Streit um homosexuellen Pfarrer

In Vlotho sieht sich ein homosexueller Pfarrer von Mitgliedern der Nachbargemeinde durch eine Veröffentlichung in deren Gemeindebrief angefeindet. Er erwägt, in der Nachbargemeinde nicht mehr zu predigen und droht mit einer Anzeige.

weiterlesen:

[http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Vlotho/2777096-Mitglieder-der-Nachbargemeinde-sprechen-von-Suende-Streit-um-homosexuellen-Pfarrer

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  1. #1 von Rene am 10. Mai 2017 - 15:36

    Löst Euch auf, geht nach Hause, und pft, kein Problem mehr.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 11. Mai 2017 - 11:10

    Ungestörtes Ausleben der sexuellen Orientierung ist ein Menschenrecht.

    Menschenrechtsorientierte Christen finden dafür in der Bibel genau so Argumente wie umgekehrt homophobe Christen sich auf die „Heilige“ Schrift stützen können.

    Das gleiche Problem verschiedener „Lesarten“ hatten wir schon beim christlichen Für und Wider die Sklaverei und die Todesstrafe.

    Wenn ein Gott existierte, hätte er diese Unklarheiten schon längst beseitigt.

    Aber eingebildete Fabelwesen aus der antiken Mythologie spiegeln immer nur die Auffassung des jeweiligen Kopfes wider, in dem sie herumgeistern. Als Anregung für Künstler ganz gut, zur Begründung von Moral völlig ungeeignet.

    Lesetipp: Edmüller, Die Legende von der christlichen Moral: Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist

  3. #3 von Skydaddy am 11. Mai 2017 - 11:20

    Tja, zu solch kindischen Auseinandersetzungen kommt es zwangsläufig, wenn man seine Konflikte

    (a) nicht auf der Grundlage von Logik und Fakten führt und

    (b) stattdessen auf Basis einer in sich widersprüchlichen, unplausiblen und absurden Grundlage.

    Irgendwie ist einem der schwule Pfarrer ja sympathisch, aber wenn er selbst daran mitwirkt, dass die Leute ihre Positionen aufgrund von Basis (b) beziehen, hat er es auch nicht besser verdient.