Mafiöse Barmherzigkeit

Ein Flüchtlingszentrum in Kalabrien befand sich praktisch vollständig in der Hand der ’Ndrangheta. Der Mafia-Clan zweigte mindestens 36 Millionen Euro in die eigenen Kassen ab.

(…)

Hinter Gitter gewandert ist auch der Priester von Isola di Capo Rizzuto, welcher der Führung des Zentrums eine zusätzliche Aura von Frömmigkeit verliehen hatte – und sich ebenfalls schamlos bereichert haben soll: Don Edoardo Scordio – so heißt der Mann – hat laut der Staatsanwaltschaft unrechtmäßig 132 000 Euro für angebliche „sprirituelle Dienste“ in Rechnung gestellt. Das Geld deponierte der Priester auf einem Schweizer Bank.

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[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/organisierte-kriminalitaet-mafia-fuehrte-fluechtlingsheim-in-italien/19806022.html

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  1. #1 von Rene am 16. Mai 2017 - 11:30

    Da kann die Mutter aller Schutzgeldorganisationen nur müde lächeln. 36 Millionen? Echt jetzt? Soviel zahlt man in Limburg aus der Portokasse.

  2. #2 von user unknown am 16. Mai 2017 - 21:32

    Er kann dennoch ein erstklassiger Theologe sein, denn an praktischen Erfolgen lassen sich Religionen nicht messen. Auch kann er privat ein ganz netter Mensch sein, wie andere Verbrecher auch.

    Als Vorbild und Heiliger eignet sich der Herr nicht mehr, aber es bleiben ja genügend unbescholtene Priester.

  3. #3 von Monika am 18. Mai 2017 - 16:02

    Denen ist nichts heilig!