Papst Franziskus vergleicht Flüchtlingslager mit Konzentrationslagern

Papst Franziskus hat die Aufnahmezentren für Migranten in Griechenland mit Konzentrationslagern verglichen. Mit Blick auf die sogenannten Hotspots, etwa auf der Insel Lesbos, sagte er in Rom: „Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager – wegen der Menge an Menschen darin.“ Seine Worte fielen bei einer Zeremonie zum Gedenken an moderne christliche Märtyrer.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/panorama/leute/rom-papst-franziskus-vergleicht-fluechtlingszentren-mit-konzentrationslagern-a-1144411.html

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  1. #1 von aranxo am 23. April 2017 - 16:10

    Ein Grund mehr, vom Staat bezahlte Lagergeistliche dorthin zu schicken.
    Oder der Vatikan könnte ja mal ein paar Tausende aufnehmen. Dann können sie sich innerhalb dieses Staates frei bewegen. But, wait…

  2. #2 von deradmiral am 23. April 2017 - 16:35

    Nächstenliebe fordert der Papst bei anderen ein. Selber pumpt er kein Geld in bessere Flüchtlingslager.

  3. #3 von drawingwarrior am 23. April 2017 - 22:55

    Jo, das Gleiche habe ich neulich bei dem Hans Zimmer Konzert in Oberhausen gedacht…kam mir vor wie in einem Konzentrationslager, wegen DER VIELEN MENSCHEN DARIN!!!!!
    Arrrrgg…so viele Kopfschmerztabletten kann man gar nicht fressen…

  4. #4 von Willie am 24. April 2017 - 05:07

    In den anderen Foren, z.B. bei Zeitungen, versuchen die Kathos und Kathosversteher diese Aussage zu relativieren, da er ja nicht unbedingt deutsche Befindlichkeiten kennen müsse. Nur, zum einen war er erst letztes Jahr in Auschwitz und zum anderen hatte Argentinien ja selbst während der Diktatur, und damit seiner Priesterzeit, solche „Lager zur Konzentration von Menschen“ unterhalten.

    Es zeigt aber mMn sehr schön die Denke dieser Religioten auf, es geht nur um das Leid selbst und da ist es dann schon mal egal ob es sich um unfreiwillige Tötungsorte handelt oder einfach nur um eine Überbelegung an zentralen Orten durch „freiwilligen“ Massenandrang.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 24. April 2017 - 08:40

    @ #2 deradmiral

    Nächstenliebe fordert der Papst bei anderen ein.

    Genau wie sein Gott.

    Die Welt würde ganz anders aussehen, wenn sich der Christengott selber an sein Gleichnis vom barmherzigen Samariter halten würde.

  6. #6 von paul0f am 24. April 2017 - 10:31

    Der Vaikan ist auch ein Konzentrationslager .. ein Lager voll von konzentrierter Dummheit.

  7. #7 von Gerry am 24. April 2017 - 11:08

    @ N.e.F.

    Du solltest doch wissen dass Gott sich nur um wichtige Dinge kümmern kann: Wiedergefundene Autoschlüssel, Tore und Touchdowns die Millionären noch mehr Millionen einbringen,…..

  8. #8 von Rene am 24. April 2017 - 12:09

    @ paul0f. Da widerspreche ich Dir. Dumm sind die nicht.

  9. #9 von Yeti am 24. April 2017 - 13:21

    @drawingwarrior:

    Hans Rosling

    Der gibt Konzerte? Ich habe gleich mal nach dem ge-youtube-t („Time“ war dabei) und werde mir heute Abend glaube ich nochmal (zum 8. mal?) Inception geben.

  10. #10 von Yeti am 24. April 2017 - 13:22

    Ähem, wie kommt jetzt da der Rosling in den Post, ich dachte ich hätte

    Hans Zimmer

    in der Zwischenablage, dammit!

  11. #11 von drawingwarrior am 24. April 2017 - 18:49

    @Yeti

    Nein, der Mann gibt keine Konzerte, der Mann vermittelt etwas, dass man als epische-mystische Erfahrung betrachten kann.
    Hier ein Mitschnitt: [https://www.youtube.com/watch?v=QD66pDHEFEU}
    Leider gibt es noch keine DVD, was wirklich schade ist, weil diese Musik eine entsprechende Qualität der Wiedergabe braucht.

    Kleine Anekdote; als ich vor über zwanzig Jahren meine heutige Frau das erste Mal gedated habe, sind wir in den Film Crimson Tide mit Denzel Washington und Gene Hackman gegangen.
    Die Musik hatte Hans Zimmer komponiert.
    In dem besagten Konzert saß ich dann mit eben dieser Frau und mit unserer 20 jährigen Tochter und hörte die Crimson Tide Suite live played by the master himselve.
    It was amazing!
    Dieser Mann hat wörtwörtlich den Soundtrack zu meinem Leben geschrieben…ja, ich bin ein Fanboy…ja, ich bin bald 51 Jahre alt.

    Die Kombo Nolan-Zimmer hat zu den besten Filmerlebnissen der letzten 15-20 Jahre geführt. Die Dark Knight Trilogie, Inception und Interstellar sind Meilensteine im Kino.
    Die Liste der Filme, zu denen Hans Zimmer die Musik beigesteuer hat liest sich wie das How is How in Hollywood.

    Als Kleinod möchte ich mal diesen Schnipsel kredenzen…wenn Du kannst, so laut wie nur möglich.

  12. #12 von awmrkl am 24. April 2017 - 22:36

    @dw: „diesen Schnipsel …“

    Dieser Schnipsel ist (inzwischen?) auch per proxy-Umgehungen nicht erreichbar …
    Macht aber nix, Hans Zimmer ist wohl auch per Suche auffindbar

  13. #13 von drawingwarrior am 25. April 2017 - 09:13

    Hm, bei mir funktioniert der link problemlos.

  14. #14 von Yeti am 25. April 2017 - 18:06

    @dw:

    Nein, der Mann gibt keine Konzerte, der Mann vermittelt etwas, dass man als epische-mystische Erfahrung betrachten kann.

    Kennst Du Jean-Michel Jarre? So die Dinger aus den 70’gern 80’gern? Das habe ich damals schon als „Filmmusik ohne Film“ empfunden.

    … How is How …

    Who is Who. 😉

    Ansonsten vollste Zustimmung.
    Ich bin jetzt bald 50, finde auch, dass Inception der genialste Film der letzten Jahr(zehnte?) ist, die anderen von Dir genannten habe ich (bisher) nicht gesehen. Aber jetzt, da ich mich (angeregt durch Dich) auch mit der Filmmusik mancher Filme mehr auseinandersetze, merke ich wie sehr z.B. Inception durch die Musik nicht nur unterstützt, sondern regelrecht erweitert wird. Anders als z.B. Matrix (dessen erster Teil auch sehr genial ist) gibt sie nicht nur den „Beat“ und eine Grundstimmung vor und „untermalt“ die schnellen Schnitte, sondern – wie drücke ich es aus – nunja, besser als in Deinem Kommentar kann ich das nicht, deswegen lasse ich es.

    Ich empfinde Musik anscheinend ähnlich intensiv wie Du, deswegen kann ich auch nicht mit Hintergrundmusik arbeiten (meinem Job nachgehen, Straße fegen geht natürlich). Egal welche Musik. Wenn schon Musik, dann sonst nichts. Ich kann noch nicht mal besonders gut Auto fahren, wenn gute Musik läuft, es lenkt mich z.B. im Berufsverkehr zu stark vom Verkehr ab.

  15. #15 von Yeti am 25. April 2017 - 18:11

    @dw: Auf Youtube lassen sich einigen Performances von Hans Zimmer finden, die deutliche bessere als nur „dokumentarische“ Audio-Qualität haben.

  16. #16 von drawingwarrior am 25. April 2017 - 20:53

    @Yeti

    Hahahaha…Jean Michel Jarre habe ich live gesehen…in Oberhausen…ich hab gerade einen Lachflash.
    Das war die Oxgene 7-13 Tour 97.
    Jean Michel Jarre ist übrigens der Sohn von Maurice Jarre, dem Komponisten von Doktor Schiwago.
    Jarre habe ich gerne als Begleitmusik zu Sternenbeobachtung gehört.
    Mit Jarre reist der Verstand mit Lichtgeschwindigkeit.
    Ich mag die Art, wie Jarre seine Stücke aufbaut, minimalistisch und dann beginnt er ganze Universen zu beschreiben, um einen Augenblick später zum Grundton zurückzukehren.
    Etwas ähnliches hat die Musik von Zimmer an sich.
    Das Stück aus dem Link zum Beispiel (Rush) hat eine ähnliche Wirkung.
    In dem Clip fehlen die Hintergrundgeräusche und trotzdem kann man das Vibriren der Motoren und die Beschleunigung der Rennwagen beinahe körperlich spüren.
    Die Musik schwillt an und wird nicht nur schneller sondern kraftvoller, bis zu einem Punkt, an dem man denkt, es geht nicht mehr intensiver.
    Dann schaltet Zimmer noch einen Gang drauf und es scheint als würden die Musik die Schallmauer durchbrechen.
    Die Beschreibung klingt nicht zufällig nach gutem Sex, ich persönlich bezeichne es als einen Ohrgasmus.
    Ich bin mir sicher, in einem Hirnscan würden in beiden Fällen der gleiche Weihnachtsbaum aufleuchten.

    Da ich fast ausschließlich Soundtracks höre ( für meine Arbeitskollegen auf dem Bau eine echte Herausforderung) bin ich es gewöhnt auch bei creativen Aktivitäten Musik zu hören.
    Wenn ich male oder zeichne, dann ist es vom Thema abhängig was aus den Lautsprecher kommt.
    Eine Leinwand von 2 x 1 Meter verträgt sich prima mit Zimmer, eine Comicseite eher nicht. Dann gibts Williams oder Horner, Silvestry und Basil Polidouris.

    Das mit dem How is How vs Who is Who passiert mir regelmässig, ich freu mich aber, wenn ich Dir ne Freude damit machen konnte.

  17. #17 von Yeti am 25. April 2017 - 21:43

    @drawingwarrior:
    Urgs. Auf Deinen ultralangen Kommentar gehe ich heute nicht mehr ein, ich muss in’s Bett.
    Nur noch eins zum Thema Musik. Auf sowas (siehe unten) habe ich in den 90’ern ziemlich heftig gestanden und finde es auch heute noch ziemlich krass. Gerade die „Algorithmik“ der Musik, das Vorhersehbare. Nicht zum „nur“ drin versinken, sondern im Tanzen (und mglw. im Rausch) darin aufgehen. Ich kriege heute noch feuchte Finger von solcher Musik.
    Zum Autofahren und/oder Arbeiten ist das definitiv nix. Da geht nur Tanzen.

  18. #18 von Yeti am 25. April 2017 - 21:46

    Weiterer youtube Suchtipp:
    „No Nuclear Mushrooms“ – Amanite FX