Interreligiöses Lernen – Schulfach Toleranz

Auch im Klassenzimmer treffen unterschiedliche Konfessionen aufeinander – ein idealer Ort, um schon früh einen Dialog zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen zu beginnen. Unsere Reporterin hat sich umgesehen, was Schule tut, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Die evangelische Kirche gestaltet den Religionsunterricht

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[http://www.deutschlandfunkkultur.de/interreligioeses-lernen-schulfach-toleranz.976.de.html?dram:article_id=385693

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  1. #1 von Unechter Pole am 9. Mai 2017 - 19:55

    Das Gelabber über den „Dialog der Religionen“ dient nur dazu, die Bedeutung der Religion in der Gesellschaft über den tatsächlichen Maß zu überhöhen. Wichtigere Kriterien bleiben unberücksichtigt. So spricht niemand über den Dialog der Bayern- und Borussiafans oder den Apple- und Samsunganhänger. Und um die Fußball- und Händydesinteressierte kümmert sich sowieso keiner.

  2. #2 von Torchy am 10. Mai 2017 - 22:19

    Warum müssen sich fünfzehnjährige Schüler gegenseitig ihre Hirnwürmer zeigen, die sie von verantwortungslosen und sicherlich teilweise auch einfach religionsverblödeten Erziehungsberechtigten eingepflanzt bekommen haben?

    Wo ist der dringend notwendige Dialog mit den Verantwortlichen, den Eltern? Die sollen sich den Schülern gegenüber erstmal für diesen Unfug rechtfertigen!

  3. #3 von Friedensgrenze am 11. Mai 2017 - 04:25

    Religion ist Sprachwirrwar. Dies geschieht aufgrund von behaupteten aber nicht beweisbaren Thesen. So was gehört nicht an Schulen. Es ist auch nicht gut, wie im Beitrag behauptet, dass nun islamische Theologie studiert und an Schulen gelehrt werden kann.

    Die Mode der Merkelpolitik, die besagt, dass alle Weltanschauungen aus den drei monotheistischen Religionen aufgebaut werden könnte ist schlicht falsch, menschenfeindlich und führt zum Ende menschlicher Freiheit.

  4. #4 von Skydaddy am 11. Mai 2017 - 11:38

    Ich finde diesen gemeinsamen Unterricht zwar hanebüchen, er wird der Säkularisierung aber nur Vorschub leisten. Zwar nicht so, wie ich es organisieren würde – aber die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die etwas anderes glauben, und die sich deshalb weder besser verhalten noch vom Schicksal besser bedient werden, und deren Argumente zwar nicht überzeugend sind, aber auch nicht schlechter als die eigenen, wird aus Sicht der Religiösen ihren Tribut fordern.

    „Okay, muss ich mir als Christ jetzt Angst machen“, fragt Gloy weiter. „Weil einige haben gesagt, hier im Koran steht, in der Bibel sind Fehler drin. Muss ich mich jetzt schlecht fühlen oder das akzeptieren?“

    Die Schüler beginnen zu diskutieren, murmeln. „Sie haben ja ihre eigene Religion.“

    Hier zeigt sich, wie die Schüler verblödet werden und der christliche Lehrer bereits verblödet ist. Ob in der Bibel Fehler (oder Widersprüche) sind, lässt sich objektiv feststellen. Insbesondere hängt der Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht davon ab, ob man Christ ist oder Muslim.

    Und als Christ sollte man eigentlich an dieser Frage interessiert sein und sie nicht damit abtun, dass man selbst Christ ist und er andere Muslim.