USA: Jesuiten geben Indianern ihr Land zurück

Nach 137 Jahren bekommen die Sioux-Indianer bis Ende des Monats ein 500 Hektar großes Grundstück zurück. Als die US-Regierung den Jesuiten im Jahr 1880 das Land für Kirchen und Friedhöfe übertragen hatte, gab es 23 Missionsstationen, jetzt seien alle wegen zu weniger Menschen in der Region geschlossen. „Nun ist es an der Zeit, dass die Stämme alle Grundstücke wieder zurück bekommen, die der Kirche für religiöse Zwecke zur Verfügung gestellt worden waren“, hat der Vorsitzende der Mission, Pater John Hatcher laut Nachrichtenagentur fides angekündigt.

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[http://de.radiovaticana.va/news/2017/05/12/usa_jesuiten_geben_indianern_ihr_land_zurück/1311720

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  1. #1 von Charlie am 14. Mai 2017 - 16:08

    Wie hat die Regierung das Land bekommen??

  2. #2 von Gerry am 14. Mai 2017 - 16:45

    Na klar, wenn man den Scheiß selbst nicht mehr braucht, dann gibt man’s zurück.

    Die großherzige Kirche in Aktion!

  3. #3 von user unknown am 14. Mai 2017 - 17:19

    Das sind 2×2.5 km, falls das noch jemand nicht aus dem Kopf sagen kann. 🙂

  4. #4 von Willie am 15. Mai 2017 - 03:10

    Mich würde dabei mal interessieren, wieviel von dem Land vorher „heiliges Land“ der Indianer (ich bevorzuge Natives) war. Wieviel Land war deren Friedhofsbereich, der von diesen Jesuiten und Christen geschändet wurde und nun, ein weiteres Mals, zum schänden freigegeben wird, indem man die christlichen Friedhöfe mit den Überresten dieser Menschen „feil gibt“. (Wobei ich mir wieder denken kann, dass diese Natives eher die Totenruhe bei Christenfriedhöfen wahren werden).

  5. #5 von Hypathia am 15. Mai 2017 - 11:23

    Aja, jetzt wo man alle Sioux-Indianer erfolgreich von ihrem Land vertrieben hat, gibt man es ihnen wieder zurück, weil niemand mehr da ist, dem man den christlichen Glauben aufzwingen kann und der für diese Zwangsbekehrung auch noch bezahlt.

  6. #6 von paul0f am 15. Mai 2017 - 12:30

    *g Und was mussen die Siox für die Rückgabe zahlen?^^