Sind Staat und Kirche wirklich streng getrennt?

Vor zwei Wochen hielt die Alternative für Deutschland in Köln ihren 6. Bundesparteitag ab und beschloss hierbei etwas, worüber bisher so gut wie niemand berichtet hat. Sie beschloss etwas, das die einen als ungeheuerlich, die anderen als unglaublich mutig, couragiert und längst überfällig ansehen.

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theeuropean.de

 

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  1. #1 von Charlie am 14. Mai 2017 - 16:05

    Wir brauchen Laizismus und kein Schein-Sakularismus!!

  2. #2 von Gerry am 14. Mai 2017 - 16:46

    AfD will Kirchsteuer abschaffen

    DAS wäre mal eine Forderung die die anderen Parteien übernehmen sollten.

    Aber stattdessen werden sie wieder nur die xenophoben und sonstig schwachsinnigen Forderungen kopieren. Und sich dann wundern warum das mit den „Volksparteien“ nicht mehr läuft….

  3. #3 von user unknown am 14. Mai 2017 - 18:05

    Ein sehr sachlicher Artikel und eine sachliche Kritik am Status Quo.

    Es fehlen noch Kirchen in Ethikräten, in Rundfunkräten, die Privilegien im Fernsehen, die Privilegien vor Gericht, das juristische Privileg der Mitarbeiterdiskriminierung in kirchlich geleiteten Einrichtungen, Ausnahmen vom Lärmschutz, Feiertagsgedings, Militärgeistliche und Dinge, die ich jetzt vergessen habe.

    Was noch fehlt ist eine Betrachtung der Wähler. Dass 55% in der Kirche sind heißt nicht, dass diese auch mit der jetzigen Situation zufrieden sind, zumal da ja die christlichen Arbeitnehmer dabei sind, die nur noch in der Kirche sind, um ihren Arbeitsplatz zu schützen. Ich schätze das 80% der Christen nichts dagegen hätten, wenn die Kirche aus der staatlichen Sonderbehandlung rausfliegt.

    Selbst bei engagierten und berufsmäßigen Christen (Priester, …) gibt es ja einige, die sich für eine strengere Trennung aussprechen.

    Insofern ist die Frage, ob man nicht mehr Stimmen mit einer solchen Kampagne gewinnen als verlieren kann.

  4. #4 von Gerry am 14. Mai 2017 - 20:16

    @ u.u.

    Ich schätze 80% würden es gar nicht mitbekommen wenn die kirchliche Sonderbehandlung abgeschafft würde. Interessiert die genauso wenig wie die aktuelle Sonderbehandlung.

    Die Frage ist also, wie wir die Politiker davon überzeugen dass „die tumbe Masse“ das mit Stimmen belohnen würde. Das „11. Gebot“ scheint mir da einen funktionierenden Ansatz zu haben.

  5. #5 von user unknown am 14. Mai 2017 - 20:46

    @Gerry:
    Solange die Christen so starke Lobbies in Parteien und Medien haben würden die das mitbekommen: Nachrichten, Will; Maischberger, Illner, Plasberg, Presseclub, … – die können schon dafür sorgen, dass man das mitbekommt.

    Bei der Beschneidungsdebatte waren 80% gegen das Gesetz, ich würde schätzen von den Gästen in den Talkshows waren 80% dafür.

    Die Sterbehilfedebatte wurde m.E. leiser geführt, auch 80% der Bev. gegen ein neues Gesetz, in den Diskussionen immer als Außenseiterposition präsentiert, vielleicht 1/3 zu 2/3.

    Sind aber subjektive Eindrücke eines voreingenommenen Ideologen. 🙂

  6. #6 von Unechter Pole am 14. Mai 2017 - 21:57

    @uu
    Es wird sich irgendwas erst dann langsam bewegen, wenn die Kirchen nur 15 % der Bevölkerung ausmachen und ausschließlich aus (aus Polen und Indien importierten) Klerikern, Ü-80ern sowie Erzieherinnen, Ärzten und Krankenschwestern bestehen.

  7. #7 von Willie am 15. Mai 2017 - 03:01

    Dass nun ausgerechnet eine Partei, die es gerade mal vier Jahre lang gibt und die sich ohnehin bereits mit allen mächtigen Playern (Altparteien, Medien …) angelegt hat, sich auch noch traut, sich mit den Kirchen anzulegen, alle Achtung.

    Nimmt man aus dem Satz die „vier Jahre“ heraus, dann ist das „Hut ab“ nicht mehr gegeben: Dass nun ausgerechnet eine Partei die sich ohnehin bereits mit allen mächtigen Playern (Altparteien, Medien …) angelegt hat,sich auch noch traut, sich mit den Kirchen anzulegen, wen verwunderts.

    Kurz: Nur weil diese Partei auch mal einen richtigen Punkt thematisiert wird daraus die Partei nicht besser.

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