Gott versus Mammon

Linke Politiker und Intellektuelle haben gestern in Wittenberg ein antikapitalistisches Manifest präsentiert – natürlich in Form von 95 Thesen. „Wir brauchen wieder eine Reformation“, sagt Mit-Initiator Gregor Gysi. Diesmal nicht gegen die Kirche, sondern gegen den Machtmissbrauch durch die Finanzwirtschaft.

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[http://www.deutschlandfunk.de/reformation-500-gott-versus-mammon.886.de.html?dram:article_id=384291

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  1. #1 von Skydaddy am 25. April 2017 - 10:25

    Mir ist überhaupt nicht klar, weshalb man Kritik an den Finanzmärkten religiös verbrämen und mit der Reformation in Verbindung bringen sollte.

    Es gibt vernünftige Kritik am Finanzsystem. „Gott oder Mammon – du kannst nicht beiden dienen“ zählt nicht dazu.

  2. #2 von m0ebius am 25. April 2017 - 11:29

    Ich schließe mich Skydaddy hier voll an. Die Anbiederung an die Reformation ist mehr als peinlich, sie biedert sich an die Geschichtsklitterung der EKD an, die die Reformation als proto-aufklärerische Bewegung zu sehen. „Sola scriptura“ ist aber alles andere als das. Das ist auch die Einstellung der Taliban.

  3. #3 von Thorsten am 25. April 2017 - 13:03

    Wenn man einige Börsengeschädigte von der unsichtbaren Hand des Marktes schwadronieren hört, ist denen eh nur noch mit Religionskritik zu kommen. Das rationale Argumente wirken, kann ich mir da nicht mehr vorstellen.

  4. #4 von user unknown am 25. April 2017 - 18:42

    25.4.17, 18:30 Uhr: Die Weltwirtschaft kann nur gerettet werden, wenn sie endlich kapitalistisch wird @Denkerei: http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1231
    (Live-)stream auf Persiscope: https://www.pscp.tv/w/1kvJpQNkjdZxE (Nach 21:00 Uhr wohl auch permanent verfügbar, im Sinne von ‚auf unbestimmte Zeit‘).

  5. #5 von user unknown am 25. April 2017 - 18:47

    Korrektur: Ab 20:00 Uhr, etwa, normal dauern die Vorträge 90 min.