Kirche startet neue Aktion: „Unser Kreuz ist unsichtbar!“

Mit einer innovativen Aktion möchten die Kirchen in Deutschland gegen Hass, Polarisierung und gegenseitige Abwertung vorgehen. Zu diesem Zweck sollen sämtliche Amtsträger und Kirchengebäude mit unsichtbaren Kreuzen ausgestattet werden.

… Die Kosten für die Herstellung unsichtbarer Kreuze seien recht hoch, gab Engels-Bitburg zu. „Aber bei Kirchensteuereinnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe bei gleichzeitigem Verzicht auf jegliche Missionstätigkeit ist das durchaus zu stemmen.“

Weiterlesen [http://kath.net/news/59305]

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  1. #1 von deradmiral am 22. April 2017 - 17:24

    Euer Gott ist auch unsichtbar, genauso wirksam wie die geplanten Kreuze, nur teurer und vom Staatssäckel abhängig. (P.S. Natürlich wissen wir dass das Satire ist).

  2. #2 von deradmiral am 22. April 2017 - 17:26

    Ein Kommentator hat darauf hingewiesen, dass in Jerusalem schon diese neuen Kreuze gesichtet wurden:
    https://bellfrell.blogspot.de/2017/04/unser-kreuz.html

  3. #3 von awmrkl am 22. April 2017 - 19:40

    Erstes Wort: SATIRE – muß dort unbedingt so gekennzeichnet werden 😉

    Ich hätte ja auch einen Vorschlag für solche „unsichtbaren Kreuze“ und sonstige Abzeichen, allerdings etwas sarkastischer, dafür aber wesentlich realistischer:

    Jeder, dem es zuwenig Kreuze (Halbmonde, Hakenkreuze, …) zu sehen gibt, lasse sich sein gewünschtes Symbol/Zeichen direkt in die Augen tätowieren, fräsen oder lasern. Dann sieht er sein geliebtes Symbol überall, wo er hinguckt!
    Aber -und das ist der Clou- niemand anderes ist davon belästigt.
    Wir können alle Kreuze (…), ob im öffentlichen Raum, auf Kirchen, auf Bergesgipfeln und sonstwo überall wegräumen.
    Was haltet ihr davon?

  4. #4 von Diamond Mcnamara am 22. April 2017 - 19:44

    Das ist doch Satire.Nach dem ersten Satz war das klar.Oh Mann.

  5. #5 von awmrkl am 22. April 2017 - 19:46

    Ja, und das müßte doch ähnlich funktionieren können wie die „Flinserl“ (Astor?) in den Augen (von denen ich auch etliche ständig vor mir hab), nur entsprechend geordneter …

  6. #6 von uwe hauptschueler am 22. April 2017 - 19:57

    Ist das echt Satire? Da hat es keinen Zweck wenn ich meine fünf Kisten mit unsichtbaren Kreuzen einstelle.

  7. #7 von uwe hauptschueler am 22. April 2017 - 19:58

    bei ebay, verstehT sich.

  8. #8 von user unknown am 22. April 2017 - 20:19

    Das wäre mal ein Anfang. Unhörbare Glocken wären auch nett. Und impotente Priester.

  9. #9 von paul0f am 22. April 2017 - 20:35

    „Aber bei Kirchensteuereinnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe .. <

    Ja ja .. die arme arme Kirche.

    Gäbe es diesen Jesus, würde er euch in die Hölle werfen (sofern es dieselbige gäbe).^^

  10. #10 von Willie am 22. April 2017 - 21:06

    Ich bin dafür, dass alle Christen weltweit und vollumfassend auf diese neuen, unsichbaren Kreuze umsteigen. In Kirchen, auf Plätzen und Berggipfel, in Gerichtssälen und Schulen, als Schmuckanhänger …

  11. #11 von Elvenpath am 22. April 2017 - 22:20

    Satire bei kath.net????
    Erstaunlich.

  12. #12 von Skydaddy am 23. April 2017 - 08:21

    Hintergrund des Artikels dürfte der Umstand sein, dass EKD-Ratsvorsitzdender Bedford-Strohm und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, vor einigen Monaten bei einem Besuch auf dem Jerusalemer Tempelberg ausnahmsweise NICHT ihre fetten Bischofskreuze getragen haben – auf Bitten der örtlichen Verwaltung.

    Darüber kriegen sich seitdem die Evangelikalen und Hardcore-Katholiken nicht wieder ein – obwohl es keineswegs so war, dass B.S. und Marx überhaupt nicht als Bischöfe zu erkennen gewesen wären:

    Da bot der Slogan“Unser Kreuz hat keine Haken“ natürlich einen unwiderstehlichen Anlass, dieses Thema NOCH MAL aufzubringen.

  13. #13 von Yeti am 24. April 2017 - 12:30

    @awmrkl:

    lasse sich sein gewünschtes Symbol/Zeichen direkt in die Augen tätowieren, fräsen oder lasern. Dann sieht er sein geliebtes Symbol überall, wo er hinguckt!

    Google Glasses anyone?
    Das wäre doch mal eine Anwendung für „augmented Reality“:
    Die Gegend ist komplett säkular und der gläubische Brillenträger sieht überall Kreuze und Kirchen und Prozessionen (oder halt Moscheen, Halbmonde, Steinigungen …). Man könnte auch bei gleichgeschlechtrlichen Partner einen der beiden als anderes Geschlecht „rendern“.
    Kein Ende der Möglichkeiten in Sicht.