AMB-Leser stellen sich vor: Sascha, der Adventist

Ich muss unbedingt etwas loswerden, weil ich merke wie sehr ihr Atheisten euch an das AT festklammert und dieses kritisiert, ohne den historischen Kontext zu beachten. Man beachte allein diese Passage:

„Wenn jemand ein unberührtes Mädchen vergewaltigt, das noch nicht verlobt ist, und dabei ertappt wird, dann soll der Mann, der das tat, ihrem Vater 50 Silberstücke geben, und er muss das Mädchen zur Frau nehmen, weil er sie vergewaltigt hat. Er darf sie sein Leben lang nicht verstoßen.“ 5. Mose 22,29.

Ihr Atheisten heult schon seit Jahren, dass diese Stelle „unmenschlich“ ist, aber ich frage mich warum.
Damals hätte eine entjungernte Frau niemals einen Mann und Versorger finden können, also wäre diese Vergewaltigung ihr gesellschaftlicher Untergang. Sie würde mittellos in der Gosse landen und von ihren Mitmenschen verachtet werden. Welcher Mann würde schon eine Frau heiraten, die kein makelloses Jungfernhäutchen hat? Deshalb hat Gott in seiner Barmherzigkeit diese Regel geschaffen, damit auch diese geschändete Frau einen Versorger findet und nicht ihr ganzes Leben in Schande leben muss. Das ist doch etwas gutes und ein Happy End.

Ihr solltet mal einen Geschichtskurs besuchen und die damaligen Gesellschaften kennen lernen, bevor ihr dumme Aussagen macht 😉

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  1. #1 von deradmiral am 1. Mai 2017 - 23:58

    @user unknown
    Ich habe die Griechen herangezogen, weil von diesen in Sachen Recht in der Gegend man am besten Bescheid weiß. Übrigens war Jerusalem eine Zeitlang unter griechischen Einfluss (von Alexander bis zu den Makkabäern). D.h. Nachbarschaft ist sehr wohl gegeben.
    Ich wette die Ägypter waren auch fortschrittlicher als die Juden, aber leider bin ich da nicht so firm.

  2. #2 von Willie am 2. Mai 2017 - 00:40

    #11 von Sascha am 1. Mai 2017 – 19:49

    Früher gab es kaum eine verlässliche Verhütungsmethode.

    Aha, das war also die Art, wie Gott Abtreibung durchgeführt sehen wollte. Jetzt verstehe ich, desshalb sind diese Religioten heute gegen Abtreibung, da sie nicht bibelgerecht durchgeführt werden kann wegen dieser maledeiten säkularen Gesetzgebung.

    #15 von Sascha am 1. Mai 2017 – 20:07

    Weil Gott auf die Sprache sprechen muss, mit der die Menschen ihn verstehen!

    Also kein allmächtiger Gott, dann muss man so ein Arschloch auch nicht anbeten.

    #19 von Sascha am 1. Mai 2017 – 21:04

    @drawingwarrior: Jetzt mal ganz ehrlich.
    Du kannst mir doch nicht sagen, dass du eine Frau heiraten würdest, die vor dir schon mit 20 Männern Sex gehabt hat?

    Wo steht das in der Bibel, dass Frauan (erst) ab 20 Vergewaltigungen gesteinigt oder Zwangsverheiratet werden müssen?

    Seid ihr wkrlich so feige, dass ihr vom Thema ablenken müsst?

    Neben der Tatsache, dass Du nie auf Dein selbstangebrachtes Thema (Frauen wegen Sex steinigen oder zwagsheiraten) eingehst, sind wir doch immer noch dabei.

    #27 von Sascha am 1. Mai 2017 – 21:53

    Aber dass sie laut genug schreien braucht, um nicht gesteinigt zu werden ist Gnade!

    Das interessante dabei ist ja, wenn sie es schreiend macht soll es wieder gut sein, auch 20 mal und mehr. So manche Frau, aber auch Mann, soll ja beim Sex Geräusche machen die …., aber lassen wir das, sowas kennst Du noch nicht.

    #28 von Sascha am 1. Mai 2017 – 22:01

    Schon mal darüber nachgedacht, dass Gott diese schlimmen Dinge zugelassen hat, damit Menschen merken wie böse es ist?

    Wenn dann ist da ein falsches Pronomen hineingerutsch: *… damit Menschen merken wie böse er ist?

    Ist Dir, Sascha, schon mal aufgefallen, dass dieser Gott in den Bibelmythen so manches anordnete (bekannt dürfte Abraham und Isaak sein) und wenn es dann an die Umsetzung ging, dann war dieser Gott plötzlich verschwunden und ein als Engel bezeichnetes Wesen musste die Scheiße geradebiegen. Wer will nochmal Zwist und Zwitracht unter den Menschen streuen, lt. diesen Mytheninterpretationen?

    #29 von Hypathia am 1. Mai 2017 – 22:07
    #33 von drawingwarrior am 1. Mai 2017 – 22:25

    Und was ist, wenn sie stumm ist, …

    Das wäre doch dann ein Krüpel bzw. Krüppelin und die wollte dieser liebende Gott doch sowieso nicht in seiner Nähe (Altar) sehen, von daher …. Sascha würde sagen: Das hätten die damals nicht verstanden, daher war es eine Gnade wenn man die beseitigte.

    #40 von Sascha am 1. Mai 2017 – 23:06

    Mit diesem ganzen Rumheule zeigt ihr nur, wie feige ihr seid.

    Genau, was gibt es noch feigeres, als sich gegen eine Gott auszuspprechen, der einem im Höllenfeuer brennen sehen will. Nichts, außer vlt. sich diesem Gott anbiedern zu wollen ohne zu wissen ob er a) existiert und b) ob er überhaupt der richtige unter den tausenden von überlieferten und angebeteten Göttern ist.

    Alle zu zehnt auf eine Person raufzudreschen ist feige.

    Da haben wir ja Glück, dass Du den göttlichen Mut aufgebracht hast hier zu erscheinen, damit wir unsere Feigheit demonstrieren können. Speicher Dir den Link yum Threat, damit Du bei Deinen Religiotenfreunden diese Feigheit immer wieder aufzeigen kannst (und Punkte sammelst).

    Geht doch mal in ein Adventistenforum, da werdet ihr sehen wie es ist, wenn mehrere Leute einen zerpflücken.

    Warum sollten wir, ok ich, dies tun? Ich bin nicht so vermesse wie ihr und meine bei den Menschen, also auch den Adventis, missionieren zu müssen. Denken müssen die schon alleine und wenn die, so wie Du, das Denken verweigerm weil es nicht ins Konzept passt, dann ist das so. Ändert aber nichts daran, dass ich hier JHWE, Jahve, Jehova, Allah & Co. ablehne und sie, auf Grund der ihnen zugesprochenen Texte, als widerlwärtige Arschlöcher sehe und bezeichne. Es ändert auch nicht daran, dass ich dem widerspreche bzw. auf solche Diskussionen einlasse, wenn man mit solchen Geschichten auf mich zukommt.

  3. #3 von awmrkl am 2. Mai 2017 - 00:48

    @Yeti & @Skydaddy

    Ja, ich bin bei meiner Suche nach Beiträgen nach Barkai auch über diese Namen gestolpert (vA bei einem Beitrag von „verquer“, der die meist-kommentierenden und meist-referenzierten Pseudonyme mit Zahlen listet – zur Erinnerung: https://blasphemieblog2.wordpress.com/2011/04/24/ein-hasenfestgeschenk-die-top-kommentatoren-des-atheist-media-blog/ ). Ich vermisse jeden, der hier immer wieder mal gute Beiträge hinterlassen hat. Bei @pufaxx ist es mE noch nicht so lange her.
    Bei den von @Skydaddy genannten Namen ist es mE schon länger her, daß sie hier kommentiert haben.

    Als Anregung: Könnte so eine ähnliche Zusammenfassung nicht jedes Jahr mal erscheinen? Naja, andererseits, wozu?

  4. #4 von user unknown am 2. Mai 2017 - 01:19

    Übrigens war Jerusalem eine Zeitlang unter griechischen Einfluss (von Alexander bis zu den Makkabäern). D.h. Nachbarschaft ist sehr wohl gegeben.

    Wenn die Juden damals eine Zeitmaschine hatten, ja. 🙂

  5. #5 von awmrkl am 2. Mai 2017 - 01:57

    @sascha
    „Geht doch mal in ein Adventistenforum, da werdet ihr sehen wie es ist, wenn mehrere Leute einen zerpflücken. “

    OK, nenn uns wenigstens eines (Adventistenforum), das mißliebige Beiträge nicht einfach so löscht – ich kenne nicht ein einziges religiös dominiertes Forum/Blog, das nicht beliebig löscht, was gerade eben nicht zur dominierenden Auffassung paßt (damit sind übrigens keine rechtswidrigen Kommentare gemeint, die dürfen gelöscht moderiert werden, allerdings mE unbedingt mit Hinweis, weshalb sie gelöscht moderiert wurden).

    Du wirst zB hier nicht erleben, daß Deine Kommentare gelöscht oder moderiert oder verändert werden (falls Du keine rechtswidrigen Inhalte verbreitest)!

    Also, wo ist (D)ein Forum/Blog, das sich ebenso verhält?

  6. #6 von awmrkl am 2. Mai 2017 - 02:41

    @sascha

    Ach ja:
    „Geht doch mal in ein Adventistenforum, da werdet ihr sehen wie es ist, wenn mehrere Leute einen zerpflücken. “

    Wir/ich gehen eben nicht einfach mal so in eines Deiner Foren/Blogs, um dort aufzumischen (weil es eh verschwendete Zeit wäre).

    Du hast Dich aber hier gemeldet (btw, Respekt für Deinen Mut!) – also wirst Du Dich auch hier bewähren müssen – auch gegen 10 oder 25 Gegner! Falls es Dir zuviel wird, ruf doch einige Deiner Freunde/Vertrauten zu Hilfe – ist für „uns“(1) hier kein Problem!

    (1) „uns“ deshalb, weil „wir“ hier keinen Verein, keine Institution, keine übereinstimmende Ideologie vertreten! Meist wird hier gemeinsam lediglich ein Naturalismus (es geht in unserer Welt mit rechten Dingen zu) vertreten, aus dem logisch dann eben auch A-Theismus folgt.
    Und viele haben dicken Hals, wenn sie Religion/Ideologie nur riechen.
    Weshalb wohl?

  7. #7 von stephancologne am 2. Mai 2017 - 02:52

    @Sascha:

    Weißt Du… der ganz große Unterschied in unseren Weltanschauungen ist:
    In unserem Weltbild gibt es keinen Jenseits-Adolf, der Regeln zum widerspruchslosen Eierlutschen aufstellt und jeden in den Ofen schmeißt, der nicht sein Liedchen singt.

    Dann kommen solche Mimimiii-Kreuzkriecher wie Du, Monika, BBT und wer hier sonst schon so alles war, fordern und erzählen irgendwas von Respekt, Toleranz undundund – aber sobald auch nur einer von uns in deinem Adventistenverein aufschlägt und gekonnt kritische Fragen stellt, wird er geblockt.
    Natürlich erst, nach dem man uns ein sinnentleertes Leben, ohne hingerichteten jüdischen Wanderprediger attestiert hat.

    Aber klar – ihr habt die Magic-Thinking-Power zum Sohn des Universumherstelles, der nur deswegen hingerichtet wurde, weil sein Vater eine Frau aus der Rippe eines Mannes gebasteltet hat, die dem Rat einer sprechenden Schlange gefolgt ist.

    Gibt Leute, die sitzen für weniger in der Geschlossenen.

  8. #8 von stephancologne am 2. Mai 2017 - 03:12

    „“Ihr Atheisten heult schon seit Jahren, dass diese Stelle „unmenschlich“ ist, aber ich frage mich warum.
    Damals hätte eine entjungernte Frau niemals einen Mann und Versorger finden können, also wäre diese Vergewaltigung ihr gesellschaftlicher Untergang. Sie würde mittellos in der Gosse landen und von ihren Mitmenschen verachtet werden. Welcher Mann würde schon eine Frau heiraten, die kein makelloses Jungfernhäutchen hat?““

    Ernsthaft?
    Zuerst schafft man also eine gesellschaftliche Umgebung in der das fehlende Jungfernhäutchen geächtet wird.
    Wenn sich ein Mann dann einfach so an Ihr vergeht, wird er nicht etwa bestraft.
    Ne. Er kauft die Frau und das Vergewaltigungsopfer muss ein Leben lang mit ihrem Peiniger zusammen leben.

    Und Du applaudierst auch noch.

    Du bist das perfekte Beispiel, warum die christliche Ideologie aus jeder Gesellschaft verbannt werden sollte.

    Das ganze wird nur noch von dem evangelikalen Kreationisten aus meinem persönlichen Umfeld getoppt, der verhungernden Menschen die alleinige Schuld an ihrer Situation gibt, weil sie sich nicht ehrlich zu Jesus bekennen.

    Mir egal was hier jetzt jeder denkt, aber nur dem beherzten Eingreifen meiner besten Freundin ist es zu verdanken, dass ich dem Typ nicht für seine soziopathische Menschenverachtung die Fresse poliert hab.
    Ich hatte mein Brille schon zur Seite gelegt.

    Aber das bisschen Aua hätte der Leid-Verehrer schon vertragen können.
    Jesus hat es da wesentlich schlimmer erwischt.

    Kranke Arschlöcher.

  9. #9 von awmrkl am 2. Mai 2017 - 04:58

    @stephancologne

    Ich kann das Beispiel mit dem evangelikalen Kreationisten verstehen, und -im ersten Aufwallen der Gefühle- würde ich mich wohl ähnlich verhalten.

    „Jesus hat es da wesentlich schlimmer erwischt.“
    Na, jetze übertreib mal nicht, der hat ja uU bis (höchst)wahrscheinlich so gar nicht existiert!

  10. #10 von Skydaddy am 2. Mai 2017 - 06:27

    @Sascha:

    Du attackierst entweder einen Strohmann (also am eigentlichen Kritikpunkt vorbei), oder bist nicht in der Lage, das Argument zu verstehen, das Du attackierst:

    Das Problem ist nicht der alte Text. Das Problem ergibt sich erst daraus, dass behauptet wird, (a) der alte Text stamme von Gott und (b) sei auch heute noch zur ethischen Entscheidungsfindung gültig.

    Als Ausrede führst Du später die willkürliche Behauptung an,

    Weil Gott auf die Sprache sprechen muss, mit der die Menschen ihn verstehen! Die Wüstenhirten von damals hätten ihm den Vogel gezeigt, wenn er mit sowas humanem angekommen wäre. Gott holt die Menschen stets da ab, wo sie sind.

    Leider hat Dein „allwissender Gott“ nicht gemerkt, dass wir ihm HEUTE dafür den Vogel zeigen.

    Was Du schreibst, ist Unsinn, denn Gott hätte sich später ja z.B. mal zur Sklaverei äußern können, da wäre nicht nur den Sklaven einiges erspart geblieben, sondern auch den Amerikanern ein Bürgerkrieg.

  11. #11 von Deus Ex Machina am 2. Mai 2017 - 09:55

    @ stephancologne & awmrkl:

    –> Dito, hab mich auch schon mehrfach hart am Riemen reißen müssen, um nicht hinzulangen und zu testen, ob einige auch die andere Wange hinhalten.

  12. #12 von klauswerner am 2. Mai 2017 - 13:02

    Zu dem ganzen Mist, das ein Mann nur die eigene Bälger groß ziehen will, daher Jungfernschaft sehr wichtig ist – und zu der Geschichte wie unehrenhaft und schlimm für ein Mädchen ein Balg ohne Vater ist:
    – Noch in den 60er Jahren gab es viele Fälle, wo Familien die unehelichen Kinder ihrer Töchter als eigene Kinder ausgaben und aufzogen, um der Familie und der Tochter die Schande zu ersparen. Und manchmal, um Konflikte zu vermeiden, wurde die Tochter ausser Haus geschickt.
    Kenne selber so einen Fall. Wieviel Bitterkeit und Leid! Für ALLE Beteiligten 😦
    Dabei gab es genügend Menschen die diese gesellschaftliche Haltung, befördert und unterstützt vor allem von den Kirchen, schändlich fanden.

    Saschas Menschenbild, und das ist das schlimme, übernimmt diese ethisch verwerfliche Haltung einfach unhinterfragt. Er kommt noch nicht mal aus eigenem Denken zu einer solchen Haltung, sondern einfach nur weil es halt so in der Bibel steht, und ihm ja nicht zusteht Gott zu hinterfragen.

    Nichts zeigt deutlicher den Bankrott der Moral der Religion. Schon das so etwas möglich ist reicht doch wohl.

    Und zur Alternative der „Mein-Balg, Meine-Frau, Jungfernhäutchen, …“ und so:
    Einfach mal lesen:
    Das Land der Töchter: Eine Kindheit bei den Moso, wo die Welt den Frauen gehört
    von Yang Erche Namu (Autor), Christine Mathieu (Autor)

    Es gab und gibt alternative ethische Verhaltensweisen, man MUSS diese Probleme nicht so wie Gott lösen.

  13. #13 von klauswerner am 2. Mai 2017 - 13:15

    Weil Gott auf die Sprache sprechen muss, mit der die Menschen ihn verstehen! Die Wüstenhirten von damals hätten ihm den Vogel gezeigt, wenn er mit sowas humanem angekommen wäre. Gott holt die Menschen stets da ab, wo sie sind.

    Ich lach mich scheps – ich dachte immer dieser Gott wäre schon vor den Menschen da gewesen und hätte die ganze Zeit einfluß gehabt. Aber anscheinend hat er tatsächlich, wie Hitchens mal meinte, bei 200.000 Jahren Menschheitsentwicklung einfach nur mal zugeschaut, wie sich seine völlig unvollkommenen Produkte so entwickeln. Wie sie mit Leid, Krankheit, Viren und Bakterien, Krieg und so umgehen und zurecht kommen.
    Und dann, vor ganz wenigen tausend Jahren meinte er: „Halt Leute, so geht das nicht weiter. Jetzt machen wir eure Gesellschaft durch meine Regeln erst mal ein kleines bisschen besser, dann sehen wir weiter.“

    Und nicht zu vergessen, das war ja eh sein zweiter Versuch, wenn ich mich richtig an die Sinflut erinnere.

    Hmm, da fällt mir noch was ein, also bei diesen Wüstenhirten kann er also trotz der Verwerflichkeit der Tat erst mal nur ein bisschen eingreifen. Sonst zeigen die im ja den Vogel. Das mag er aber nicht.
    Bei Sodom und Gomorra hatte er da allerdings noch ganz andere Möglichkeiten.

  14. #14 von Charlie am 2. Mai 2017 - 13:24

    @skydaddy

    Ja, die vermisse ich auch. Leider haben die sich (Max und Andreas P.) wegen eines gewissen „benny“ in den Burn-out kommentiert und wurden seit August 2012 nicht mehr gesichtet.

    Aber Holey Spirit ist wieder da.

  15. #15 von klauswerner am 2. Mai 2017 - 13:50

    @awmrkl:

    Na, jetze übertreib mal nicht, der hat ja uU bis (höchst)wahrscheinlich so gar nicht existiert!

    Bitte lass das „so“ weg 😉

  16. #16 von Sascha am 2. Mai 2017 - 14:37

    Ok, Leute
    Jetzt wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen.
    Ich will ja eigentlich nicht wie ein komplettes Arschloch hier stehen.
    Ich wollte nur ein paar Erklärungsansätze liefern, um die Stellen in der Bibel zu erklären, mit denen ich selbst jahrelang gehadert habe. Dass sie einen Atheisten nicht zufriedenstellen, verstehe ich. Aber bei jemandem wie mir kommt ja noch der Glaube dazu.
    Soviel dazu.

    Was ich mich bei der ganzen Sache frage: Wieso regt ihr euch so sehr darüber auf?
    Ihr lebt doch in Deutschland. Leute wie ich sind hier doch höchstens eine kleine Minderheit, die als Anhänger eines Komikervereines wahrgenommen werden. Wir stellen für euch doch kein Problem dar.
    Ok, in Alabama und Texas kann ich es verstehen, wenn solche Shows wie „The Atheist Experience“ gezeigt werden, aber wen interssiert sowas hier?
    Ihr diskutiert über bronzezeitlichen Regelungen, Kirchenfinanzen von weichgespülten Wischiwaschi-Kirchen und setzt euch mit den uralten Kreationismus-Argumenten auseinander. Warum?

    Wäre ich ein Atheist, der in Deutschland aufgewachsen ist, würde ich mich um sowas nicht kümmern.
    Ich würde mir eher Sorgen machen, dass in den letzten Jahren massenweise Menschen hierher geflüchtet sind, die aus Ländern kommen, wo bis zu 99% der Leute die Sharia wollen (Pew-Research). Anstatt sich mit Leuten wie mir, die in diesem aufgeklärten säkularen Land sowieso als Witzfiguren gelten, abzugeben und über Moses Familienrecht aufzuregen, könnte man mal zur Abwechslung bisschen Islamkritik üben. Sam Harris und Ayaan Hirsi Ali trauen sich auch.

    Ich verfolge eure atheistische Bewegung schon seit fast 10 Jahren und schätze euch als Diskussionspartner. Ihr seid wichtig für den öffentlichen Diskurs. Aber ich merke, wie eure Bewegung abflacht. Nein, sie teilt sich auf. Der eine Part wird als islamophob und rassistisch verschrien,, während der andere homophobe und rassistische Muslime am Bahnhof umarmt. Aber Hauptsache über hebräische Wüstenhirten diskutieren.

    Schaut mal in die Gegenwart.

  17. #17 von m0ebius am 2. Mai 2017 - 15:03

    @Sascha

    Ich kann nicht für die Anderen sprechen. Aber ICH rege mich darüber auf, weil das Christentum hierzulande mit Steuergeldern alimentiert wird und gleichzeitig gestützt auf das Narrativ der moralischen Überlegenheit immer noch massiv in die Politik und damit in meine Freiheiten eingreift. Wir haben es z.B. maßgeblich den Kirchen zu verdanken, dass es mir deutlich schwerer gemacht wird, mein eigenes Leiden selbstbestimmt zu beenden, wenn ich schwer erkranken sollte.

    Woher Du Deine Ansicht nimmst, dass hier nicht ausreichend Islamkritik geübt werde, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Das ist hier doch ein Dauerthema, noch mehr als in der allgemeinen gesellschaftlichen Debatte. In den meisten Fragen (z.B. grundlegende Zulässigkeit von irrationalen Glaubensvorstellungen als politische Leitlinien, Babypenisverstümmelungserlaubnisgesetz) sind wir konsistent deutlich kritischer als der Mainstream.

    Und wenn Dich das Thema der alttestamentarischen Moral nicht interesssiert, wieso bringst Du es dann überhaupt auf?

  18. #18 von ptie am 2. Mai 2017 - 15:03

    @Sascha
    Ich bin hier in Deutschland aufgewachsen …
    und bislang habe ich noch keine homophobe oder rassistische Muslime umarmt. Ich gehöre auch keiner Organisation an, die solches propagieren würde.
    Ich möchte nicht, dass homophobe oder rassistische Muslime ihre Ideologie staatlich unterstützt weitergeben können, daher bin ich u.a. gegen Islamunterricht an staatlichen Schulen.
    Allerdings bin ich auch aus gleichen Gründen gegen einen christlichen Religionsunterricht an staatlichen Schulen.
    Tatsächlich unterrichtete an der Schule meiner Tochter eine homophobe Religionslehrerin.

    Islamkritik begann bei mir persönlich vor ca 20 Jahren, als ich den Koran kurz nach der Bibel gelesen habe. Was ich gelesen habe, empfand ich deutlich als ein Produkt seiner Zeit, genau wie die Bibel. Beide Werke fand ich – aus unterschiedlichen Gründen – literarisch sehr schlecht. Die Bibel empfinde ich als Regelwerk als vollkommen untauglich, da zu unübersichtlich. Den Koran fand ich da übersichtlicher – aber auch nicht wohltuender 🙂
    In den Podcasts „Ketzerpodcast“ und von „MGEN“ wurde in den letzten Sendungen durchaus Islamkritik geübt.
    Mir selber fällt eine fundierte Islamkritik aber tatsächlich etwas schwerer, da ich nicht in einer muslimischen Tradition stehe.

    Warum beschäftige ich mich zur Zeit eher mit den Wischi-Waschi-Kirchen als mit dem Islam?
    – In meiner Nähe wurde eine vergewaltigte Frau nicht behandelt, da dies ein katholisches Krankenhaus war. Du weißt sicherlich, das Krankenhäuser zu fast 100% aus nicht-Kirchenmittel finanziert werden.
    – Weil mir nahestehende Personen unter Leiden sterben und die Möglichkeiten der Sterbehilfe auch auf Druck dieser Kirchen eingeschränkt wurden
    – Weil die kath. Kirche weiterhin homophob ist
    – Weil die christlichen Kirchen versuchen die Möglichkeiten zur Abtreibung einzuschränken. Für mich ist dies aber ein wichtiges Recht, dass ich – unter bestimmten Bedingungen, Beratung etc. unbedingt erhalten wissen möchte.

    Ich habe einige Personen aus dem freikirchlichen Umfeld kennengelernt, die durchaus integre Personen waren – wenn sie mir auch manchmal etwas sonderbar erschienen.
    Als Witzfiguren würde ich eher ungerne jemanden behandeln.

  19. #19 von Hypathia am 2. Mai 2017 - 16:23

    @ Sascha

    Du verstehst also, dass uns deine Erklärungsversuche nicht zufrieden stellen und du hattest selbst Probleme mit diesen Bibelstellen. Aber durch deinen Glauben kannst du nun diese inhumanen Gesetzte dieses sadistischen Gotten verstehen und gut heißen, oder wie?
    Also, wenn der Glaube bewirkt, dass man Inhumanes und Sadistisches befürwortet, bin ich heilfroh, dass ich und mein Umfeld von diesem Glauben verschont geblieben ist!

    Warum ich mich mit eurem Glaubenszeug auseinander setze, hat ptie schon sehr gut zusammengefasst. Zudem geht es mir gewaltig auf die Eierstöcke von euren Vorbetern das Mensch sein abgesprochen zu bekommen, weil ich lesbisch bin. Außerdem leben wir halt nun mal in einer Region, in der das Christendumm noch immer die stärkste religiöse Kraft ist und sich in Anlehnung an seine ehemalige Oberherrschaft noch immer in staatliche Belange, wie Gesetzgebung, einmischt und damit eben auch Nicht-Christen am Gängelband hat.
    Was wir aber am Christendumm auszusetzen haben, gilt in gleicher Weise auch für den Islam und andere Religionen.
    Und du wirst mich sicher niemals einen homophoben Menschen umarmen sehen, egal welcher Religion er angehört.

  20. #20 von Yeti am 2. Mai 2017 - 16:24

    @Sascha:

    Ich will ja eigentlich nicht wie ein komplettes Arschloch hier stehen.

    Das tust Du aber.

    Wieso regt ihr euch so sehr darüber auf?

    Weil Arschlöcher wie Du hier aufschlagen und uns, die wir uns teilweise seit Jahrzehnten völlig klar über unsere Weltanschauung sind, von vorne rein als Deppen bezeichnen, die einfach nix raffen. Du hast dich zuerst aufgeregt.

    Ihr diskutiert über bronzezeitlichen Regelungen, Kirchenfinanzen von weichgespülten Wischiwaschi-Kirchen und setzt euch mit den uralten Kreationismus-Argumenten auseinander. Warum?

    WIR diskutieren über bronzezeitliche Regelungen nur dann, WENN ARschlöcher wie du hier aufschlagen und uns – sagen wir – zu einer Diskussion reizen.

    könnte man mal zur Abwechslung bisschen Islamkritik üben

    What-about-ism. Guck dich doch mal hier um in den Artikeln. Wenn Du Islamkritik hier findest, bekommst Du von mir einen halben Gummipunkt. Die Leute, die vor der Sharia flüchten, sind mir wesentlich lieber als solche misogynen Arschlöcher wie du! Ihren Islam kritisiere ich trotzdem genauso wie dein Christentum.

    und schätze euch als Diskussionspartner

    Das merkt man. Nicht.

    Aber ich merke, wie eure Bewegung abflacht.

    Verebbt. Bist Du Blume?

    Schaut mal in die Gegenwart.

    Danke gleichfalls!

  21. #21 von drawingwarrior am 2. Mai 2017 - 17:03

    @Sascha

    Du lenkst vom Thema ab!

    Du wolltest uns hier schulmeistern und bist damit voll auf die große Fresse geknallt.
    Wir reden, vor allen öffentlich, über Religion und deren vergifteten Character, damit Deine Gemeinschaft merkt, das wir Euch für Eure Ideen verantwortlich machen.
    Du kannst zwar versuchen dagegen zu halten, aber dann siehst Du halt aus wie der letzte Depp.
    Deine Wahl!

  22. #22 von Veria am 2. Mai 2017 - 17:06

    @Sascha: Du bringst ein Thema auf und dann passt es dir nicht, wenn wir es diskutieren? Wow, einfach wow … facepalm

  23. #23 von user unknown am 2. Mai 2017 - 17:21

    Ihr lebt doch in Deutschland. Leute wie ich sind hier doch höchstens eine kleine Minderheit, die als Anhänger eines Komikervereines wahrgenommen werden.
    (…)
    Ihr diskutiert über bronzezeitlichen Regelungen, Kirchenfinanzen von weichgespülten Wischiwaschi-Kirchen und setzt euch mit den uralten Kreationismus-Argumenten auseinander. Warum?

    Es gibt ein Kontinuum von Hardcorefundamentalisten zu Wischi-waschi-Christen und es gibt v.a. eine Koalition zwischen diesen, d.h. dass sie bei allen Differenzen in vielen Fragen zusammenarbeiten, weil sie in der größeren Masse mehr Macht haben. Da schauen sie dann über ihre Unterschiede selbst hinweg und als intellektueller Gegner muss man dann auch über die Unterschiede hinwegschauen und auf die Koalitionen hinweisen.

    Außerdem gibt es ja die fundamentalen Gemeinsamkeiten von Religionen. Wer nach den Belegen für die Existenz Jesu fragt, fragt implizit natürlich nach den Belegen für Mohammed. Wer bezweifelt, dass eine 2000 Jahre alte Religion der Weisheit letzter Schluss sein kann, der bezweifelt es auch für die 3000 Jahre alte Religion und die 1400 Jahre alte.

    Und vor der eigenen Tür kehren erspart die Busfahrt.

    Ich würde mir eher Sorgen machen, dass in den letzten Jahren massenweise Menschen hierher geflüchtet sind, die aus Ländern kommen, wo bis zu 99% der Leute die Sharia wollen (Pew-Research).

    Da gibt es einen Niederländer, Ruud Koopmanns am Berliner Wissenschaftszentrum, habe mal drüber gebloggt , der hat ermittelt, wie viele moslemische Migranten ihre Religion über den Staat stellen und wie viele christliche Einheimische dies tun. Es wareen ca. 45% der Immigranten und 16% der Einheimischen. Das eine ergibt 4 Millionen, das andere 6,5 Mio. Menschen – wer ist also, absolut gesehen, das größere Problem? Welches wird von über 70 Mio. Einheimischen wohl eher übersehen?

    Hier im AMB gibt es offene Islamkritik ohne falsche Rücksichtnahme. Wen auch immer Du seit 10 Jahren verfolgst, wir waren es wohl nicht.

  24. #24 von Deus Ex Machina am 2. Mai 2017 - 17:36

    @ Sascha:

    „in diesem aufgeklärten säkularen Land“

    –> Davon sind wir noch weeeeeeeeit entfernt. Vielleicht mag Deutschland aus deiner Warte wie das „Land der Heiden“, ein neues Sodom und Gomorrha wirken. Aber säkular ist Deutschland nicht, siehe Karfreitags-Tanzverbot.

    “ könnte man mal zur Abwechslung bisschen Islamkritik üben.“

    –> Schau in den Blogverlauf, dann wirst du sehen: das tun wir. Auch kritisieren wir das Judentum, den Buddhismus, Scientology usw. Nur produzieren die in unseren Breitengraden eben nicht mal ansatzweise so viel Dung, wie die Sekte, die staatlich subventioniert wird und in jedem Dorf eine Filiale und in jedem Kommitee ihre Leute sitzen hat.

  25. #25 von Willie am 2. Mai 2017 - 21:26

    #16 von Sascha am 2. Mai 2017 – 14:37

    Ich wollte nur ein paar Erklärungsansätze liefern, um die Stellen in der Bibel zu erklären, mit denen ich selbst jahrelang gehadert habe.

    Ja, und was ist Dein Ergebnis: Es muss gut sein, weil es von Gott kommen soll. also suche ich krampfhaft etwas Positives wo allerdings nichts ist.

    Dass sie einen Atheisten nicht zufriedenstellen, verstehe ich.

    Nicht nur einen Atheisten. Wenn selbst schon Priester, Pfarrer & Co. das AT wegreden wollen (allerdings nur, wenn man es nicht gerade mal wieder selektiv braucht) wird es sich nicht nur auf Atheisten beschränken, sondern wohl auf alle denkenden Menschen beziehen.

    Aber bei jemandem wie mir kommt ja noch der Glaube dazu.

    Eben, es darf nicht sein, was nicht sein darf. Das Gleiche sagt der Hindu, der Muslim …. und dort nochmal die daraus hervorgegangenen, weiteren Sekten, Unter-/Nebensekten und „richtigeren Gottes-/Götterversteher“, wie z.B. Adventisten Deiner Coleur ….

    Wieso regt ihr euch so sehr darüber auf?

    Wieso regen wir uns auf? Wir regen uns doch nicht über das zusammengetragene Geschreibsel in den vielen, auch unterschiedlichen, Bibeln auf. Wenn, dann schütteln wir ein wenig erregt den Kopf darüber, wie man als Mensch solchen Greueltaten auch noch etwas Gutes abgewinnen kann. Abgesehen davon, dass ich bei diesem Passus (auf dem Feld heiraten) ja einen anderen Erklärungshintergrund anbrachte, der dadurch aber auch nicht göttlicher oder wahrer wird.

    Ihr lebt doch in Deutschland. Leute wie ich sind hier doch höchstens eine kleine Minderheit, die als Anhänger eines Komikervereines wahrgenommen werden.

    Ich nicht mehr. Nebenbei bedeutet Deutschland ja auch nur, dass man in D. solche rel. Abartigkeiten (z.Zt.) nicht mehr umsetzen kann, aber in anderen so.g. christlichen Ländern dieser Erde die Frauen (und gerade nicht genehme Menschengruppen) immer noch so mies behandelt werden auf Grund dieser Greuetatbeschreibungen. Such mal nach „Frauen & El Salvador“, da kommen Frauen sogar ins Gefängnis, nur weil sie „göttliche“ Fehlgeburten erleiden.

    Wäre ich ein Atheist, der in Deutschland aufgewachsen ist, würde ich mich um sowas nicht kümmern.

    Das unterscheidet uns dann von diesen Christen und von Dir, wir denken auch an die Menschen die nicht in unseren „náchsten Umfeld“ sind.

    Ich würde mir eher Sorgen machen, dass in den letzten Jahren massenweise Menschen hierher geflüchtet sind …

    Zum einen ist dies hier kein Flüchtlingsforum, zum anderen sind wir durchaus in der Lage auch mehrere Problemfelder gleichzeitig zu sehen und zu bewerten. Wenn es sich dabei um Religion handelt, findet man dies u.a. auch hier.

    Ich verfolge eure atheistische Bewegung schon seit fast 10 Jahren und schätze euch als Diskussionspartner. Ihr seid wichtig für den öffentlichen Diskurs. Aber ich merke, wie eure Bewegung abflacht. Nein, sie teilt sich auf.

    Vielleicht beschäftigen sich derzeit vornehmlich etliche mit den von Dir angebrachten anderen Problemthemen?

    So wie es nicht die Christen gibt, so gibt es eben auch nicht die Atheisten. Wir haben das erkannt und können damit gut leben und jeder auf seine Weise agieren. Schleswig-Holstein hat keinen HuHu-Bezug in der Verfassung bekommen, im WDR-Rundfunkrat sitzt nun eine Vertreterin der säkularen Seite (Ingrid Matthäus-Maier), die großen Kirchen haben, wenn auch nicht ausreichend genug, ihre Kündigungsmoral überdacht, Die Evangelischen haben ihr Lutherjubiläum, mehr still und leise, in ein Reformationsjubiläum umbenannt und es überschlagen sich deren Pastoren in den Relativierungen zu dieser Person (so wie Du bei Bibelversen) …. Ja, da geht noch mehr, aber es tut sich doch was und da kommt noch mehr, keine Angst um uns.

  26. #26 von stephancologne am 2. Mai 2017 - 21:53

    Schickt eine Mail, haut einen Apologetenklopper nach dem anderen raus und kommt dann nicht mit dem Gegenwind klar.

    Alles was Du hier vorgetragen hast, hat sich schon gefühlte Drölfhundertmal in gleicher oder ähnlicher Form hier und an anderer Stelle wiederholt.
    Mit dem immer gleichen Ergebnis.
    Cherrypicking, Relativierungsversuche, Mimimi.

    Warum Dir das, nach zehn Jahren Atheistenwatch, nicht selbst aufgefallen ist, weiß wohl nur die blaue Teekanne…

    Und nu?
    Du kannst bei deinem Trachtenverein stolz erzählen, wie Du den AtheistMediaBlog2 aufgemischt hast.

    Und wir machen einen weiteren Strich hinter: Netter Versuch.

  27. #27 von deradmiral am 2. Mai 2017 - 22:30

    Was ich mich bei den Adventisten immer frage, ist, wieso sie nach dem ausgebliebenen Weltuntergang 1843, äh 1844, ööööh 1845 sich nicht aufgelöst haben. Ist es nicht etwas peinlich, sich öffentlich zu einer „failed religion“ zu bekennen, dessen Gründer offensichtlich ein Hochstapler war?

  28. #28 von parksuender am 2. Mai 2017 - 22:48

    @Sascha
    Ich kann Deinen Standpunkt durchaus verstehen. Du siehst halt alles Durch Deine Glaubens-Brille und in dem Sinne willst Du uns klarmachen warum es aus Deiner Sicht damals gut war. Du irrst Dich und zwar gewaltig. Betrachte es einmal rational, dann wirst Du verstehen. Die Alternativen haben wir dir aufgezeigt. Wenn Gott gütig gewesen wäre, hätte er die Gesellschaft schon vorher entsprechend geformt und nicht diese frauenfeindliche Haltung akzeptiert.

    Und wenn Du wissen willst warum ich mich mit Kreationisten und Adventisten wie Dir beschäftige. Es waren genau solche Bibeltreuen wie Du, die mich in christlichen Chats niedergemacht haben, eine durch und durch islamfeindliche Grundhaltung (ohne genauere Unterscheidung des Einzelnen) zeigten, Atheisten zu Unmenschen deklarierten (aber auf Nachfragen, als ich kritisch nachhackte, es dann doch nicht so meinten. Was soll man davon halten?), die Bibel über das Grundgesetz hielten, etc. pp.
    Nein, für mich war das genau so eine Parallelgesellschaft, die sich da entwickelte, wie man sie teilweise bei Türken findet.

    Ich finde das nicht mehr lustig. Natürlich muss man jede Gemeinde differenziert betrachten, aber wenn ich mir anschaue, wie sehr diese Splitter-Gruppe in der Lokalpolitik und den Medien unkritisch mit den Großkirchen in einem Atemzug genannt werden,auf Dorffesten integriert sind, die evangelische Kirche vor Ort den gemeinsamen Glauben hervorhebt, etc.
    Dieser kleine unbedeutende Rest sind diese Gemeinden nicht mehr. Die Großkirchen sind größtenteils noch liberal, aber der harte Kern formiert sich, speziell wenn die Wischi-Waschi-Christen sich vermehrt nicht aktiv in der Kirche beteiligen.

    Und was sehe in in der Bundespolitik: De Maizière betont das christliche Erbe als deutsche Leitkultur und bekommt Applaus von der „Evangelischen Allianz“. Na Bravo, Fundis applaudieren – WTF
    [https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/05/02/streit-um-deutsche-leitkultur/
    Das Christentum musste erst durch die Aufklärung durch. Was reines Christentum bedeutet sehe ich ja an Dir und Deinem Frauenbild. Was soll ich dazu noch sagen?

    Inwieweit werden humanistische Bewegungen in der Politik angehört: So gut wie gar nicht. Als wären wir nichts. Nein, so kann das nicht weitergehen.

    Aber wenn Du schon mal „The Atheist Experience“ ansprichst, Du hast bereits den ersten Weg zur Besserung bewältigt. Angeblich sind Christen durch die Sendung zu Atheisten geworden und diese Sendung war der erste Schritt dazu. Vielleicht helfen wir Dir auch ein wenig dazu bei einen vernunftmäßigen Glauben zu finden.

  29. #29 von Charlie am 3. Mai 2017 - 01:08

    @Sascha

    Wäre ich ein Atheist, der in Deutschland aufgewachsen ist, würde ich mich um sowas nicht kümmern.

    Leider denken 99% der Atheisten so. Als ich Atheist wurde, ist mir klar geworden, dass die Kirchen viel zu viel Macht und Einfluss haben. Als Zugabe dürfen wir als Beispiel und Metapher für das Böse herhalten. Ohne Gott keine Moral, kein Menschsein, Diktatoren waren gottlos etc.

    Warum sollte ich mir so was gefallen lassen, nur weil man uns nicht mehr auf dem Scheiterhaufen verbrennt?? Aber seit einiger Zeit bekommen die Paffen Gegenwind, und das ist auch dringend nötig. Schon klar, dass die Christen mit der Schulter zucken, wenn man Kritiker diffamiert. Nur weil es hier nicht so schlimm ist wie im Bibelgürtel, heißt das noch lange nicht, dass wir uns zurücklehnen können.

    Solange es Religion gibt, wird es auch Religionskritik geben.

  30. #30 von ptie am 3. Mai 2017 - 10:58

    @sascha

    Ich wollte nur ein paar Erklärungsansätze liefern, um die Stellen in der Bibel zu erklären, mit denen ich selbst jahrelang gehadert habe. Dass sie einen Atheisten nicht zufriedenstellen, verstehe ich.

    Du erzählst, wie du es dir erklären kannst, dass der von dir imaginierte Gott keine schlimmen Regeln erlässt, sondern in deinem Sinne vernünftig (und menschlich?) handelt. Du hast dir dafür überlegt, dass die Aussagen der Bibel zeitgebunden sind.

    Für mich als Atheisten ist das aber gar nicht so spannend. Ich glaube nicht an einen (personalen) Gott. Und vorausgesetzt, es gäbe etwas derartiges, so glaube ich nicht, dass die Bibel (und auch der Koran) von dieser Instanz kämen. Dafür sind sie literarisch und inhaltlich einfach zu beschämend.
    Und vorausgesetzt, es gebe Gott und er hätte tatsächlich diese Bibel inspiriert, selbst das würde mich ja nicht von der Pflicht entbinden, selber über die Richtigkeit der Regeln nachzudenken – und du hast das ja anscheinend auch getan.
    Denn du hast ja nicht blind die Regel gut geheißen, sondern hast für dich überlegt, unter welchen Bedingungen diese genannte Regel denn sinnvoll gewesen sein könnte. Und eventuell überlegst du dir, wie die Regel (hier das Verhalten bei Vergewaltigung) heute lauten könnte. Ich bin der Meinung, dass wir solche Regeln ohne Rückgriff aif die Bibel gefunden haben. Wir können diese Regeln auch weiter entwickeln, was ja auch bereits passiert ist. Und ich sehe dafür nicht die Notwendigkeit einer Bibel.

    Und ich verstehe nicht so ganz, warum du mit der von dir genannten Stelle „jahrelang“ haderst, wozu dieser Aufwand?
    Du vermutest, „wir“ Atheisten würden „herumheueln“ dass die genannte Stelle unmenschlich sei:

    „Wenn jemand ein unberührtes Mädchen vergewaltigt, das noch nicht verlobt ist, und dabei ertappt wird, dann soll der Mann, der das tat, ihrem Vater 50 Silberstücke geben, und er muss das Mädchen zur Frau nehmen, weil er sie vergewaltigt hat. Er darf sie sein Leben lang nicht verstoßen.“

    Für mich ist dass Ausdruck einer patriarchalen Gesellschaft. Punkt Ende Aus. Da ist kein Herumgeheule.
    Nur eben auch keine Anerkennung des Textes als göttlich inspiriert. Und ich denke, es dürfte nicht sehr schwer sein, in unserem Sinne humanere, nicht so extrem patriarchale Regelungen zu finden.

  31. #31 von kraftwort am 3. Mai 2017 - 12:48

    @ #5 Meine Kommentare wurden hier schon mehrfach moderiert oder gar nicht veröffentlicht obwohl ich noch nie rechtswidrige Inhalte gepostet habe. Auf meinem Blog (guckst Du hier, wenn der Link nicht wieder gelöscht wird: https://) passiert das nicht (Du fragtest ja nach toleranten christlichen Seiten …)

    [Anmerkung des Moderators]

    Wenn die Kommentare von jemanden vormoderiert werden, hat das immer eine Vorgeschichte. Seit Jahren erlaube ich Kommentatoren keine Verlinkung auf ihre eigene Webseite. Bei atheistischen Stammleser drücke ich ein Auge zu, mag nicht fair sein, ist aber so. Wenn man zum x-ten Mal auf auf das Problem hingewiesen wurde und trotzdem verlinkt, weiß ich jetzt nicht wie man das nennen soll.

    Und was die „gelöschten“ Kommentare angeht, ich habe nur Links entfernt aber noch nie einer deiner Kommentare. Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.

  32. #32 von Predator am 3. Mai 2017 - 13:07

    Ich las nicht alle Kommentare hier, bisher, aber dennoch möchte ich mich mal äußern (sorry, falls es schon gesagt wurde):

    Sascha, Du sprichst in Deiner Erklärung von „früher wurde die Frau so und so behandelt und es war so und so“ und triffst damit eine scheinbar globale Aussage.

    Das ist einfach FALSCH.

    In der Zeit, auf die Du Dich beziehst, hatte die Welt (obwohl deutlich weniger Menschen lebten als heute) mannigfaltige Kulturen mit vielen Mythologien und Religionen und Judentum, so wie auch frühes Christentum, hatten quasi gar keine Bedeutung und waren keine Weltreligionen wie leider heutzutage (gilt vor allem für das Christentum).

    Der Gott, auf den Du Dich beziehst, wurde global vor allem mit Gewalt durchgedrückt und verdrängte oder verwandelte andere Glaubensrichtungen und damit auch die dazu gehörigen Gesellschaftsformen, die vorher bestanden. Es ist natürlich praktisch, nur eine Religion oder Ideologie zu haben überall auf der Welt, so bleiben die Mächtigen, die dahinter stecken, immer mächtig und können sich verlassen auf das, was von Generation zu Generation tradiert wird, auch wenn es absoluter Schwachsinn ist.

    Dass alle großen Religionen dann natürlich aufgespalten sind, das nutzen wiederum andere Mächtige für sich. Am liebsten aber würde der Papst sich doch als Oberhaupt aller >7 Mrd. Menschen auf der Erde sehen, die dann natürlich alle röm. kath. wären und ihm gehorchen müssten. Ich denke, das ist einer seiner feuchten Träume, so wie auch der Traum jedes anderen religiösen Führers.

    Religionen sind meiner Ansicht nach zumeist Dummheiten, die wenigen zu viel Macht verhelfen. Darin sehe ich den primären Zweck. Alleine der Missionierungsauftrag der Katholischen Kirche ist einfach nur widerwärtig. Dass da mehrere Kontrahenten verschiedener Religionen und Ausrichtungen (u.a. auch Adventisten natürlich) um den selben Pudding streiten, das ist natürlich klar.

    So sehe ich das, ganz ganz knapp und unvollständig dargestellt.

  33. #33 von paul0f am 3. Mai 2017 - 14:04

    #16 von Sascha am 2. Mai 2017 – 14:37

    Ich will ja eigentlich nicht wie ein komplettes Arschloch hier stehen.<

    *rofl Sofern du nicht ein reiner Fake-Acc bist, ist es für derlei Einsichten zu spät.

    In diesem Sinne „Live long and prosper“.

  34. #34 von Sascha am 3. Mai 2017 - 14:22

    Warum zu spät? 😦
    Einmal Arschloch, immer Arschloch?
    Unter euch gibt es doch bestimmt auch welche, die mal evangelikal waren? Oder nicht?

  35. #35 von Friedensgrenze am 3. Mai 2017 - 14:31

    Ja, einige Wieso?

  36. #36 von schiffmo am 3. Mai 2017 - 15:37

    @Sascha: Ich bezieh das „zu spät“ auf den Eindruck, den Du hier hinterlassen hast. Das ist kein unveränderliches Kennzeichen, Du kannst darüber nachdenken, Folgerungen daraus ziehen und Dich ändern. Das kann dazu führen, dass Du in der Zukunft nicht mehr „wie ein komplettes Arschloch hier“ stehst.
    Wenn es nur darum geht, hilft es recht gut, nicht mit „Ihr liegt falsch, weil…“ einzusteigen und selbst dann, wenn „das stimmt aber nicht, weil…“ zurückkommt, auf der Linie zu bleiben. Du hättest das auch mit einer Frage angehen können: „Warum kommt Ihr zu diesem oder jenem Schluss?“ Es steht Dir dann frei, mit der Antwort übereinzustimmen oder auch nicht. Du könntest dann in jeder Zeit der Welt Dich ändern oder auch nicht, und die Dinge mal für Dich durchdenken.
    Warnung: Auf dem Weg habe ich viele meiner Überzeugungen über Bord geworfen, bei vielen Dingen hat das aber sehr lang gedauert. Es kann also eine Reise ins Ungewisse sein.

  37. #37 von Willie am 3. Mai 2017 - 21:13

    @Sascha

    Zumindest einen Mitleser, der auch mal mit so einer e-mail an den AMB angefangen hat, viel nachdachte und letztendlich sogar sein Pastorstudium geschmissen hat.
    http://www.irrfahrer.de/11218.html

  38. #38 von ptie am 4. Mai 2017 - 10:38

    @willie
    die von dir genannte Seite find ich sehr interessant.
    Was mir jedoch auffällt ist, dass der Betreiber der Seite von 1990 bis 1998 bibeltreuer Christ war. In der Zeit müsste er eine entsprechende Email an den AMB abgeschickt haben.
    Aber gab es den AMB zu der Zeit schon?

  39. #39 von Charlie am 4. Mai 2017 - 10:47

  40. #40 von Sascha am 4. Mai 2017 - 13:09

    dann geh ich mal auf Sinnsuche ……

  41. #41 von m0ebius am 4. Mai 2017 - 14:00

    @ Sascha
    Viel Erfolg! Trotz allem etwas zynisch formulierten Gegenwind, den Du hier von mir bekommen hast, meine ich das absolut ernst.

  42. #42 von Willie am 5. Mai 2017 - 00:33

    @ptie

    @Charlie brachte es bereits an. In wie weit der AMB da nun die letzte n Zweifel zerstreut hat (etc-.) kann ich nicht sagen. Inhaltlich fin ich, hat er einiges auf der Seite zu bieten.

    @Sascha

    Auf der von mir angebenen Seite kannst Du ja mit dem Seiteninhaber in Kontakt treten und bestimmt so einiges an Themen mit ihm augiebigst, z.B. Bibel- und Textverstándnis, diskutieren. Da wir diese Bibel nicht als etwas göttliches ansehen, viele noch nie, sehen wir diese eben nur auf der Schiene von Harry Potter & Co.

  43. #43 von Willie am 5. Mai 2017 - 00:42

    P.S.

    Hier noch eine Seite über eine der die Erkenntnis des Gottlosen erreichte, die Bibel derzeit neu ließt und sogar im Blogroll genannt wird (fromm oder nicht):
    https://aussteiger.blogspot.cl/