19. Mai 2017 - 17:52

    Ich glaub, Adventies sind halbe Nihilisten: Wer nicht glaubt, hört nach dem Tod auf zu existieren. Zeugen Jehovas sehen das übrigens genauso.

    (Und ich hab schon den ZJ gesagt: Tja, und? Dann wird für mich ja alles genauso, wie ich es erwarte.)

  19. #19 von Veria am 19. Mai 2017 - 17:53

    Okay, Nihilist ist nicht das richtige Wort. Aber ihr wisst, was ich meine, halt dass mit dem Tod richtig aus ist.

  20. #20 von Monika am 19. Mai 2017 - 18:02

    Hyphatia, nein, wir sind alle tot, wenn wir gestorben sind.

  21. #21 von Monika am 19. Mai 2017 - 18:07

    Veria, das ist soweit richtig, allerdings werden wir nach adventistischen Glauben am jüngsten Tag auferstehen,gerichtet werden, und die einen werden dann entgültig sterben, und die anderen- die sich darauf berufen dürfen,das Christus selbst für ihre Schuld bezahlt hat- auf der „neuen Erde“, also nicht im Himmel, für ewig leben.
    Letztendlich bejommen wir also, was wir erwartet haben.

  22. #22 von Torchy am 19. Mai 2017 - 18:07

    @Monika
    Okay, Gott ist also der Chef, der dem Großteil seiner Angstellten falsche Anweisungen gibt und sie dann dafür bestraft.
    Und das sollen wir jetzt so wie du super finden?
    Nein danke!

  23. #23 von Monika am 19. Mai 2017 - 19:32

    Torchy, wer sagt, das du es super finden sollst? Glaubst du ernsthaft, Gott wäre auf deine Zustimmung angewiesen?

  24. #24 von Charlie am 19. Mai 2017 - 23:35

    @Monika

    Dein Gott ist nicht groß, sondern nur ein Zwerg in deinem Kopf.

  25. #25 von Deus Ex Machina am 20. Mai 2017 - 00:10

    @ Monika:

    Langweile uns doch bitte nicht mit dem, was dein imaginärer Großer Bruder alles kann/will/(nicht)braucht. Du offenbarst nur ein krankes, gestörtes Weltbild, speziell im Val Kilmer-Thread. Kannst ja gerne deinem Gott auf Knien für den Holocaust danken, den dein Gott ja offenbar dann auch gewollt hat, da er ja passiert ist.
    Widerwärtig!

  26. #26 von Torchy am 20. Mai 2017 - 00:51

    @Monika
    Ich hätte gern gewusst, wie du das findest, was dein Gott da abzieht!

  27. #27 von awmrkl am 20. Mai 2017 - 17:50

    @Monika am 19. Mai 2017 – 19:32

    „wer sagt, das du es super finden sollst? Glaubst du ernsthaft, Gott wäre auf deine Zustimmung angewiesen?“

    Dann liege ich doch richtig, wenn ich sage, daß dieses „GoTT“ (wenn er denn existierte) ein riesen-Arschloch ist, der hinterfotzigste Diktator, der je existiert hätte (weiter siehe bei R. Dawkins).

    Und ich lebe mein Leben so, als existierte er nicht. Das ist wesentlich entspannter, als sich über sowas Gedanken zu machen.

  28. #28 von Monika am 21. Mai 2017 - 09:03

    Deus Ex Machina, ich langweile dich? Das finde ich unfair, im Gegenteil ist doch jede Diskussion, bei der es nicht wenigstens einen abweichende Meinung gibt, langweilig. Ich bin hier das Salz in der Suppe und der Pfeffer im Salat!

  29. #29 von Monika am 21. Mai 2017 - 09:06

    awmrkl: :“Da kommt kein Laster auf mich zugefahren, da kommt kein Laster, ich mach einfach die Augen zu, dann ist er weg… Krach, Schepper“.

  30. #30 von awmrkl am 21. Mai 2017 - 09:16

    LKW sind real …

  31. #31 von drawingwarrior am 21. Mai 2017 - 09:18

    @monika

    Den Laster, der auf mich zufährt, kann ich sehen, ich habe schon viele Laster gesehen und ich müsste mich zwingen nicht an die Existenz von Lastern zu glauben.
    Mit Deinem Gott verhält es sich anders herum.
    Den müsste ich mir herbei phantasieren, damit er mich überfährt.
    Was denkst Du eigendlich, warum das Gericht/der-Laster-überrollt-mich erst nach dem Tode kommen soll?
    Möglicherweise, weil noch keiner von den Toten zurückgekehrt ist, so liegt Dein Gott und sein Laster jenseits dessen, was ich belegen könnte?

  32. #32 von awmrkl am 22. Mai 2017 - 01:04

    @Monika am 21. Mai 2017 – 09:03

    „Ich bin hier das Salz in der Suppe“
    Ja, aber diese Suppe ist dadurch bei etwa 50% Salzkonzentration …
    „und der Pfeffer im Salat!“
    Neee, eher die superscharfe Chili beim sprichwörtlichen zweiten „Genuß“ … braucht kein Mensch.

    Du nimmst Dich zu wichtig.