Glaubst du an einen Gott?

Stadtschreiberin Annette Weber erweist sich in Gotha als bibelfest und wundert sich über den Ausgang eines Fragespiels

… und dann kommt die Frage: „Glaubst du an einen Gott?“.

Während sich die beiden muslimischen Kinder ganz klar für „ja“ entscheiden, gesellen sich nur noch zwei weitere deutsche Kinder dazu, die restlichen 20 Kinder stehen bei „nein.“ Die Antworten sind keinesfalls zufällig, auch bei den kommenden zwei weiteren Klassen bekräftigt die Mehrheit der Schüler, nicht an Gott zu glauben.

… „Wenn du nicht an Gott glaubst, was machst du denn, wenn du mal Hilfe brauchst, und du weißt, dass deine Eltern dir nicht helfen können?“, frage ich das Mädchen, das neben mir sitzt. Sie schaut mich an. „Glaubst du, dass es da jemanden gibt, der dir helfen kann?“ Das Mädchen nickt. „Aber wenn es dann nicht Gott ist, wer ist es dann?“, frage ich. Das Mädchen zuckt die Schultern.

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  1. #1 von Gerry am 22. April 2017 - 17:17

    „Wenn du nicht an Gott glaubst, was machst du denn, wenn du mal Hilfe brauchst, und du weißt, dass deine Eltern dir nicht helfen können?“

    Hat bei den Leuten in den Gaskammern ja auch so toll funktioniert.
    Genau wie bei Menschen die bei Erdbeben, … verschüttet wurden und die nur noch tot geborgen werden konnten.

    Was für eine dämliche Schwätzerin!

  2. #2 von klauswerner am 22. April 2017 - 17:54

    Üble Fangfrage über den Mechanismus der Anhst an Kinder – sehr üble Vorgehensweise.
    Ängste ansprechen – und dafür Scheinwahrheiten als Antwort bieten.
    Ähnlich machen das die Rechten auch ….
    Echt übel.

  3. #3 von Rene am 22. April 2017 - 18:16

    Das nenne ich Kindesmissbrauch. Stoppt diese Frau!

  4. #4 von awmrkl am 22. April 2017 - 18:54

    Fies und hinterfotzig … wie ich sie eben kenne und nicht schätze.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 22. April 2017 - 20:35

    „“Aber wenn es dann nicht Gott ist, wer ist es dann?“, frage ich. “

    –> Also, habe ich den Gedankengang der Frau richtig verstanden: wenn dir deine Eltern nicht helfen können, muss es gleich ein übernatürliches Wesen sein? Bitte, wie beschränkt ist denn das?

  6. #6 von oheinfussel am 22. April 2017 - 22:04

    „Wenn du nicht an Gott glaubst, was machst du denn, wenn du mal Hilfe brauchst, und du weißt, dass deine Eltern dir nicht helfen können?“

    Wie wäre es mit Selbsthilfe???
    Auf dem da oben würde ich jedenfalls aufgrund mangelnder Existenz nicht setzen..

    „Glaubst du, dass es da jemanden gibt, der dir helfen kann?“

    Überlebenswillen, Durchhaltevermögen, Eigeninitiative…

    „Aber wenn es dann nicht Gott ist, wer ist es dann?“

    Das fliegende Spaghettimonster – WER denn sonst? 😛

  7. #7 von Willie am 23. April 2017 - 06:27

    … die restlichen 20 Kinder stehen bei „nein.“ Die Antworten sind keinesfalls zufällig, auch bei den kommenden zwei weiteren Klassen bekräftigt die Mehrheit der Schüler, nicht an Gott zu glauben.

    Das hört sich sehr gut an.

  8. #8 von t.nor am 23. April 2017 - 12:33

    Ekelhaft diese Frau

  9. #9 von Yeti am 23. April 2017 - 17:43

    @fussel:

    Überlebenswillen, Durchhaltevermögen, Eigeninitiative…

    Freunde, Familie, Ärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienst, Krankenversicherung, „Kumpels“, Sozialstaat, …

    Man könnte die Liste unendlich weit fortsetzen, irgendein Gott kommt darin nicht vor.

  10. #10 von oheinfussel am 23. April 2017 - 18:32

    @Yeti

    Manchmal reicht gar ein schönes Stück einer wirklich guten Schokolade und der Tag erscheint nicht mehr so grau und dunkel 🙂