Papst hält an „Todesstrafe für Schwule“-Bischof fest

Vitus Huonder, der vor allem mit Tiraden gegen Homosexuelle für Kritik sorgte, wird nach einer überraschenden Verlängerung seiner Amtszeit weitere zwei Jahre das Bistum Chur führen.

(…)

In einem anlässlich seiner Amtszeitverlängerung geführten Interview mit der „Luzerner Zeitung“ verteidigte Huonder erneut seine „Todesstrafen“-Rede: „Das war keine Provokation, sondern ein Hinweis auf Grundsätze“, so der 75-Jährige. „Aus meinem Vortrag wurde ein Satz aus dem Zusammenhang gerissen. Wenn man den ganzen Text liest, kommt niemand auf die Idee, dass ich jemanden vor den Kopf stoßen wollte. Ich machte aufmerksam auf die Seelsorge, die pastorale Liebe auch im Umgang mit homosexuell empfindenden Menschen. Das hat man vollständig unterschlagen.“ Unter „pastoraler Liebe“ versteht Huonder, Homosexuelle zur Enthaltsamkeit aufzurufen.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=28770

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  1. #1 von oheinfussel am 5. Mai 2017 - 19:04

    Er kann aufrufen, was er will.
    Ich hab gerne Sex mit meiner Frau und sie mit mir – heul doch!

  2. #2 von Hypathia am 5. Mai 2017 - 19:23

    @ fussel

    Der heult doch nur so rum, weil mit ihm keiner Sex haben will und er es deshalb auch keinem anderen vergönnt. 😂

  3. #3 von Charlie am 5. Mai 2017 - 19:26

    Dann wundern die sich über Kirchenaustritte??

  4. #4 von Hypathia am 5. Mai 2017 - 19:30

    Uijui, da ist ein Daumen-runter-Geber unterwegs. 😂

  5. #5 von Gerry am 5. Mai 2017 - 19:44

    Ist das dieser Reform-Papst der die Kirche umkrempelt?

  6. #6 von Yeti am 5. Mai 2017 - 21:19

    @fussel:

    mit meiner Frau

    Btw: war da nicht mal was mit Projekt Fussel 2.0?

  7. #7 von oheinfussel am 5. Mai 2017 - 21:34

    @Yeti
    Ja, aber das müssen wir noch etwas verschieben – total doof – aber aktuell lässt es sich nicht ändern 😦

  8. #8 von drawingwarrior am 6. Mai 2017 - 10:52

    Der Kontext ist, das Leute wie dieses Stück Dreck von einem Bischof, wenn sie könnten, wie sie wollten, Hexen auf Scheiterhaufen verbrennen und dabei Homosexuelle als Brennmaterial verwenden.
    Das Einzige, was sie davon abhält und sie zu dieser Rhetorik zwingt, ist ihre Machtlosigkeit in säkularen Gesellschaften.
    Das der Papst an diesem Mann festhält wundert mich nicht, weil er keine Argument hätte, um den Mann zu kritisieren, ohne seinen Glauben und dessen Fundament zu verlassen.
    Das ist ja das Perfide an diesen Aussagen, sie fussen auf der Bibel und sind innerhalb dieser Argumentationsparameter nur durch die eingesprenkelten Aufrufe zur Nächstenliebe abzumildern, was ja auch durch den Bischof erfolgte.
    Zu mehr kann sich kein katholischer Amtsträger durchringen, außer er lässt den Katholizismus hinter sich.

  9. #9 von Skydaddy am 6. Mai 2017 - 13:47

    Unter „pastoraler Liebe“ versteht Huonder, Homosexuelle zur Enthaltsamkeit aufzurufen.

    Leute, das ist nicht HUONDERS persönliche Auffassung, sondern OFFIZIELLE LEHRE DER RKK, festgeschrieben im Katechismus der Katholischen Kirche.