Messianische Juden: Holocaust als Strafe Gottes

«Es mag komisch klingen, aber wir saßen einfach da und saugten jedes Wort auf. Und wir stellten ihm Fragen wie: Wie kannst du an Gott glauben? Wo war Gott während des Holocausts? Aber Vater zeigte nie den leisesten Zweifel an Gott. Es war klar für ihn, dass Gott existiert. Er sah es einfach anders. Wenn man 5. Mose, Kapitel 27 und 28 liest und es mit dem Holocaust vergleicht, wird klar, dass die Bibel vorhersagte, dass so etwas geschehen würde, weil die Menschen Israels ihren Gott verlassen hatten.»

weiterlesen:

[http://www.jesus.ch/themen/glaube/theologie_philosophie_religion/judentum_israel/308465-papa_wo_war_gott_waehrend_des_holocausts.html

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  1. #1 von Charlie am 30. April 2017 - 14:05

    Völlig gaga zu meinen, Gott habe den Holocaust für sein „auserwähltes Volk“ geplant, weil die angeblich vom Glauben abgefallen sein sollen. Und damit ist das Verbrechen legitim, weil Gott damit seinen Breiten markiert hat und die Juden wieder alle brav ihren Babo huldigen?

  2. #2 von Hypathia am 30. April 2017 - 14:58

    Das heißt dann wohl, dass die Nazis gar nicht die Schuld für den Holocaust tragen, sondern nur Erfüllungsgehilfen dieses allmächtigen allgütigen Gottes sind. Wieso wurden sie dann verurteilt und nicht heilig gesprochen?

  3. #3 von meteo am 30. April 2017 - 16:32

    Tja, wenn man an das endlose Blutbad des Alten Testaments glaubt, wo Gott immer wieder aus den perversesten Gründen tötet (und zwar mehr als 200000 mal mehr als der Teufel), wo insbesondere die Glaubensunterschiede der anderen Völkern Gründe zu heiligen Genoziden sind, wo auch Andersgläubige in Israel hingerichtet werden müssen… kann man angesichts dieses Monsterbildes Gottes problemlos der Meinung sein, dass der Holocaust die „Strafe Gottes“ war.

  4. #4 von Elvenpath am 30. April 2017 - 17:02

    weil die Menschen Israels ihren Gott verlassen hatten.

    Ja klar. Vor allem Kinder und Babies. Auch die mussten dafür bestraft werden.
    Leute, die so etwas tatsächlich glauben, sind vollkommen im religiösen Wahn.

  5. #5 von stephancologne am 30. April 2017 - 18:45

    Das ist ein Paradebeispiel an Menschenverachtung.
    Das würde ich demjenigen auch genau so ins Gesicht sagen. Und wenn’s meine eigene Mutter wäre!

  6. #6 von Deus Ex Machina am 30. April 2017 - 19:31

    Ob diese Herrschaften wohl immer noch solche Töne spucken, wenn sie es mal mit strammen Nazis zu tun hätten? Ich glaube nicht, dass die sich für ein Konvertierungsschreiben interessieren werden, oder ob jemand „Jesus in sein Herz gelassen hat“.

  7. #7 von oheinfussel am 30. April 2017 - 21:44

    Ich würde jetzt gerne ausgiebig kotzen – aber dafür ist mir der leckere Nudelauflauf zu schade, den meine liebe Frau gemacht hat.

  8. #8 von paul0f am 1. Mai 2017 - 19:20

    Aber Vater zeigte nie den leisesten Zweifel an Gott. Es war klar für ihn, dass Gott existiert.<

    Und so beharren sie auf ihre falschen Ansichten – selbst wider besseres Wissen.