„Einstein war unter der Hand Theologe“

Welcher Physiker glaubte an Gott, welcher nicht? Der Wissenschaftsjournalist Ernst-Peter Fischer hat in seinem Buch „Wenn das Wissen nicht mehr reicht“ versucht, diese Fragen zu klären. Allerdings bleibt er sehr philosophisch, vom Gott der Bibel lesen wir wenig, und zu oft verliert der Autor das eigentliche Thema aus den Augen.

(…)

Schließlich führt in einem solchen Buch kein Weg um Albert Einstein, Niels Bohr und Werner Heisenberg herum. Der Dichter Friedrich Dürrenmatt habe einmal den Verdacht geäußert, dass Einstein „unter der Hand als Theologe tätig“ gewesen sei, schreibt Fischer, und weiter: „Den Eindruck kann man durchaus bekommen, wenn man einmal nachzählt, wie oft Einstein sich über Gott und Götter geäußert hat.“ So sagte Einstein einmal: „Ich möchte nichts anderes als meine Ruhe haben und wissen, wie Gott die Welt erschaffen hat. Seine Gedanken sind es, die mich beschäftigen.“ Fischer fügt hinzu: „Einstein vertrat die Idee einer verständlichen Welt, in der Gott die Gesetze so versteckt hat, wie es Eltern mit Ostereiern im Garten machen.“

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/05/08/der-glaube-der-physiker/

 

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  1. #1 von Elvenpath am 8. Mai 2017 - 19:59

    Das sind nichts weiter, als fromme Lügen. Und das hat Einstein schon selber gesagt.

    „Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen
    Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt
    wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies
    niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in
    mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine
    unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere
    Wissenschaft enthüllen kann.“ -Albert Einstein-

    „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher
    Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich
    primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich)
    etwas daran ändern.“ -Albert Einstein-

  2. #2 von Charlie am 8. Mai 2017 - 20:37

    Einstein hat sich oft über Gott geäußert? Wie viele falsche Zitate sind darunter??

  3. #3 von Olaf am 8. Mai 2017 - 21:19

    Elvenpath, so funktioniert das mit dem zitieren aber nicht wirklich ;).
    Vergleiche Kommentar #2 🙂

  4. #4 von Charlie am 8. Mai 2017 - 21:27

    @Olaf

    Was ist falsch den Zitaten?

  5. #5 von Deus Ex Machina am 8. Mai 2017 - 22:24

    „Glaube und Wissenschaft gehören zusammen“

    –> Welcher Glaube denn? Ich sehe diese steile These nirgends belegt. Es wird nur gezeigt, dass auch Wissenschaftler gläubig sein konnten, so wie sich Gläubige eben alles noch so hinbiegen, dass es in ihr verqueres Weltbild passt. Oder wie lange Zeit unsere Erkenntnisse eben noch nicht eine Gefahr für die Religionen.
    Wenn ein Gläubiger sagt, dass für ihn zwei Dinge keinen Widerspruch darstellen, ist das für mich praktisch schon Grund genug, erstmal dazu in Opposition zu gehen.

    An dieser Stelle muss ich Fischer aber auch mal ausdrücklich loben. Hat er doch diesem arroganten Schnösel Schwanitz Parolie geboten, als der Wissenschaft nicht zur Allgemeinbildung zählte.

  6. #6 von oheinfussel am 8. Mai 2017 - 23:25

    Und ich rede oft über Hölzer – bin ich jetzt ein Baum?

  7. #7 von Willie am 9. Mai 2017 - 01:06

    Und was ändern solche Untersuchungen und hineininterpretierten Aussagen an dem Punkt, dass dieser postulierte Gott immer noch nicht nachweisbar ist? Was ändert dies an den Leistungen dieser Personen? Ist die Relativitätstheorie besser, wenn er an Gott geglaubt hätte, oder bei Unglauben schlechter?

    Mir gehen solche Mutmaßungen gewaltig auf den Sack (und so macher Frau sicherlich auf die Eierstöcke), Es ändert nichts an den Erkenntnissen selbst und das Menschen in einer vielfältigerweise aufgezwungenen Religion/Religionsumfeld diese Entdeckungen gemacht haben adelt Sie für mich eher mehr, da sie sich nicht haben unterkriegen lassen.

  8. #8 von manglaubtesnicht am 9. Mai 2017 - 04:33

    Ja, klar. Einstein war heimlich Theologe, und Hitler war heimlich Atheist. Was noch? Ist der Papst heimlich Moslem, so wie Obama?

  9. #9 von awmrkl am 9. Mai 2017 - 05:34

    @mgen
    Und wer’s glaubt, wird bestimmt selig … oder heilig … oder sonstwas scheinheiliges
    🙂

  10. #10 von Henry am 9. Mai 2017 - 06:54

    Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht, durch Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten. Es ist also verständlich, dass die Kirchen die Wissenschaft von jeher bekämpft und ihre Anhänger verfolgt haben.
    (Albert Eistein, Physiker, 1879-1955)

    Es sind vor allem die Evangelischen
    und unter diesen die als „evangelikal“ bekannten Fundamentalisten,
    die immer wieder Einstein für ihre niedrigen Beweggründe missbrauchen.

    Gott ist im Grunde ein armer Teufel.
    Derzeit jobbt er als Lieferant für ewige Leben
    und die braucht man, weil sonst niemand Soldat werden will
    und für die unausweichlich kommende Apokalypse, die keine Nachhaltigkeit braucht.
    Man stirbt eben doch viel leichter und man lässt sich auch viel leichter umbringen,
    wenn man sich eines ewigen Lebens sicher sein kann.
    Und Trost gibt Gott auch recht viel.
    Doch Trost hat noch nie Sklavenketten zerrissen.
    Und wenn man jetzt sagt: Gott existiert nicht,
    was ist das?
    Die Verharmlosung eines riesigen Betruges?

    freundliche Grüße

  11. #11 von Predator am 9. Mai 2017 - 17:10

    Papperlapapp, jeder weiß doch, dass Einstein der mächtigste Nazi nach Hitler war. Also war er Atheist, weil die Nazis eben Atheisten waren. (Quelle: false facts)

    Spaß beiseite, mir geht das mit dem „Einstein war ein Religiot“-Geschreibsel ziemlich auf die Nerven, weil es irrelevant wäre für das, was er leistete und weil es einfach an den Haaren herbei gezogen ist und quasi schon etwas von einer Art eigener Religion hat. Wann ist endlich Schluss damit, oder werden die Kinder in der Schule demnächst noch lernen, was Einstein für ein toller gläubiger Christ war? (So wie sich die Dinge im Allgemeinen momentan entwickeln, erscheint es mir sogar realistisch, dass das irgendwann der Fall sein wird…)

  12. #12 von Unechter Pole am 10. Mai 2017 - 19:52

    Und was war er unter dem Fuß?

  13. #13 von Elvenpath am 12. Mai 2017 - 15:50

    @Olaf

    Bitteschön:

    1+2. Zitat
    Albert Einstein, Brief am 3. Januar 1954 an den Philosophen Eric Gutkind

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