Lehrerin fügt sich der Dienstanweisung und nimmt ihr Kreuz ab

Evangelische Lehrerin an einer staatlichen Schule in Berlin-Wedding hatte eine Dienstanweisung erhalten, kein Kreuz an ihrer Halskette zu tragen.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/59596

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  1. #1 von Unechter Pole am 15. Mai 2017 - 19:29

    Es geht doch!

  2. #2 von user unknown am 15. Mai 2017 - 19:42

    Das ist sicher Teil der Islamisierung.

  3. #3 von stephancologne am 15. Mai 2017 - 20:03

    Hat schon jemand „Christenverfolgung“ gesagt?
    Nein?

    Christenverfolgung!!1!

  4. #4 von Willie am 15. Mai 2017 - 23:44

    Und, gibt es schon Erfahrungswerte? Ist ihr unterricht jetzt seelenloser?

  5. #5 von Muriel am 16. Mai 2017 - 07:21

    Ich find’s nach wie vor eher albern und bedaure diese Anweisung.

  6. #6 von Smiling_Joe am 16. Mai 2017 - 07:59

    @Muriel:
    Das ist der Bumerang, der jetzt zurück geflogen kommt. Grade im Umfeld der Mittfünfziger höre ich hier in der Gegend häufig, dass es den Leuten nicht passt, wenn Lehrerinnen Kopftücher tragen. Bei einigen habe ich es jüngst mitbekommen, dass sie sich aber über abgehängte Kreuze und ein Verbotfür das Tragen religiöser Symbole „im Amt“ ärgern. So ist das nunmal – entweder alle, oder keiner.
    Ich wäre nur froh wenn die Politik die Gleichheit in den wichtigen Bereichen umsetzen würde, anstatt sich an solchen Lapalien aufzuhängen.

  7. #7 von paul0f am 16. Mai 2017 - 09:29

    Und .. hat ihr Gott sie dafür gestraft oder ist sie nun ohne Gebimmel um den Hals weniger Mensch, weniger Frau oder ganz allgemein weniger Wert? Nein! Dann könne auch die Hardcore-Muslimas ihre Koopftücher abnehmen .. das entwertet sie in keinster Weise und sie bleiben Mensch und Frau. 😉

  8. #8 von Muriel am 16. Mai 2017 - 09:39

    Sie können. Ich kann auch jederzeit meine Hose ausziehen, ohne dass mich das als Mensch entwertet. Hoffe ich zumindest.
    Aber gemeinhin gestehen wir Leuten in nichtuniformierten Berufen zu, selber zu entscheiden, wie sie sich anziehen.

  9. #9 von user unknown am 16. Mai 2017 - 13:26

    @Muriel:
    Gestehen wir nicht. Nur vollzieht sich die stillschweigende Anpassung normalerweise so reibungslos, dass es gar nicht zu Fällen kommt, die man diskutieren könnte.

    Es wird über keine Lehrer mit „Böhse Onkelz“- oder Londsdale-T-Shirt diskutiert, weil es keine gibt, nicht weil die Gesellschaft das tolerieren würde.

  10. #10 von Muriel am 16. Mai 2017 - 14:04

    Ist zwar fast egal, weil was ganz Anderes, aber jetzt bin ich neugierig: Was ist deine Quelle für diese Behauptung?

  11. #11 von Willie am 16. Mai 2017 - 23:12

    Nachtrag, auch zu meinem Post:

    Die Lehrerin hat wohl back to the roots gefunden und braucht das Kreuz nicht mehr, da sie nun einen Anhänger mit dem Fisch (Ichthys) benutzt..
    http://ze.tt/in-staatlichen-schulen-hat-religion-nichts-zu-suchen/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

  12. #12 von user unknown am 17. Mai 2017 - 00:06

    Ist zwar fast egal, weil was ganz Anderes, aber jetzt bin ich neugierig: Was ist deine Quelle für diese Behauptung?

    Anekdotische Evidenz. Weil ich keine Fälle kenne nehme ich, ignorant wie ich bin, an, dass niemand solche Fälle kennt. Meine nassforsche Behauptung soll Widerspruch provozieren, falls doch jemand Fälle kennt. Wenn niemand widerspricht nehme ich das als 2. Schritt der Evidenzgewinnung.
    Wenn die Argumentation anschlägt, werden die Leute diese Anekdote solange rumtragen und weitertragen, bis sie auf jemanden stoßen, der widerspricht und einen Fall kennt, und dann werden sie zurückkommen und mir diesen Thread hier um die Ohren hauen (in 2, 3, 10 Jahren). Wenn nicht bleibe ich bei der Behauptung.

    Ich habe noch eine Anekdote:
    Ein Busfahrer in BaWü hatte Ausländer (2015 o. 2016) zum Flughafen zur Abschiebung zu bringen und sich stilsicher in Thor-Steiner-Klamotten gekleidet, oder was ähnliches. Ein Bürger, den das anwiderte, hat daraufhin den Busunternehmer verständigt und den Busfahrer öffentlich über die Medien angeprangert und gefordert, dieser müsse entlassen werden, was auch geschah.

    Viele Details zu dem Fall waren nicht zu erfahren, etwa ob die Abgeschobenen an der Kleidung die Gesinnung des Busfahrers ablesen konnten und ob es sie überhaupt interessiert hat. Ob es einen Arbeitsgerichtsprozess gab. Ob der Arbeitgeber aus Überzeugung gehandelt hat, oder nur um schlechte Presse zu vermeiden. Link habe ich nicht mehr.

    Worauf ich hinaus will: Nur weil es kein Gesetz gibt heißt das nicht, dass es keine ungeschriebenen Gesetze gibt, die Wirksamkeit im Alltag entfalten. Man kann auch sagen, dass juristischer Regelbedarf erst da entsteht, wo implizite Selbstverständlichkeiten von mehreren über längere Zeit und wiederholt in Frage gestellt werden.

  13. #13 von Muriel am 17. Mai 2017 - 09:43

    Du hast interessante Vorstellungen. Danke fürs Erklären jedenfalls!

  14. #14 von Monika am 18. Mai 2017 - 16:19

    Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!

  15. #15 von Monika am 18. Mai 2017 - 16:22

    user unknown@ es ist wirklich widerlich, wie sehr sich das Denunziantentum ausbreitet.

  16. #16 von Veria am 19. Mai 2017 - 08:28

    Ich mag es, wenn jemand Galaxy Quest zitiert.

  17. #17 von Monika am 19. Mai 2017 - 10:13

    Veria, und dafür einen Daumen hoch auch von mir! Der beste Star Trek-Film ever! 😉