Koran-Expertin will mehr muslimische Theologen und weniger Islamwissenschaftler

Sie wolle weniger hören, was westliche Orientalisten und Islamwissenschaftler über den Koran zu sagen hätten, sagte sie im Deutschlandfunk. Vielmehr sollten Forscher zu Wort kommen, die den Text als göttliche Offenbarung respektierten, und ihn nicht bloß als historischen Text sähen.

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[http://www.deutschlandfunk.de/religion-koran-expertin-will-mehr-muslimische-theologen-und.2850.de.html?drn:news_id=738577

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  1. #1 von Charlie am 28. April 2017 - 09:45

    Vernunft? Drauf geschissen.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 28. April 2017 - 10:28

    Wir wollen mehr Märchenonkels, weniger kritische Stimmen! Mehr Ja-Sager, weniger skeptisches Denken! Hirn raus, Glauben rein!

  3. #3 von paul0f am 28. April 2017 - 10:44

    die den Text als göttliche Offenbarung respektierten,<

    Literarischer Schund .. so und nicht anders ist dieser „Text“ zu betrachten.

  4. #4 von schiffmo am 28. April 2017 - 11:08

    Habt Ihr diese Sendung schon mal gehört? Ich schon, und fand das totlangweilig. Ja, es ist so, es wurde wahnsinnig viel über die Texthistorie der Stelle erzählt und auch einiges über die Rezeption, hängen blieb, dass jeder das frei nach Gusto so sieht oder ganz anders, vielleicht sogar genau gegenteilig, nur der Text als solcher ist „heilig“. Der andere Herr Professor hat sich im DLF-Artikel ja so ausgesprochen, dass er nicht die Notwendigkeit sieht, dass mehr religiöse Forscher zu Wort kommen.
    Meiner Ansicht nach macht sowohl die Sendung als auch diese Kontroverse darüber, die der Deutschlandfunk hier beschreibt, deutlich, dass man sich über das Thema mehr austauschen sollte.
    Denn nur, wenn man das bis zu einem gewissen Grad gemacht hat, das Auseinandersetzen mit dem Thema, kann man Anderen vermitteln, warum und dass dieses „heilige Buch“ für einen selbst einfach nur kalter Kaffee ist. So entsteht überhaupt die message, was „vom Glauben abfallen“ bedeutet, und wie sich das positiv von einer vorgegebenen und hohlen Frömmigkeit unterscheidet. Das zeigt, dass Menschliches und Positives im Unglauben steckt und gibt diesem Zerrbild vom zu verdammenden (und oft genug todeswürdigen) Ungläubigen Kontra.

  5. #5 von dirk am 28. April 2017 - 11:42

    Nun falls diese Islam Gläubigen denn sagen was sie tatsächlich meinen und nicht lügen um des Vorteils ihrer Sache, kann ich der Frau nur beipflichten, deshalb sollte man eher auf Aussagen zurückgreifen welche Islam Gläubige untereinander machen anstatt speziell für westliche Ohren konstruierten Aussagen zuzuhören.

    Da wäre aufgrund des großen Konsenses unter den Regierungen von Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung ja erst mal die Kairoer Erklärung der Menschenrechte.

    Oder die Ansichten der „normalen“ Muslime

    https://www.memri.org/tv/norwegian-islamic-leader-fahad-qureshi-all-muslims-believe-death-penalty-homosexuals

    „it was „normal“ Muslims, not just radical extremists, who supported the death penalty for homosexuals and stoning for adulterers. When he asked who supported the punishments prescribed in the Koran, the vast majority of those present raised their hands. „

  6. #6 von Noch ein Fragender am 28. April 2017 - 11:53

    Vielmehr sollten Forscher zu Wort kommen, die den Text als göttliche Offenbarung respektierten,

    Nur eine ergebnisoffene historisch-kritische Wissenschaft „respektiert“ den Text samt Text- und Überlieferungsgeschichte und macht verständlich, in welchem historischen Kontext er verfasst wurde und was er
    damals meinte.

    Erst wenn das geklärt ist, kann man vernünftig entscheiden, ob und was er uns heute noch zu sagen hat.

    Die Frommen überspringen die historische Forschung und „wissen“ schon vorher, was im Text zu finden ist. Sie vergewaltigen ihn, indem sie ihre heutigen Vorurteile hineinlesen.

  7. #7 von dezer.de am 28. April 2017 - 12:10

    Fastfood-Aktionär will mehr PR-Manager von McDonalds und weniger Ernährungsexperten.

  8. #8 von uwe hauptschueler am 28. April 2017 - 12:13

    Wenn die Frau den Koran respektieren würde, würde sie sich nicht halbnackt, d.h. ohne Kopftuch, im Internet abbilden lassen. Wie hohl muss man sein um Forderungen zu stellen, die man selber nicht einhalten will.

  9. #9 von Elvenpath am 28. April 2017 - 20:50

    die den Text als göttliche Offenbarung respektierten

    Zurück ins tiefste Mittelalter, wo “ Forscher“ in Wirklichkeit noch Scharlatane waren.

  10. #10 von Friedensgrenze am 30. April 2017 - 06:14

    Religiöse will weniger Wissenschaft. Das ist nicht wirklich was Neues was die Alte da erzählt.